Archiv für März 2018

Video: Unangemeldete Gedenkkundgebung zum 13. Todestag von Thomas Schulz

Am 28. März gedachten bis zu 20 Antifaschist*innen dem vor 13 Jahren ermordeten Thomas Schulz mit einer unangemeldeten Kundgebung an der U-Bahn Station Kampstraße.

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Diesen Donnerstag: Zugtreffpunkt aus Dortmund zu den Protesten gegen die Nazikundgebung in Unna!

Gemeinsame Zuganreise: Donnerstag, 29.03. 17.50 Uhr Dortmund Hbf, Nordausgang vor dem Cinestar! Fahrt mit der anarchistischen Gruppe Dortmund und der Autonomen Antifa 170 nach Unna!

„Zum ersten Mal seit Jahren wollen Neonazis in Unna Aufmarschieren. Für den 29.03.2018 kündigen sie eine Kundgedung auf dem Marktplatz an. Immer wieder haben Neonazis und Rassisten versucht sich in Unna festzusetzen, immer wieder sind sie gescheitert. Es liegt an uns allen, dass das so bleibt.“

Für weitere Infos checkt: http://antifaunited.blogsport.de/

Video: 500 Menschen demonstrieren am Newroz durch Dortmund

Video: 500 Menschen demonstrieren am Newroz durch Dortmund from AFRR on Vimeo.

Am 21.3. nahmen circa 500 Menschen an einer Bündnis Demonstration der Initiative “Solidarität mit Afrin Dortmund” teil. Es war einer der größten Mobilisierungen seit dem Angriff durch das türkische Regime auf Afrin. Die Bullen hielten sich verhältnismäßig zurück, obwohl sie natürlich, wie bei jeder kurdisch mitgeprägten Demo mit ihren Muskeln spielten, in dem sie im Vorfeld Fahnen kontrollierte, eine Pferdestaffel einsetze die uns die ganze Zeit über begleitete zusätzlich wurden wir ohne konkreten Anlass mit Handkameras und einer großen Wagenkamera abgefilmt. Als anarchistische Gruppe Dortmund hatten wir gemeinsam mit unseren Freund*innen der Autonomen Antifa 170 und weiteren versucht das antiautoritäre Spektrum zu der Demonstration zu mobilisieren. Das ist uns für die kürze der Zeit und inmitten der Woche auch sehr gut gelungen. Generell gab es auf der Demonstration die größte “deutsche” Linksradikale und anarchistische Beteiligung seit den Angriffen auf Afrin in Dortmund. Am Rande der Demo gab es einzelne Provokationen von Grauen Wölfen, welche Ihr im Video und auf den Fotos bestaunen könnt. Unser Weg führte uns von der Reinoldikirche bis zum großen kurdischen Zentrum an der Bornstraße, wo wir den Abend gemeinsam mit einem großen Newroz Feuer, viel Essen und kulturellem Programm verbrachten. Natürlich wurde auch gemeinsam das Tanzbein geschwungen. Da in unseren Kreisen verhältnismäßig wenig getanzt wird außer vielleicht auf Elektro Partys oder Punk Konzerten. War es dann umso schöner das wir uns dann alle gemeinsam im GovendaKÎ wiederfanden, was für uns ein gelungener und schöner Abschluss des Tages war.

Gründung von Dortmunder Bündnis für Afrin – Mittwoch Demo!

Anmerkung der anarchistischen Gruppe Dortmund: Als Gruppe sind wir Teil der lokalen Vernetzungsstruktur für die Solidarität mit Afrin. An dem Bündnis nehmen auch autoritär kommunistische Parteien wie z.B. die MLPD teil. Auch wenn wir deren Politik in mancherlei Hinsicht ablehnen, gehen wir diese punktuelle Zusammenarbeit ein, um effektiver zu einer möglichst breiten Bewegung für Afrin und gegen das türkische Regime beitragen zu können. Fokus dabei ist natürlich eine verstärkte Zusammenarbeit mit den kurdischen Kräften. An dem folgenden Aufruf der Initiative haben wir zwar mitgearbeitet, dennoch scheint er uns in vielen Aspekten suboptimal – wie das bei Bündnistexten heterogener Gruppen eben so ist. Wenn es unser eigener Text gewesen wäre, hätten wir ihn anders formuliert. Aber wichtiger als diese oder jene Formulierung schien uns in diesem Fall, als Bündnis handlungsfähig zu sein.

Als erste große Aktion des Bündnisses wird es diesen Mittwoch, 21.3.18 ab 18.00 Uhr von der Reinoldikirche eine Demonstration geben, danach feiern wir zusammen Newroz im kurdischen Zentrum. Kommt vorbei; sorgen wir gemeinsam für eine starke antiautoritäre Präsens auf der Demo. Auch wenn Afrin Stadt größtenteils gefallen ist, werden wir mit unseren Freund*innen zusammen weiter kämpfen! Nichts ist zu Ende – alles geht weiter – Kampf dem Islamismus und dem türkischen Regime – Biji Azadi Biji Anarşi!

Gründungserklärung von „Initiative Solidarität mit Afrin Dortmund“
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Anarchistische 1. Mai Demo in Dortmund: Update #1

  • Das erste Event im Vorfeld der 1. Mai Demonstration steht fest! Am 12.4. wird es einen Vortrag zur Geschichte des 1. Mai in Dortmund geben, gehalten von der Geschichtswerkstatt. Der Vortrag findet im Black Pigeon statt. Alle weiteren Infos zur Veranstaltung findet ihr unter: https://1maidortmund.noblogs.org/veranstaltungen/
  • Wir haben eine Einsendung erhalten, laut der an Dortmunds Wänden Parolen auftauchen, die zur Teilnahme an der anarchistischen 1. Mai Demo aufrufen. Finden sich da wohl weitere Nachahmer*innen? Wenn ihr etwas entdeckt schreibt uns doch eine E-Mail: https://1maidortmund.noblogs.org/kontakt/
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    Audio: Viva la Rebellion – Buchvorstellung mit Chris Moser

    Wer Chris Moser kennenlernt, kann nicht umhin, ihm fasziniert zuzuhören. Er kann erzählen. Authentisch. Und er hat viel zu erzählen. Von einem rebellischen Leben. Aufgewachsen in dem eher provinziellen Landeck, wurde er bald zum landesweit bekannten Graffiti-Aktivisten. Nach entsprechenden Konflikten mit der Behörde, ging er dazu über, seine Kunst auf Ausstellungen statt auf Hausmauern zu platzieren. Daneben nahm er an zahlreichen Protestaktionen teil, darunter seit 2001 auch für Tierrechte im Rahmen des VGT. Als würde das noch nicht den Tag füllen, arbeitet er als Restaurator und lebt mit seinen 3 selbstredend veganen Kindern und seiner Frau in einem uralten Bauernhaus in der Wildschönau in Tirol. Ein Haus, das im Übrigen auch viel Zeit für Pflege benötigt.

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    Köln: Vortrag über Repression und Folter in Russland

    26. März ab 19 Uhr, Trash Chic, Wiersbergstraße 31, 51103 Köln.

    Granaten, Folter, Entführungen – der Geheimdienst FSB greift Anarchist*innen und Antifaschist*innen in Russland an

    Im Oktober wurden in Penza (Russland) mehrere Menschen, die mit der anarchistischen Bewegung in Verbindung gebracht wurden, unter dem Vorwurf der Bildung einer terroristischen Organisation zum Sturz von Putins Regime verhaftet. Nach der Folter durch Elektroschocker und anderen Methoden gaben alle bis auf eine Person ihre Schuld zu. Dies kam erst im Januar ans Licht, als mehrere Personen, die mit der anarchistischen und antifaschistischen Bewegung verbunden waren, in Petersburg verschwanden.
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