Archiv für April 2014

Anarchie an der RUB

Vom 05.-09. Mai findet an der Ruhr-Universität Bochum die “Kritische Einführungswoche” statt, in dessen Rahmen verschiedene Vorträge, u.a. zum Thema “Anarchie” von der Anarchistischen Föderation Rhein-Ruhr, gehalten werden. Darüber hinaus findet im “Alsenwohnzimmer” im Anschluss an die Reihe eine Veranstaltung der ★LGⒶBO★ im Alsenwohnzimmer statt.

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Am 1. Mai in Dortmund: Den Nazis entgegentreten und selbstbestimmt handeln!

Unter dem Motto „Gegen Kapitalismus und Ausbeutung – Heraus zum Arbeiterkampftag!“ wollen Neonazis am 1. Mai 2014 in Dortmund demonstrieren. Der Aufmarsch ist nur das neueste Ereignis in einer mittlerweile bedrückend langen Reihe von Aktionen, die Dortmunder Neonazis in den letzten Jahren ohne nennenswerte Behinderungen veranstalten konnten: Bis zum Verbot des „Nationalen Widerstands Dortmund“(NWDO) im August 2012 fand jährlich am ersten Septemberwochenende der sogenannte „Nationale Antikriegstag“ statt. Wie effektiv die Arbeit der Neonazis des NWDO durch das Verbot ihrer Organisation eingeschränkt wurde, zeigte sich 2013. Sowohl am 1. Mai als auch, an alte Traditionen anknüpfend, am 31.08.2013, liefen jeweils mehrere hundert Neonazis fast vollständig ungestört und beschützt von mehreren tausend Polizist*Innen durch den Stadtteil Körne im Osten der Dortmunder Innenstadt. Organisiert wurden beide Demonstrationen von bereits seit kurz nach dem Verbot in der Partei „DIE RECHTE“ reorganisierten ehemaligen Kadern des NWDO.
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Nazis blockieren! Infoveranstaltung zu den Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai 2014

Termin: Schwarzer Tresen in Witten
Am Freitag, 25. April 2014, 19.00 Uhr im Trotz Allem, warscheinlich mit Essen!
Augustastraße 58, 58452 Witten

Am 1. Mai wollen Neonazis in Dortmund aufmarschieren. Die Partei „Die Rechte“, Nachfolgestruktur des „Nationalen Widerstands Dortmund“, möchte im Wahlkampf Stärke demonstrieren und ihre Hetze auf die Straße tragen. Gegen den Aufmarsch ruft das Bündnis „BlockaDO – gemeinsam gegen Nazis“ zu Blockaden auf. Wir geben euch kurz vor dem 1. Mai alle wichtigen Informationen für die Blockaden und beleuchten die Hintergründe des Aufmarsches sowie die aktuelle Situation in der Nazihochburg Dortmund.

Veranstalter*innen: Anarchistische Gruppe östliches Ruhrgebiet


Mehr Infos: HIER

Aufstand der Würde – Filmvorführung und Filmgespräch mit dem Filmproduzenten Lutz Kerkeling

Termin: Schwarzer Tresen in Gelsenkirchen
Am Freitag, 9. Mai 2014, 19:00 Uhr im Subversiv,
Bochumer Straße. 126, 45886 Gelsenkirchen

Am 1. Januar 1994 erhoben sich die Zapatistas, eine Bewegung aus indigenen Kleinbäuer*innen aus Chiapas/Mexiko, mit einem „¡Ya Basta!“ / „Es reicht!“ gegen Regierung, neoliberalen Kapitalismus, Rassismus und Ausbeutung. Seit 20 Jahren leben sie nun in ihren über 1.000 Gemeinden eine auf Gleichberechtigung, Basisdemokratie und Solidarität basierende Alternative. Ihre anhaltende und gelebte Revolution „von links und unten“ hat dabei viele andere Menschen weltweit inspiriert.
Wie organisieren sich die Zapatistas? Was sind ihre Forderungen? Was sind ihre Fortschritte? Wo gibt es Probleme? Wie reagiert der Staat? Der Film bietet eine anschauliche Einführung und einen guten Überblick über die zapatistische Bewegung und zeigt die weltweite Bedeutung ihres Kampfes auf. Dabei lässt er die Zapatistas selbst zu Wort kommen.

If a tree falls – a story of The Earth Liberation Front (Filmvorführung)

Termin: Schwarzer Tresen in Dortmund
Am Dienstag, 13. Mai 2014, 19:00 Uhr im Nordpol,
Münsterstr. 99, 44145 Dortmund

Mit der Operation Backfire des Federal Bureau of Investigation wurden im Dezember 2005 14 Mitglieder einer Zelle der Earth Liberation Front verhaftet und des Ökoterrorismus angeklagt. Die Gruppe wurde vom FBI als „größte inländische Bedrohung“ angesehen. Unter den Verhafteten befand sich auch Daniel McGowan. Der Dokumentarfilm zeigt die Geschichte der Zelle anhand von McGowan. Dieser wurde der Brandstiftung und Verschwörung zur Brandstiftung beschuldigt und zu 7 Jahren in Haft und einer Schadensersatzzahlung von 1,9 Millionen US-Dollar verurteilt. McGowan beschreibt seine Ansichten und Motivationen, die zur Beteiligung an der Zelle führten. Zudem behandelt der Film die Verhaftung und den Prozess der Zellenmitglieder. Er behandelt dabei die Frage, ob die Bezeichnung der Mitglieder als Terroristen richtig ist und wie effektiv traditionelle Formen des friedlichen Protests sind.
Ver­an­stal­ter*in: An­ar­chis­ti­sche Grup­pe Dort­mund