Archiv für November 2014

Schwarzer Tresen: Buchvorstellung: Bernd Drücke: Anarchismus hoch 2

Freitag, 28. Nov. 2014
ab 19:00 Uhr KüfA, danach Lesung
TrotzAllem, Augustastraße 58 Witten

Soziale Bewegung, Utopie, Realität, Zukunft

Bernd Drücke LiMesse 2014

Ein Teil der in diesem Sammelband abgedruckten Interviews wurde – zwischen Oktober 2007 und November 2013 – in der Graswurzelrevolution veröffentlicht. Sie wurden für dieses Buch aktualisiert und um weitere Fragen und Antworten erweitert. Die Interviewten stehen libertär-sozialistischen Ideen nahe. Trotzdem richtet sich dieses Buch nicht nur an Anarchistinnen und Anarchisten. Ich hoffe, dass die Gespräche spannend für alle Menschen sind, die neugierig auf emanzipatorische, vom Mainstream abweichende Ideen sind. Denn die Fragen, um die es hier geht, betreffen alle. Wie kann die Menschheit die Herrschaft abschütteln? Wie können wir jegliche Form von Ausbeutung des Menschen durch den Menschen überwinden und die Zerstörung der ökologischen Lebensgrundlagen stoppen? Wie kann eine nicht-kapitalistische Gesellschaft organisiert werden, die auf Gegenseitige Hilfe, Freie Assoziation, Selbstverwaltung und ein menschengerechtes und naturnahes Leben ohne Chef und Staat aus ist?

Offener anarchistischer Abend

Donnerstag, 13.11.2014
ab 19 Uhr
Syntopia, Gerokstr. 2 (Ecke Eigenstraße), 47053 Duisburg-Hochfeld

Offener anarchistischer Abend der Gruppe “Einfach machen” – zum Austausch, Kennenlernen und gemütlichen Beisammensein. In Zukunft jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat, ab 19 Uhr.

Beim dieser ersten Veranstaltung am 13.11. wird es einen Vortrag zum Thema “Produziert – konsumiert – weggeworfen” geben. Rahmenprogramm für die kommenden Veranstaltungen folgt.

www.syntopia.info

14.11. Düsseldorf: Heute wie vor 100 Jahren: Krieg dem Krieg!

Ort: FAU-Lokal, Volmerswerther Straße 6, 40221 Düsseldorf
Datum: 14.11.2014
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Ende: 22:00 Uhr
Eintritt: Frei – Spenden erwünscht
Veranstalter*in: FAUD

Am 28. Juli jährte sich der Beginn des ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal, am 1. August der Eintritt Deutschlands in diesen. Seit Anfang des Jahres zeigte sich ein erhöhtes mediales und gesellschaftliches Interesse am ersten Weltkrieg. Leider beschränkte sich die Berichterstattung jedoch oft auf den Verlauf des Krieges und eine oberflächliche Aufarbeitung der Ursachen. Bis heute gesellschaftlich als unbequem empfundene Ursachen für Krieg werden garnicht oder nur unzureichend diskutiert. Dabei gibt es in jedem Krieg auch Menschen, Systeme und Ideologien, die durch ihn profitieren und die daher den Ruf zu den Waffen begrüßen und unterstützen. Seien es nationalistische und chauvinistische Großmachtphantasien in Bevölkerung oder Regierung, die profitorientierte Rüstungsindustrie oder der Staat der auf das Erreichen bestimmter geopolitischer Ziele oder eine ordnende Funktion nach Innen abzielt. Im Jahr 2014 sind viele dieser Zusammenhänge noch lange nicht verschwunden, obwohl die Gesellschaft oft denken möchte, dass diese Vergangenheit unendlich weit weg ist. Heute werden diese Ziele weniger offen nach außen kommuniziert und vorsichtiger und diplomatischer dargestellt, wenn nicht gar als Entwicklungshilfe verkauft. Natürlich dürfen die Fortschritte seit 1914 und 1939 nicht geleugnet werden, trotzdem treiben in diesen Tagen, da wir uns mit einem zunehmenden Ausbau der Kompetenzen der Bundeswehr und den massiven deutschen Waffenexporten konfrontiert sehen, die Aushängeschilder der repräsentativen Demokratie den Prozess der schleichenden Militarisierung im Kontext einer geänderten Kriegsführung und im Bewusstsein um “deutsche Verantwortung” voran. Sie tun damit ihren Teil, das Ideal einer Welt ohne Militär und Krieg in noch weitere Ferne rücken Ferne zu lassen.

FAU-Düsseldorf

Krefeld: Diskussionsabend und offenes Treffen

Die AG Krefeld veranstaltet am
13.11. 2014, 19:00
im 35Blumen, Krefeld
einen Diskussionsabend mit Filmbeispielen über
Textilarbeit und die Schattenseiten des Freihandels

Am folgenden Samstag, 15.11. um 14:00 wird zum offenen Treffen im gleichen Raum geladen.

Eintritt ist bei beiden Terminen frei!