Köln, Diskussion: Parlamentswahlen – Ausdruck der Volkssouveränität oder Verschleierung unserer Ohnmacht?

14.12. ab 19.00 Uhr an der Universität zu Köln, Alte Mensa, Raum C.

Vor jeder Wahl liegen uns Politiker*innen, Journalist*innen und Lehrer*innen in den Ohren; sie preisen die Vorzüge der Demokratie und versuchen, uns mit Wahl-O-Maten und anderem pädagogischen Schnickschnack zu überzeugen, doch unbedingt von unserem demokratischen Recht Gebrauch zu machen und zur Wahl zu gehen. Wenn wir sagen, dass uns das alles nicht interessiert, werden sie moralisch und behaupten, dass wir uns nicht beschweren dürften, wenn wir nicht mitmachten. Zuweilen werfen sie uns sogar vor, wir persönlich seien durch unsere Wahlenthaltung schuld am Aufstieg der AfD, am Klimawandel, am Mangel an Kitaplätzen und was es sonst so an Problemen der Gegenwart gibt.
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Dortmund: Unangemeldeter anarchistischer Infostand in der Dortmunder Innenstadt zum Thema Rechtsruck

Am 30.11. gab es in der Dortmunder Innenstadt einen anarchistischen unangemeldeten Infostand von unserer Gruppe zum Thema „Was tun gegen den Rechtsruck?“. Schwerpunktmäßig verteilten wir die Zeitung von der Analyse & Krtik mit dem Titel „Was tun gegen die AFD?“.

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Ruhr-Uni Bochum – 24.01.2018: Anarchistisches Kennenlerntreffen

Auch dieses Mal gibt es wieder zwei Einladungen zu unserem Kennenlerntreffen.

Entschlossen in Richtung Revolution

Der Wunsch nach Veränderung

Würdest du dir ein anderes Zusammenleben wünschen, in dem du über dein Lernen, Lieben und Arbeiten entscheidest? Bist du für eine Welt, in der alle Menschen sich frei bewegen können? Träumst davon, dass niemand anderen gehorchen muss und alle Menschen gleichwertig sind? Angesichts des katastrophalen Kurses unserer Welt ist dies keine Utopie, sondern eine notwendige Veränderung, die sofort beginnen muss. Faschismus, Nationalismus, Klimawandel, Umweltzerstörung und Armut warten nicht und wie zahlreiche Klimakonferenzen und G-20-Gipfel gezeigt haben, werden die Probleme dieser Welt nicht von Politiker*innen oder Staaten beseitigt werden. Du entscheidest, ob du der utopischen Hoffnung anhängen willst Autoritäten würden unsere Probleme lösen oder selbst handelst, auch wenn das wie eine gewaltige Herausforderung erscheinen mag. (mehr…)

Buchprojekt Anarcha-Feminismus: Aufruf zu Texteinreichungen

[Wand Lila Lautstark]

Wir, die Gruppen Lila Lautstark aus Dortmund und about:fem aus Köln möchten ein Buch zu Anarcha-Feminismus erarbeiten.

Die Idee entstand, da im deutschsprachigen Raum die Selbstbezeichnung als anarcha-feministisch wieder zuzunehmen scheint und wir gerne aktuelle Debatten und Standpunkte sammeln möchten. Das Buch soll kein erneuter historischer Abriss der Bewegungsgeschichte werden, sondern nach einer kurzen Einführung aktuelle (anti-)politische anarchistische und feministische Fragen bearbeiten, beantworten und aufwerfen.

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Mülheim: Schwarzer Tresen: 23.11.17 Anarchosyndikalismus in Mühlheim von 1914–1945

Faud congress

Heute ist fast vergessen, dass Mülheim an der Ruhr von 1918–1923 eines der Zentren der anarchosyndikalistischen Bewegung in Deutschland war. Die Freie Arbeiter Union Deutschlands (FAUD) hatte auf ihrem Höhepunkt ca. 8000 Mitglieder und war die dominierende Arbeiterorganisation in der Stadt. Durch staatliche Repression und Massenentlassungen verlor die FAUD nach 1923 den größten Teil ihrer Mitglieder und Ende der Weimarer Republik gehörten ihr nur noch wenige Mitglieder an. Aber ihr Einfluss reichte bis in die Nachkriegszeit. Wenn die Antifa-Bewegung in Mühlheim “syndikalistische Züge” trug, wie der Historiker Peter Brandt schrieb, hing dies mit der Vergangenheit ihrer führenden Aktivisten zusammen. Neben dem 1. Vorsitzenden des DGB, Heinrich Melzer, gehörten auch der 2. Vorsitzende und spätere Landtagsabgeordnete der SPD, Heinrich Bruckhoff sowie der Betriebsratsvorsitzende von Thyssen, vor 1933 zu den führenden Anarchosyndikalisten Mühlheims.

Termin: Donnerstag am 23.11.17 im AZ Mülheim

Theke: 19:00 Uhr

Vortrag: 19:30 Uhr

Köln, A²F: Aktionswochen gegen Antisemitismus

Als 2.Teil unserer Vortragsreihe mit about:fem nehmen wir an den Aktionswochen gegen Antisemitismus teil und möchten auf leicht verständlichem Niveau in die Thematik einführen sowie Lücken im Diskurs füllen. Still loving critique! Eine Liste der Termine findet ihr unten. Darüber hinaus werden wir z.B. die Verbindung von Antisemitismus und patriarchalen Körperbildern im Themenblock Feminismus Anfang 2018 behandeln.Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kooperationspartnx dem AStA der Uni Köln, dem Bündnis gegen Antisemitismus Köln, sowie SJ – Die Falken Köln.
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Krefeld: Schön wärs! Konkrete Utopien – Konstruktionen gesellschaftlicher Möglichkeiten

Sonntag 19. November 2017
ab 16:00 im H5

Anders als privatem Begehren wird Gesellschaftsvisionen häufig mit resigniertem Argwohn begegnet. Jedoch stand vor jeder gesellschaftlichen Veränderung, die wir heute als grundlegend für ein friedliches und freies Miteinander betrachten, zunächst eine unerreichbar scheinende Utopie. Der Vortrag wird zunächst einige historische Utopien veranschaulichen, daraufhin darlegen, warum Utopien heute überholt wirken und sich zum Schluss mit der Frage auseinander setzen, inwiefern konkrete Utopien wieder eine bessere Zukunft einläuten könnten.

Präsentiert durch AG Krefeld und Association début d‘histoire.