Witten, Fr. 27. März: Schwarzer Tresen

Märzrevolution 1920

[Foto: Gedenkstein Kapp-Putsch, Kommunalfriedhof Heven, Witten; Inschrift: „Im Kampfe für die Freiheit gefallen – Das Leben nahmen sie, aber nicht die Freiheit“; Es ist dunkel. Zwei rote Grablichter stehen auf dem Grab.]

Die Veranstaltung fällt leider wegen der aktuellen Situation aus!

Am 13. März 1920 putschte das deutsche Militär unter Führung von Kapp und Lüttwitz gegen die Republik. Als Reaktion darauf begann ein Generalstreik, der den Putsch zusammenbrechen ließ. Die Wittener Arbeiterschaft engagierte sich entschlossen im Streik und im nachfolgenden Aufstand.

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BOCHUM: Freund*innen brauchen eure Unterstützung – Spendenaufruf des Bochumer Kostnixladens

Unsere Freund*innen vom Bochumer Kostnixladen brauchen finanzielle Unterstützung für den Betrieb des Ladens. Wir rufen auf Sie durch Geldspenden zu unterstützen. Im Kostnixladen findet u.a. ein Lesekreis und Bildungskurs von uns statt. Darüber ist der Laden ein wichtiges antiautoritäres Projekt, das Ansätze davon zeigt wie eine eigentumslose Gesellschaft funktionieren kann, Arme im Alltag unterstützt und einen Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil bietet. Hier der Spendenaufruf des Ladens: (mehr…)

Witten, Fr. 28. Februar: Schwarzer Tresen

Von der Demokratie zur Freiheit: Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimmung

[Foto: Graffiti: Our dreams cannot fit in their ballot boxes]

Der Schwarze Tresen muss leider wegen einer Erkrankung der referierenden Person ausfallen.

Demokratie ist das allgemeingültigste politische Ideal unserer Zeit. Die AfD will sie in ihrer unmittelbaren Form, der deutsche Staat berief sich auf sie, um den Widerstand gegen den G20-Gipfel zu verfolgen, und auch linke Bewegungen fordern sie immer wieder ein. Von der Demokratischen Volksrepublik Korea bis zur autonomen Region Rojava nennt sich praktisch jede Regierung und jede Bewegung demokratisch. Aber was ist das Heilmittel für die Probleme der Demokratie? Alle sind sich einig: Mehr Demokratie.

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Witten, Fr. 31. Januar: Schwarzer Tresen

Kommune Niederkaufungen

[Foto: Blick vom Waldrand nördlich von Niederkaufungen über den Ort; viele Fachwerkhäuser, viele weiße Häuser, viele rote Ziegeldächer]

Ein Abend über die Kommune Niederkaufungen…

Eine kurze Vorstellung der Kommune die seit 1986 in Nordhessen existiert, in der 55 Erwachsene und 21 Kinder zusammen leben und arbeiten. Seit 33 Jahren wird dort möglichst hierachiefrei, gleichberechtigt, mit gemeinsamer Kasse und gemeinsamen Entscheidungen im Konsens ein Lebensmodell gelebt, das nach wie vor ein lebendiges Experiment ist. Siehe auch:

www.kommune-niederkaufungen.de

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Reading Group: Worshiping Power – An Anarchist View on early State Formation

”The question of how and why states were formed is the keystone of Western civilization’s creation mythology. Most readers will share my experience of having been brought up in a society where history begins with the appearance of the State. Anything outside its domain is a Dark Age, terra incognita, a savage and barbarian land. We are taught that communities created the hierarchical structures of territorial governance that would eventually solidify as states out of a need to organize more efficiently, to respond to natural disasters or population growth, to administer large-scale infrastructure, to defend against hostile outsiders, to protect individual rights through a social contract, or to regulate economic production and surplus value. All of these hypotheses are demonstrably false, yet we are continually indoctrinated to accept them, to keep us from grasping the predatory, parasitic, elitist, and completely unnecessary nature of the State. Official versions of the story of state formation can be triumphant, portraying the State as an escape from barbarism, or they can be cynical, acknowledging the State to be a continuation of human savagery, but at all costs we must believe that state formation was necessary to human progress and that states are an indispensable part of global society today.“ – Peter Gelderloos
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BO/DO – Radikale Bildungskurse: Wintersemester 2019/2020

Warum radikale Bildungskurse?

Wir wollen eine vollkommen andere Welt schaffen, in der jede*r über sich selbst bestimmt: Dafür braucht es aber bestimmtes Wissen und die Fähigkeit, sich dieses ohne Zwang anzueignen. Staatliche und kapitalistische Schulen, Universitäten und Ausbildungsorte trainieren uns diese durch ihre Hierarchien, Vorgaben, Prüfungen und Noten ab. Anstelle eines Angebotes aus dem wir frei wählen, geben uns Autoritäten wie das Bildungsministerium, Lehrer*innen und Dozent*innen vor, was wir lernen sollen.
Dies dient der Kontrolle unseres Wissens, z.B. ist die Geschichte der anarchistischen Bewegung und deren Erfolge vielen unbekannt. Auch praktisches Wissen, bespielsweise wie Nahrung angebaut oder verarbeitet wird, fehlt uns, so werden wir in zentralen Teilen des Lebens abhängig von hierarchischen Institutionen gehalten.
Wenn wir also eine Welt ohne Kapitalismus, Staat, Patriarchat und jede andere Herrschaft anstreben, müssen wir aus unserer eigenen Geschichte lernen und uns praktisch die Fähigkeiten aneignen, die uns selbst über unsere Leben bestimmen lassen. Deshalb organisieren wir dieses Wintersemester Kurse zum selbstbestimmten Lernen. Diese sind offen für alle Menschen, ob sie an der Ruhr-Uni studieren oder nicht. Eine Auflistung der Kurse findet sich im Nachfolgenden. Falls euch ein Thema fehlt und ihr mithelfen wollt, etwas zu organisieren, dann meldet euch bei uns.

Lasst uns mit neugierigen Lernen beginnen
und die Welt radikal verändern!

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BO – 11.11.2019: Anarchistisches Kennenlerntreffen an der Ruhr-Uni – Offensiv zur Revolutionären Befreiung


Selbstbefreiung wagen: Die demokratische Illusion hinter sich lassen

Immer größere und längere Waldbrände, Stürme, Fluten und Dürren. Allein die Nachrichten zum Klimawandel lassen unsere Zukunft katastrophal erscheinen. Hinzu kommen wachsende Umweltzerstörung. Faschismus, Nationalismus und Armut. Politiker*innen, Regierungen und Staaten versprechen uns schon seit Jahrzehnten daran etwas zu ändern, doch sie tragen nur dazu bei es schlimmer zu machen. Das wir wählen können, wer uns beherrscht, wird uns nicht retten.  
Ohne die Demokratie und ihre Wahlen wären Bolsonaro & Trump nicht die Macht angekommen und die AfD keine so große Bedrohung. Wünschst du dir eine Welt in der alle Menschen gleichwertig, selbstbestimmt und solidarisch zusammenleben? In der wir Verantwortung füreinander übernehmen und du selbst Entscheidungen triffst anstatt gehorsam sein zu müssen? Die Umsetzung dieser Ziele ist kein Utopie, sondern die Voraussetzung dafür, dass wir die Katastrophen unserer Welt bekämpfen können. Es ist deine Entscheidung, ob du weiterhin deine Wünsche und Ziele aufgibst und auf Autoritäten wartest, die dich erlösen oder mutig wirst und beginnst selbst zu handeln.
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