Anarchistische Lebensmittelhilfe – Spendenaufruf: Geld, Jacken&Decken und Tüten

Wir brauchen dringend mehr Geld.

Um unsere Aktivitäten wie bisher fortzusetzen brauchen wir mindestens 50 Euro im Monat, bisher erhalten wir durch Spenden leider nur 20 Euro. Unsere nächste Lieferung ist für kommende Woche geplant, auf jeden Fall würden wir gerne vor Weihnachten wieder Menschen versorgen. Deshalb bitten wir euch dringend um weitere Spenden. Die Spenden fließen ausschließlich in Lebensmittel, alle anderen Kosten werden von uns oder Freund*innen getragen.

Wenn wir stabil 50 Euro im Monate haben wäre unser nächstes Ziel 200-300 Euro, um die Lieferungen ausweiten zu können. Außerdem planen wir dann an einem Ort in Bochum und einen in Dortmund eine Verteilstelle einzurichten. Aktive dafür sind wir bereits ausreichend und Orte, die wir anfragen können haben wir bereits herausgesucht. Das wir auch in Dortmund Menschen versorgen wollen hat mit den Hintergrund, dass viele Obdachlose Menschen aufgrund der größtenteils in Bochum geschlossen Notschlafstellen nach Dortmund ausgewichen sind.

Jacken&Decken

Bei unseren nächsten Verteilaktion möchten wir auch Jacken und warmen Decken verteilen. Dafür sammeln wir über den Bochumer Kostnixladen. Decken und warme Winterjacken. Wenn ihr Jacken oder Decken abgeben mögt bringt sie bitte zu den Öffnungszeiten zum Laden und sagt, dass sie für die Verteilaktion zurückgelegt werden sollen. Der Laden ist in der Dorstenerstrase 37 und hat momentan Dienstags (15.00 bis 18.00 Uhr), Mittwochs, (15.00 bis 18.00 Uhr), Sonntags (15.00 bis 19.00 Uhr) geöffnet.

(mehr…)

Schwarze Ruhr-Uni:Online-Vortrag: Jenseits von Staat, Kapitalismus und Patriarchat – Anarchismus eine Einführung veröffentlicht

Wir haben unseren Vortrag: Jenseits von Staat, Kapitalismus und Patriarchat – Anarchismus eine Einführung beim anarchistischen Videoprojekt Kolektiva.media veröffentlicht:

(mehr…)

BOCHUM: Gründungsaufruf: Anarchistische Lebensmittelhilfe

>

Gründungstreffen

Die Pandemie und die damit einhergehende „Wirtschaftkrise“, macht zahlreiche Arme noch ärmer und bringt andere in die Armut. Auch die bereits bestehende Ordnung nimmt Vielen, die notwendigen Ressourcen um ein anständiges Leben zuführen. Sich weiter auf die Versorgung durch Staat und Unternehmen zu verlassen ist eine naive Träumerei, es ist an der Zeit die (Lebensmittel-) Versorgung in Bochum selbst zu organisieren.
Unsere Idee ist es Spenden einzusammeln, davon (vegane) Lebensmittel zu kaufen und diese anschließend an Menschen, die sie benötigen, zu verteilen. Während der Pandemie ist unser Vorschlage dies in Form von Lieferungen an die Haustür oder andere Lebensorte zu machen, danach vielleicht über eine zentrale Verteilstelle.
Am Donnerstag, den 27.08.2020  um 19.00 Uhr wollen wir uns mit allen Menschen treffen, die sich an diesem Projekt beteiligen wollen. Treffpunkt ist Neben dem Eingang der Stadtbücherei (Gustav-Heinemann-Platz 2-6) wo wir überdacht, aber draußen sitzen können. Mit dieser Ortswahl möchten wir mögliche Ansteckungen mit dem Virus verhindern. Beim Treffen wollen wir auf Abstand achten und wir bitte alle, denen es möglich ist, Maske zu tragen. Wer bequemer sitzen will kann sich gerne ein Sitzkissen mitbringen.

(mehr…)

BOCHUM: 27.06.2020 Demo gegen Rassismus, die Polizei und ihre Gewalt – Für eine Ende der Polizei und des globalen rassistischen, kolonialen Systems!

Weltweit (auch in Deutschland z.B. in Stuttgart) kommt es gerade zu Aufständen gegen die rassistische, koloniale Ordnung und die Polizei, welche grundsätzlicher Teil dieser ist. Am Samstag, den 27.06.2020  wird es in Bochum eine Demo gegen Rassismus, die Polizei und ihre Gewalt  geben. Startpunkt der Demo ist um 14.00 Uhr vor dem Bergbaumuseum. Sie wird von verschiedenen Gruppen organisiert.  Wir rufen auf sich an ihr zur beteiligen und nicht nur für vermeidliche Reformen der Polizei zu demonstrieren, sondern gegen die Polizei und die Ordnung, die sie aufrechterhält, an sich.
Die Herrschaft des Staates, insbesondere die europäischen und amerikanischen Demokratien, basiert auf der Jahrhunderte langen Plünderung afrikanischer Gesellschaften, der millionenfachen Versklavung von Schwarzen und anderen People of Color, sowie den Massenmord an der Bevölkerung Süd- und Nordamerikas. Bis heute Leben wir in einer kolonialen Gesellschaft, der vermeintliche „selbsterarbeiteter“ Reichtum basiert weiterhin auf der Plünderung an Rohstoffen und Menschen, z.B. für die Handyproduktion. Deutschland und insbesondere seine Wirtschaft profitieren neben der außereuropäischen auch von innereuropäischer Ausbeutung und einer rassistischen Ordnung. Ganz aktuell sehen wir das anhand der Situation in den deutschen Schlachthöfen. Dort arbeiten vor allem Menschen aus Osteuropa: Sinti, Roma und Slaw*innen, Gruppen die bereits während der Naziherrschaft millionenfach in Arbeitslagern für die deutsche Wirtschaft schuften mussten (und zu hunderttausenden ermordet wurden). Sie verarbeiten das Fleisch, welches nur so massenhaft produziert werden kann, weil woanders indigenes Land gestohlen wird und dabei beispielsweise Regenwälder gerodet werden.
Die globale Pandemie, Rassismus, Klimawandel, staatlich-kapitalistische Ausbeutung und die Polizei sind nicht unabhängig von einander, sondern Ausdruck der gleichen Katastrophe.
Wir werden die rassistische Ordnung nicht überwinden können ohne die zentralen Institutionen dieser wie die Polizei, den Staat, den Kapitalismus zu überwinden.
Weiße haben die Verantwortung aktiv gegen diese Ordnung aufbegehren und dieser ein Ende zu setzen. Deshalb kommt am Samstag zur Demo. Wir haben keine Forderungen zu stellen, außer diesem rassistischen System und unserer eigenen Mittäter*innenschaft darin ein Ende zu setzen.
Denkt daran, dass Masken andere vor Infektion schützen – und euch vor Repression. Hier noch ein paar Ideen wie wir in diese Richtung kommen: Konkrete Vorschläge und Analysen Abschaffung der Polizei findet ihr in dem Text: Wie werden wir weitere Morde durch die Polizei verhindern?  und der Broschüre For a World Without Police. Einige Mythen über die Polizei arbeitet Sieben Mythen über die Polizei auf.

Witten, Fr. 27. März: Schwarzer Tresen

Märzrevolution 1920

[Foto: Gedenkstein Kapp-Putsch, Kommunalfriedhof Heven, Witten; Inschrift: „Im Kampfe für die Freiheit gefallen – Das Leben nahmen sie, aber nicht die Freiheit“; Es ist dunkel. Zwei rote Grablichter stehen auf dem Grab.]

Die Veranstaltung fällt leider wegen der aktuellen Situation aus!

Am 13. März 1920 putschte das deutsche Militär unter Führung von Kapp und Lüttwitz gegen die Republik. Als Reaktion darauf begann ein Generalstreik, der den Putsch zusammenbrechen ließ. Die Wittener Arbeiterschaft engagierte sich entschlossen im Streik und im nachfolgenden Aufstand.

(mehr…)

BOCHUM: Freund*innen brauchen eure Unterstützung – Spendenaufruf des Bochumer Kostnixladens

Unsere Freund*innen vom Bochumer Kostnixladen brauchen finanzielle Unterstützung für den Betrieb des Ladens. Wir rufen auf Sie durch Geldspenden zu unterstützen. Im Kostnixladen findet u.a. ein Lesekreis und Bildungskurs von uns statt. Darüber ist der Laden ein wichtiges antiautoritäres Projekt, das Ansätze davon zeigt wie eine eigentumslose Gesellschaft funktionieren kann, Arme im Alltag unterstützt und einen Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil bietet. Hier der Spendenaufruf des Ladens: (mehr…)

Witten, Fr. 28. Februar: Schwarzer Tresen

Von der Demokratie zur Freiheit: Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimmung

[Foto: Graffiti: Our dreams cannot fit in their ballot boxes]

Der Schwarze Tresen muss leider wegen einer Erkrankung der referierenden Person ausfallen.

Demokratie ist das allgemeingültigste politische Ideal unserer Zeit. Die AfD will sie in ihrer unmittelbaren Form, der deutsche Staat berief sich auf sie, um den Widerstand gegen den G20-Gipfel zu verfolgen, und auch linke Bewegungen fordern sie immer wieder ein. Von der Demokratischen Volksrepublik Korea bis zur autonomen Region Rojava nennt sich praktisch jede Regierung und jede Bewegung demokratisch. Aber was ist das Heilmittel für die Probleme der Demokratie? Alle sind sich einig: Mehr Demokratie.

(mehr…)