Archiv für November 2016

Call for Papers für die Gai Dao an FLTI* (Frauen*, Lesben*, Trans*, Inter*)

Liebe Freund*innen, liebe Gefährt*innen,

wie eigentlich immer freut sich die Gai Dao über eure Mitwirkung am Projekt, über Texte, solidarische Kritik oder sonstige Vorschläge.

Für diejenigen unter euch, die sie nicht kennen: Die Gai Dao (chin. „einen anderen Weg gehen“) ist das monatlich als Zeitung erscheinende Sprachrohr der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA). Sie versteht sich als autonomes Projekt, das auch Menschen, Gruppen und Strukturen offensteht, die kein Mitglied der FdA sind, sofern sie die Ideen des Anarchismus und die Prinzipien der FdA unterstützen, gerne auch solidarisch-kritisch.
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Workshop: Verschiedene Wege zur Anarchie? – Ein Überblick zu einigen anarchistischen Strömungen

Unsere Gesellschaft befindet sich im Zustand der “Dauerkrise” und doch ist die anarchistische Szene gespaltener denn je. Wird die Forderung nach einem gemeinsamen Handlungskonzept immer wichtiger? Oder liegt gerade in der Vielfalt der Vorstellungen die stärke des Anarchismus?
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[Do] 09.12. Kennenlern-Treffen der AG Dortmund mit Diskussion und Film

Wir laden dich ein zum Kennenlern-Treffen der Anarchistischen Gruppe Dortmund (AGDo)! Seit über 3 Jahren gibt es in Dortmund wieder Bestrebungen sich anarchistisch zu organisieren. Viele Projekte sind aus unserer Gruppe in den letzten Jahren hervorgegangen, welche werden nun folgen? Wir wollen mit dir gemeinsam neue und vielleicht auch ein paar alte Wege gehen. Scheu dich nicht vorbei zu schauen. Bei uns muss niemand Bakunin oder Kropotkin gelesen haben um dabei zu sein. Solange du mit antiautoritären/anarchistischen Ideen sympathisiert bist du bei uns willkommen! Anarchismus organisieren – in Dortmund und überall!
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Jenseits der Einsamkeit: anarchistisch-queerer Dating- und Kennenlerntresen

Der Grundgedanke:

Es gibt viele Menschen in anarchistischen, linken, queeren oder feministischen Umfeldern, die Schwierigkeiten haben Menschen für (insbesondere körperliche/sexuelle) Beziehungen kennenzulernen. Das hat viele verschiedene Gründe. Vor einem Jahr organisierten wir daher im Sozialen Zentrum in Bochum ein alternatives Dating. Bei diesem Datingkonzept gab es aber einige Schwierigkeiten, weshalb wir uns gegen eine Wiederholung entschieden haben.
Ein Problem war, dass mit den 15 Menschen, die sich beteiligten, das Speedatingkonzept bereits zeitlich an sein Limit kam. Ein weiterer Kritikpunkt war, dass die 7 Minuten pro Gespräch zu wenig Zeit waren um sich besser kennenzulernen. Daher haben wir uns entschieden ein neues Konzept auszuprobieren.
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[Mülheim] 06.12. Schwarzer Tresen: „Graue Wölfe“

Theke: 19:00 Uhr mit freundlicher Unterstützung von Ohne Mampf kein Kampf

Vortrag: 19:30 Uhr mit Dr. Emre Arslan

Thema: Türkische Graue Wölfe in der Türkei und in Deutschland

Dr. Emre Arslan berichtet über seine soziologischen und
politikwissenschaftlichen Studien bezüglich der Grauen Wölfe in der
Türkei und in Deutschland. Im Vortrag wird es um die Geschichte und
Weltanschauung der Grauen Wölfe gehen. Welche Verbindungen gibt es zur
AKP und welche Tätigkeiten führen diese in der Türkei, im Kontext der
aktuellen Situation aus? Wie groß ist deren Organisierungspotenzial und
wie stark aufgestellt sind die Grauen Wölfe eigentlich aktuell in
Deutschland? Wie gestalten diese ihre Jugendarbeit? Welche sind die
wichtigsten Organisationen und Gruppierungen? Welche Erkennungsmerkmale
der Wölfe gibt es.
Anschließend können wir gemeinsam über mögliche Strategien gegen die
Grauen Wölfe diskutieren.

Im AZ Mülheim

Wird veranstaltet von Anarchiste Gruppe Schwarzes Brett

[Bo] 24.11. Jenseits von Staat und Kapital – Anarchismus eine Einführung

Wenn du etwas Beliebiges verändern könntest, was wäre es? Würdest du für den Rest deines Lebens Urlaub machen? Dafür sorgen, dass fossile Brennstoffe aufhören Klimawandel zu verursachen? Dir ethisch vertretbare Banken und Politiker_innen wünschen? Jedenfalls wäre sicherlich nichts unrealistischer, als alles so zu belassen wie es ist, und andere Resultate zu erwarten.
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Bildung selbst organisieren! – Neue Aufkleberreihe der schwarzen Ruhr-Uni

Anarchistische Kritik an Schule und Uni ist im deutschsprachigen Raum kaum präsent. Es gibt nur wenige anarchistische Gruppen an Unis und Schulen. Wir haben daher eine eigene Reihe von Aufklebern entworfen, um dies zu ändern und Anarchismus vermehrt an Schulen und Unis zu tragen. Außerdem wollen wir den Widerstand gegen die Unterdrückung und Kontrolle des Wissens durch diese Institutionen und ihre Noten und Prüfungen vorantreiben. Wir haben in diesem Bereich bisher leider zu wenig getan und suchen daher gerade nach erfolgreichen Strategien. Über einen Austausch mit anderen Menschen würden wir uns daher sehr freuen. Die Aufkleber wurden mit Unterstützung der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen hergestellt, in der wir organisiert sind. Sie sind jetzt über den anarchistischen Mailorder “Black Mosquito” bestellbar. Zu jedem Aufkleber und dessen Inhalt haben wir einen kurzen Text geschrieben. Da die Ablehnung von Prüfungen ein sehr umstrittenes Thema ist, werden wir dazu später noch einen längeren Text veröffentlichen.

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