Am 6.1.: kommt zum Treffen für eine Anarchistische Gruppe Dortmund!

Ort: Langer August, Dortmund, Braunschweiger Str. 22 in der Nordstadt
Zeit: 6.1.2013, 15.00 Uhr

Im Vorfeld gab es einige Kritik am Aufruf für eine Anarchistische Gruppe Dortmund, wir hoffen aber das auch Menschen die Kritikpunkte am Aufruf haben zum Treffen kommen, da nur so ein lebendiger Austausch auch mit dem Aufruf möglich ist. Wir bitten euch weiterhin den Aufruf + Termin oder nur Termin weiterzuverbreiten.

Sind jetzt schon Fragen aufgetaucht? Dann schreib uns eine Mail an: agdo@riseup.net

Aufruf:

Dies ist ein Aufruf zur Gründung einer Anarchistischen Gruppe Dortmund

Es tut sich wieder was im Ruhrgebiet! Seit der Initiative zur Gründung einer anarchistischen Föderation Rhein Ruhr fangen vereinzelte Anarchisten*innen und Interessierte an sich zu vernetzen. Nun gibt es eine Solche auch zur Gründung einer anarchistischen Gruppe Dortmund!

Es gibt in Dortmund nicht nur ein Nazi Problem, es mangelt in Dortmund auch an organisierten anarchistischen Strukturen. Spätestens seit der Auflösung der Freien Arbeiter*innen Union Dortmund als letzte explizit anarchistische Gruppe wird das überdeutlich. Sicherlich ist auch gerade das ein Grund das Faschisten*innen es so leicht haben sich in Dortmund breit zu machen. Wo es keine oder wenig anarchistische Strukturen gibt, sind die vorhandenen Aktivisten*innen nur beschränkt handlungsfähig -­‐ in jeglicher Hinsicht.
Ziel muss es daher sein einen Rahmen zu schaffen, der eine theoretische und praktische Auseinandersetzung mit eigenen Inhalten ermöglicht und es erlaubt Bestehende zu reflektieren und zu analysieren. Nur der Aufbau, die Informierung und Bereitstellung funktionierender explizit anarchistischer Strukturen ermöglicht es einen wirksamen und nachhaltigen Kampf gegen eine atavistische Gesellschaft zu führen.

Sich lokal mit Gleichgesinnten*innen zu organisieren bietet außerdem die Möglichkeit eine politische und soziale Heimat zu finden, um der Isolation und Vereinzelung zu entkommen. Ob du zur Uni gehst oder auf dem Bau schuftest. Im Büro sitzt oder gar nichts dergleichen treibst. Es ist egal wer oder was du bist, wichtig ist allein der Wille sich anarchistisch zu organisieren, die Gewissheit, dass diese Gesellschaft dich krank macht und der Wunsch aus einem fest verfügten Käfig aus Staat und allgemeiner, gesellschaftlicher Ordnung auszubrechen. Daraus resultiert natürlich als einzige Einschränkung, dass Personen die in autoritären Zusammenhängen aktiv sind (Parteien, Polizei, etc.), oder autoritäres diskriminierendes Verhalten (Rassismus, Sexismus, etc.) reproduzieren nicht erwünscht sind.

“Wer soll die neue Welt bauen wenn nicht du und ich?”
Anarchie organisieren!

Komm zum Treffen am 6.1.2013 15.00 Uhr im Langen August

Flyer: PDF Fortmat