Veranstaltungen und Treffen der Anarchistischen Assoziation Düsseldorf

Falls ihr in der Nähe von Düsseldorf wohnt und euch organisieren möchtet, lädt euch die Anarchistische Assoziation Düsseldorf zu ihrem öffentlichen Treffen ein. Jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat um 19:00 im V6 (Volmerswerther Straße 6).

Am: Dienstag, 28. Juli 2015
Was: Vortrag | Diskussion
Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 19:30 Uhr
Ende: 22:00 Uhr| Eintritt: Frei – Spenden willkommen

Wo: V6 (Volmerswerther Straße 6)

Die meisten werden das Wort schonmal gehört haben: „Anarchie“
Immer wieder taucht es auf. In den Nachrichten zum Beispiel, wenn die „Anarchie“ mal wieder herrscht, oder irgendetwas in „Anarchie“ zu versinken droht. Künstler*innen und Regiseur*innen wird „Anarchie“ oft positiv zugesprochen. Alles in allem überwigt aber die Angst und Ablehnung vor der „Anarchie“.

Einige, besonders politische Aktive haben schon etwas mehr Wissen über „Anarchie“. Aber auch das ist meist mehr von Vorurteilen denn von echter Kenntnis der Materie geprägt.

Und darum soll es an diesem Abend gehen – eine kleine aber feine und durch Sachkenntnis getragene Einführung. Alle Teilnehmer*innen werden nach diesem Abend mehr über „Anarchie“ wissen als vorher. Obwohl der Charakter einer Einführung in die Thematik nicht gebrochen werden soll, wird es auch einen Ausblik auf die aktuellen Geschenisse geben. Dabei wird so spannenden Fragen nachgegangen werden was die „Anarchie“ an Theorie und Praxis zu bieten hat, wie man sich selbst organisiert und wie eine Transformation der Gesellschaft möglich werden könnte. (Denn das es so wie es geht nicht geht, erleben wir ja alle tagtäglich). Wir gehen der Frage nach was Anarchie ist und welche Antworten sie für die Probleme Heute und in der Zukunft liefern kann anhand konkreter Beispiele aus dem Alltag nach. Welchen Sinn macht es zum Beispiel für Studierende sich in sogenannten Bildungssyndikaten selbst zu organisieren? Sind Studierende auch ArbeiterInnen? Und wenn ja, sollten sie in einer Gewerkschaft sein? Welche Möglichkeiten der Organisation schlägte „der Anarchismus“ auf sozialer, kultureller und ökonomischer Ebene vor? Wie organisieren sich AnarchistInnen schon heute und wie stellen sie sich die Transformation der Gesellschaft vor? Dies sind einige der Fragen die er in seinem Vortrag nachgehen wird. Insgesamt legt R. Mühland in seinem Vortrag einen Schwerpunkt auf die Makrostrukturen unserer Gesellschaft. Anschließend bleibt noch Raum für eine eingehnde Diskussion der aufgestellten Thesen.