Archiv für Juli 2013

Hausbesetzung in Essen

UPDATE: Das Haus wurde von der Polizei geräumt.

Erklдrung zur Besetzung der ehemaligen Schule an der Bдrendelle

Wir, das Plenum Bдrendelle, halten das ehemalige Schulgebдude an der Bдrendelle in Essen besetzt.

Das Gebдude steht seit mehreren Jahren leer und wird, wie viele Leerstдnde im Ruhrgebiet, dem kontrollierten Verfall ьberlassen.
Die Stadt Essen hat keine Mцglichkeiten mit dem Gebдude umzugehen: weder kann sie es bespielen, noch abreiЯen, weder renovieren, noch verkaufen.
Demzufolge kann nur der fortschreitende Verfall des Gebдudes verwaltet werden.
In der Bдrendelle kцnnte ein selbstverwalteter & unkommerzieller Raum entstehen.
Durch die SchlieЯung des JZE-PapestraЯe und die verfehlte Kreativquartierpolitik zeigt sich die Ablehnung gegenьber unkommerziellen und selbstverwalteten Rдumen von institutioneller Seite.
Wir fordern alle auf, sich mit unserem Anliegen zu solidarisieren: In und vor der Bдrendelle und ьberall sonst.
Unsere Aktion soll zudem ein Zeichen der Solidaritдt sein an alle, die eine Welt ohne Ausbeutung, ohne Krieg, ohne Herren und ohne Knechte wollen.

Quelle: baerendelle.co.nf

Gelsenkirchen: Schwarzer Tresen im Subversiv „Was ist eigentlich Anarchismus?“

Thema: Zeit für Plan A! Was ist eigentlich Anarchismus?

Insbesondere von den Herrschenden, den Medien, aber auch von den meisten Menschen um uns herum wird Anarchismus mit Regellosigkeit, Chaos, Gewalt oder im besten Falle noch mit Träumerei gleichgesetzt. Warum geben sich die Herrschenden so viel Mühe den Begriff Anarchismus negativ zu besetzen und die Idee des Anarchismus zu verunglimpfen? Warum haben sie Angst vor der Idee des Anarchismus? Mit diesen Fragen und den gängigen Vorurteilen wird sich der Vortrag beschäftigen und leicht verständlich die Idee des
Anarchismus erklären. Vorkenntnisse über die Philosophie des Anarchismus oder anarchistische Literatur sind nicht notwendig. Der Vortrag wurde aus Sicht von Anarchist*Innen erarbeitet und soll sehr persönlich und praxisnah aufzeigen warum wir AnarchistInnen sind und was wir wollen. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Strömungen des Anarchismus erläutert.

Nach dem Vortrag möchten wir mit Euch diskutieren und hoffen auf euer Feedback. Leute von der AFRR anarchistische Föderation Rhein/Ruhr stehen für alle Fragen zur Verfügung und stellen Euch gerne aktuelle anarchistische Initiativen vor.

Vegane Snacks – Getränke – Vortrag – Musik – Plaudern

Beim Schwarzen Tresen geht es darum, sich in entspannter Atmosphäre kennenzulernen, zu plaudern und auf unterschiedliche Weise etwas über die Idee des Anarchismus zu erfahren. Der schwarze Tresen wird regelmäßig stattfinden. Er wurde zur Stärkung der anarchistischen Bewegung im Ruhrgebiet und als Anlaufpunkt für Menschen geschaffen, die sich organisieren oder auch einfach nur einen netten Abend mit politischem Hintergrund verbringen wollen. Jeder Schwarze Tresen ist gleichzeitig ein Themen-Abend. Übrigens, wenn Ihr einfach nur mal bei guter Musik und Getränken sehen wollt was abgeht, ist das natürlich auch OK.

Flyer im PDF-Format

Am Freitag den 19. Juli um 19:00 Uhr im Subversiv in der Bochumer Straße 126 in Gelsenkirchen-Ückendorf

Sommerfest – 10 Jahre Alternatives Kulturzentrum in Recklinghausen


13. Juli 2013 | Eintritt Frei
Besonders Hinweisen möchten wir an dieser Stelle auf den Infotisch der Genossen*innen von der Anarchistisch Syndikalistischen Jugend Recklinghausen auf dem Fest.

Das AKZ wird 10 Jahre alt und das wird gross gefeiert!
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Freitag 26.07. Schwarzer Tresen: Drogen

Drogen: Eine offene Diskussionsrunde

Drogen sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig, aber in den meisten emanzipatorischen Gruppen eine Thematik zu der selten ein ausführlicher Diskurs stattfindet. Dabei spielt der Einfluss von bewusstseinsverändernden Substanzen eine große Rolle in unserem Leben und dies auf unterschiedlichste Weise. Des weiteren ist der teilweise gezielte Einsatz von Drogen ein Mittel der Herrschenden zur Manifestierung des Bestehenden.

Was sind überhaupt Drogen? Was machen Drogen mit dir und deinem Sozialem Umfeld? Fühlst du dich freier wenn du Drogen konsumierst oder versuchst du lediglich der Realität zu entfliehen? Was bedeuten Drogen gesamtgesellschaftlich von der Produktion bis zum Konsum? Welche Bedeutung haben Drogen zum Beispiel im Knast? Welche Rolle würden Drogen in einer anarchischen Gesellschaft spielen? Diese und weitere Fragen, die sich aus der offenen Diskussion ergeben, möchten wir zusammen mit euch besprechen. Dabei wollen wir nicht die von den Herrschenden geprägten Definitionen von Drogen (legal oder illegal) verwenden. Außerdem verurteilen wir jegliche Verfolgung von Menschen (zum Beispiel Drogenabhängigen) durch den Staat und seine Organe.

Im Trotz Allem – Witten – Augustastr. 58 – Fr. 26. Juli 19:00 Uhr
Wie immer mit leckerer veganer VoKü.

Flyer im PDF-Format

Gǎi Dào Nr. 31 – Juli 2013

Direkt zur Ausgabe gehts HIER
In der aktuellen GAIDAO findet ihr unter anderem einen spannenden Text zur Entwicklung der Föderation Deutschsprachiger Anarchist*innen!

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