Archiv für Januar 2016

Faschistische Aktivitäten, Gegenaktionen und Repression an der Ruhr-Uni


Verbotenes schwarze Ruhr-Uni Plakat 3

Aufkleber und Graffitis – Faschistische Aktivitäten an der RUB

In den letzten Tagen war viel los an der Ruhr-Uni!
Am Donnerstag haben offensichtlich Rassist*innen auf dem Unigelände zahlreiche rassistische Aufkleber verteilt. Bisher gab es an der Ruhr-Uni „nur“ vereinzelt rassistische / faschistische Schmierereien und Aufkleber. Durch das massenhafte Kleben wurde nun eine neue Qualität erreicht. Gerücht über Rassierklingen unter Aufklebern konnten zwar nicht bestätigt werden, jedoch wurden am Montag zwei faschistische Graffitis an die Wände von HGB und HGC gemalt (siehe Fotos). Die Botschaft wurde inzwischen von der Unileitung übermalt.
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29.01. Schwarzer Tresen in Witten: Vortrag über die NATO

Staaten schlagen und vertragen sich, und der Zusammenschluss mehrerer zu einem Militärbündnis spiegelt beides wieder. Die NATO, das nordatlantische Verteidigungsbündnis, entstand unter einer anderen Gemengelage als der heutigen. Zunächst als gemeinsame Verteidigung gegen ein sich postnazistisch möglicherweise wieder gegen seine Nachbarn erhebendes Deutschland gegründet, war die NATO bald schon nicht mehr wiederzuerkennen. Ihre neue Rolle als Bündnis gegen den Ostblock brachte eine schnelle Mitgliedschaft Deutschlands mit sich, das nun in den gemeinsamen westlichen Machtblock militärisch integriert wurde.
Doch welchen Sinn hat die NATO heute, nach dem Nierdergang der UdSSR? Kann überhaupt von einem westlichen Block mit einheitlichen Interessen gesprochen werden, der mit Hilfe der NATO militärisch abgesichert ist? Immer wiederkehrende Konflikte zwischen gerade deutscher und USamerikanischer Geopolitik treten auch im Bündnis zutage. Und was taugt dieses Bündnis im Kampf gegen den Jihadismus, der sich nicht an Staatsgrenzen orientiert?
Die PR der NATO-Staaten bleibt militaristisch. Antworten auf unsere Fragen können wir von ihr nicht erwarten. Und auch wenn sich die Form und Bewerbung des Militarismus wandelt, bleibt er dem Staat eingeschrieben. Wir wollen aufzeigen, dass Militarismus und Großmachtstreben den Staaten auch heute nicht abzutrennen sind. Als Anarchist*innen sind wir überzeugt, dass Antimilitarismus am Ende wirkungslos bleibt, wenn bloß an Regierungen appeliert wird.

29.01.2016 ab 19Uhr im Trotz Allem in Witten – Augustastraße 58

Anarchistische Solidarität auf Demonstration in Dortmund gegen den Krieg der AKP

AnarKud

Biji azadi!
Biji anarsi!

Bochum, Veranstaltung: Von Hoyerswerda bis Heidenau – Comeback der 90er?

Wir leben in beängstigenden Zeiten. Faschistische Parteien und Bewegungen ziehen Tausende an. Unterkünfte von Geflüchteten werden angezündet, Nazis randalieren in Innenstädten und alternativen Stadtteilen. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis es wieder Tote gibt. Die Liste der Ermordeten ist lang, seit 1990 hat es in Deutschland hunderte Tote durch faschistischen Terror gegeben. Terror der von staatlichen Stellen geduldet und teilweise unterstützt wird.
Wenn der Verfassungsschutz Ermittlungen gegen rechte Terrorzellen sabotiert, Nazis trotz Haftbefehle frei herumlaufen können, Polizist*innen ihren Demos den Weg frei knüppeln zeigt sich eines: Der Staat ist beim Widerstand gegen Nazis bestenfalls ein lästige Behinderung, oft jedoch ein gefährlicher Gegner.
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Es ist geschafft – Crowdfunding Kampagne für ein Anarchistisches Zentrum Dortmund findet erfolgreichen Abschluss!

"Stupid busy people... Why don't they just fly up here and relax..." „Auf der Suche… nach einem neuen Nest.“

Wir sind begeistert von der vielen Unterstützung, die uns entgegengebracht wurde. Wir möchten uns hiermit bei allen bedanken, die etwas gespendet haben und die Kampagne verbreitet haben. Eine Umarmung an die Unterstützer*Innen mit Dankeschöns durch den Unrast Verlag, Black Mosquito, Roots of Compassion, Schmetterlings Verlag, Anarchistische Radio Berlin und Bahoe Books!
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