Nächste Veranstaltung: Was ist die Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen?

Kommt am 19.10. ab 19.00 Uhr ins AZ Wuppertal, Markomannenstraße 3, 42105 Wuppertal!

Anarchistisch organisieren – Aber wie? Eine Vorstellung des synthetischen Föderalismus

Gründe sich als Anarchist*innen zu organisieren gibt es viele. Schon Ton Steine Scherben brachten es 1972 mit dem Song „Allein machen sie dich ein“ auf den Punkt. Kontinuierlich arbeitende Zusammenhänge bieten jedoch nicht nur individuellen Rückhalt, sondern auch eine Vielzahl von praktischen Vorteilen in der alltäglichen, politischen Arbeit. So können personelle und materielle Ressourcen gebündelt, die eigene Handlungsfähigkeit erhöht und funktionierende Gegenstrukturen geschaffen werden.

Ebenso zahlreich sind die organisatorischen Ansätze, die historisch und aktuell von Anarchist*innen erdacht und erprobt wurden und werden. Eine davon ist der synthetische Föderalismus. Die Grundidee dahinter ist es, durch den Zusammenschluss möglichst vieler, verschiedener anarchistischer Gruppen und Projekte eine handlungsfähige Organisation zu bilden, aus der perspektivisch Gegenstrukturen in verschiedenen Lebensbereichen erwachsen sollen. Ähnlich dem historischen „Anarchismus ohne Adjektive“ von Voltairine de Cleyre, oder dem heutigen, amerikanischen crimethInk.-Kollektivs, soll dabei auf eine Beschränkung auf bestimmte Themengebiete oder Aktionsfelder verzichtet werden, um in möglichst jedem Bereich des Lebens anarchistische Alternativen zu entwickeln.

Im deutschsprachigen Raum wird dieser Ansatz von der Föderation deutschsprachiger Anarchistinnen (FdA) vertreten. In der Veranstaltung werden Vertreterinnen der FdA den theoretischen Ansatz und ihre praktische Arbeit präsentieren und im Anschluss zur Diskussion stellen.

Eine Veranstaltung der FDA und Anarchist*innen aus Wuppertal.