Video: Proteste gegen die Nazikundgebung in Unna am 29.03.18.

Proteste gegen die Nazikundgebung in Unna am 29.03.18. from AFRR on Vimeo.

Am 29.03. fand seit langer Zeit mal wieder eine von der Partei Die Rechte organisierte, faschistische Kleinstkundgebung in Unna statt, zu der sich 20 Fressen einfanden. Direkt neben der Kundgebung der Faschist*innen fand eine Gegenkundgebung bestehend aus einem recht bunten Spektrum von Parteien, bis hin zur radikalen Linken und anarchistischen Bewegung statt. Circa 200 Menschen beteiligten sich im Verlauf an dieser und setzten ein klares Zeichen. Die Kundgebung der Nazis dürfte so gut wie keine Resonanz für sie erzeugt haben. Wir wissen dass dies bei fast allen Aktivitäten der Faschos behaubtet wird und ab und zu stimmt dies sicherlich auch nicht. In diesem Fall war dies jedoch offensichtlich. Aus Unna dürften maximal eine Handvoll Faschist*innen teilgenommen haben, der Rest reiste aus Dortmund an.

Nachdem die Feind*innen der Freiheit wieder abzogen war, gab es noch eine Demonstration vom Marktplatz bis zum Hauptbahnhof an der sich immer noch circa 80 Menschen beteiligten. Das werden wir vor allem deswegen positiv, da die Demo lange von den Bullen hingehalten wurde und auch ansonsten die Zeit schon recht fortgeschritten war.

Generell mal ’ne Ansage an die Bullen und vor allem die Panikmacher der Lokalpresse. Was los bei euch? War echt toll wie ihr im Vorfeld rumgeheult habt, dass Unna das Armageddon bevorstehen würde. Dass der G20-Hamburg-Vergleich nicht gekommen ist, ist das einzige, was uns überrascht hat. Was ist passiert? Nix außer dass alles mit Bullen zugeschissen war und unsere 80 Menschendemo in einem Spalier gelaufen ist. Dabei wäre genau das herbei phantasierte Armageddon das einzige, was den Faschist*innen wirklich mal Steine in den Weg legen würde. Was wäre den wenn es eben mal nicht ruhig bleiben würde? Wenn die Nazis ihre Kundgebung nicht durchführen könnten und sie verhindert würde? Dann wären zwar eure „Demokratischen Werte“ verletzt, die ohnehin sehr dehnbar sind, aber die Faschos würden nicht mehr so schnell nach Unna kommen. Was sie auch hoffentlich so nicht tun werden. Immerhin ist es für sie jetzt schon nicht leicht, in der Stadt Zuspruch zu finden.

Ach ja und an alle EU-Fans, lasst die Lappen doch in Zukunft vielleicht mal zuhause. Ist irgendwie eigenartig gegen menschenverachtende potenzielle und tatsächliche Mörder zu protestieren, aber gleichzeitig ein Herrschaftskonstrukt zu feiern, welches so viele Menschen – alleine im Mittelmeer – auf dem Gewissen hat.

Am 14.04. sehen wir uns dann in Dortmund auf der Straße – beachtet auch die weiteren Proteste gegen die kommenden Kleinstmobilisierungskundgebungen der Faschist*innen!

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