Archiv für Oktober 2016

Schwarze Tresen in Bochum, Essen und Witten + Organisierungstreffen in Essen!

  • 28.10.2016, 19.00 Uhr, Soziales Zentrum, Bochum: Commons: Wirtschaften neu denken
  • Ausgehend von der Geschichte der Gemeingüter (Allmende) wird in dem Vortrag ein Übergang von der kapitalistischen Warenwirtschaft zu einer bereits heute möglichen freien Gesellschaft beschrieben. Die Überwindung der vorherrschenden (Re-)Produktionsweise ist nicht nur denkbar, sondern auch dringend nötig,
    da die profitorientierte Wachstumslogik dabei ist, die natürlichen Grundlagen unseres Planeten und ihrer Bewohner*innen auszuplündern und zu zerstören.

    Ausgrenzung und Besitzdenken können schrittweise abgelöst werden durch eine neue soziale Produktionsweise: das Commoning eine soziale Beitragswirtschaft als Gemeinschaftsprojekt von freien und gleichen Menschen (commons based peer-production). Als Vorbilder für eine dezentral vernetzte, kooperative Selbstorganisation werden dabei Freie Software, CreativeCommons, Repair-Cafes und Offene Werkstätten genannt. Das bevorzugte Kommunikationsmodell dafür ist die Stigmergie, also ein indirektes Koordinieren von komplexen Netzwerken freiwilliger Selbstorganisation durch das Aufzeigen von Pfaden zu unerfüllten Bedürfnissen.

    Literatur: http://www.keimform.de
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    Schwarzer Tresen 27.10.2016 im AZ Mülheim

    Wir, das Schwarze Brett kündigen mit Pauken und Trompeten unseren ersten Schwarzen Tresen für den 27.10.2016 im AZ Mülheim an.

    Im Bereich Mülheim, Essen, Oberhausen und Duisburg nehmen wir eine Vielzahl anarchistisch, libertär und antiautoriär denkende Menschen wahr. Während es in Städten rund um diese Regionen bereits stabile Gruppierungen gibt, sieht es in unserer Region eher mau aus. Lediglich das FAU Syndikat Duisburg/Ruhrgebiet ist seit eh und je präsent. Leider konnten wir bisher nicht wahrnehmen, dass sich darüber hinaus langfristig aggierende Strukturen bildeten. Dabei braucht es in diesen Zeiten mehr als nur Feuermelderaktionen gegen Nazis und Rechtspopulist*Innen die auch nicht immer das Schlimmste verhindern.
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    [Bo] 08.10. Stadt für Alle selber machen! Ein anarchistischer Aufruf zum Stadtrundgang

    Verschiedene Gruppen rufen unter dem Motto „Hier könnte… eine Stadt für Alle sein“ zu einem Rundgang zum Thema Wohnen, Leerstand und solidarische Stadt am 8.10. auf.
    Während Gebäude leerstehen, die nutzbar gemacht werden könnten, herrscht gleichzeitig ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum und Geflüchtete müssen in abgeschiedenen Lagern wohnen. Wir wollen uns nicht gegeneinander ausspielen lassen, sondern eine solidarische Stadt mit Wohnraum für Alle erkämpfen. Doch es geht nicht nur um Wohnraum, sondern auch um Räume für selbstverwaltete und allen zugängliche, unkommerzielle Kultur, an denen in Bochum ein Mangel herrscht. Beim Rundgang sollen leerstehende Gebäude besucht werden, die für diese unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten stehen.
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    [K] Vortrag & Diskussion: „Lügenpresse“ und die rechte Medienkritik.

    12.10. 19:00
    AZ Köln, Luxemburger Straße 93

    Vortrag mit anschließender Diskussion und veganer Küche

    Britta Schellenberg:
    „Rechte Medienkritik: Die Entwicklung rassistischer Deutungshoheit durch die Ausbreitung neonazistischer Ideologie“
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