Schwarze Ruhr Uni: 7.Mai: Küche für alle & 12.Mai Vortrag: Alles verändern – Anarchismus eine Einführung

Küche für alle:
Gegen Hunger und Kapitalismus! Für die Anarchie*!

Viele Menschen können sich das Essen an der Uni (insbesondere nach der Preiserhöhung des Akafö) nicht mehr regelmäßig leisten. Und auch in der restlichen Gesellschaft ist gutes (veganes**) Essen nicht für alle erschwinglich. Dagegen wollen wir mit unserer monatlichen veganen Küfa*** in Gebäude GB ein Zeichen setzen.
„Küfa“; das heißt Küche für alle. Deshalb nehmen wir auch kein festes Geld für das Essen, das wir verteilen, sondern versuchen es durch freiwillige Spenden zu finanzieren. Selbstverständlich reicht uns das noch nicht.
Wir möchten uns nicht für günstigere Essenspreise einsetzen. Unser Ziel ist eine Gesellschaft in der es genug (veganes) Essen für alle gibt und zwar umsonst!
Wenn ihr das auch wollt, einfach nur die Preiserhöhung des Akafö satt habt, es euch nervt das es kaum veganes Essen an der Uni gibt oder ihr einfach nur Hunger habt: Kommt zu unserer veganen Küfa vor der Cafete von GB.
Nächster Termin: Donnerstag der 7.Mai von 11.45 bis 14.15 (oder eventuell früher wenn alles verteilt ist.)
Es gibt:Bratkartoffeln mit Räuchertofu und Curry. Eventuell Kuchen.

* Der Begriff Anarchie kommt aus dem Altgriechischen und beschreibt einen gesellschaftlichen Zustand ohne Herrschaft.
** Essen ohne Bestandteile tierischen Ursprungs wie Fleisch, Milch, Honig etc.
*** Wir verteilen ausschließlich veganes Essen, weil wir uns sowohl gegen die Unterdrückung und Ausbeutung des Menschen, als auch die anderer Tiere einsetzen. Außerdem sind die ökologischen Auswirkungen von tierischen Produkten (z.B. deren CO2 Bilanz oder Flächenverbrauch) im Vergleich zu nicht-tierischen enorm.

Vortrag: Alles verändern – Anarchismus eine Einführung

Wenn du etwas Beliebiges verändern könntest, was wäre es?
Würdest du für den Rest deines Lebens Urlaub machen?
Dafür sorgen, dass fossile Brennstoffe aufhören Klimawandel zu verursachen?
Während das Bestehende unserer Welt und unser Leben immer mehr einengt und
zerstört, scheint die Idee kompletter Selbstbestimmung ein utopischen
Traum zu sein.
In der Zeitung: Krieg, Hunger, Grenzen – In der Uni: Leistungsdruck, Konkurrenz und Kontrolle. Leben wir in einer freien Gesellschaft? In den Medien wird uns gesagt Anarchie bedeute Chaos und Zerstörung.
Dabei streben Anarchist*innen eine Welt ohne Chaos und Zerstörung die Kapitalismus und
andere Formen von Herrschaft verursachen an.

Der Vortrag soll eine Einführung in Theorie, Praxis und Kuchen des Anarchismus geben.
Außerdem soll geklärt werden warum Anarchist*innen alles Formen von hierarchischen
Institutionen wie Staaten oder (kapitalistische) Märkte ablehnen.
Am Ende sollen auch kurz anarchistische Gegenkonzepte zum Bestehenden vorgestellt werden.
Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur weitergehenden Diskussion.
Es gibt (veganen) Kuchen für Alle!

Dienstag der 12.Mai um 18.00 Uhr vor der Cafete von Gebäude GB