Archiv für Mai 2018

Bochum: 07.06. Alternativer Uni-Rundgang und Alternative Semesterparty

Welches Spiel, das es auch an der Ruhr-Uni gibt, wurde von einem Anarchisten miterfunden?
Warum gab es einmal eine Schießerei auf dem Campus? Weshalb ist das Q-West das Ergebnis einer großen Lüge der Uni-Geschichte? Und ist es manchmal sinnvoller seinen*ihren Müll in die Univerwaltung zu schmeißen als in einen Abfalleimer?
Beim alternativen Uni-Rundgang zeigen wir euch spannende Ecken des Campus und erzählen ältere und neuere Anekdoten aus der Geschichte antiautoritärer Bewegungen an der Uni. Außerdem verbinden wir die Geschichte der Uni mit der Geschichte der restlichen Welt, denn die Uni befindet sich nicht in einem Vakuum und auch dort spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Stationen sind coole Orte wie das politische Archiv oder der Frauen*raum, aber auch Einrichtungen, die viele Menschen eher unterdrücken als ihren Bedürfnissen zu dienen. Schlussendlich wird die Frage beantwortet: Kommt mensch nach 21.00 Uhr eigentlich irgendwie in die Unigebäude rein? Los geht’s am 07.06.2018 um 18.00 Uhr vor der Uni-Verwaltung.

Alternative Semesterparty

Nach dem Rundgang beginnt um 20.00 Uhr vor Gebäude HGB die Alternative Semesterparty. Sie wird von verschiedenen Gruppen organisiert. Wir machen einen Info-Stand mit veganem Essen gegen Spende.

Kuba: Anarchist*innen eröffnen ABRA (Soziales Zentrum & Anarchistische Bibliothek) in Havanna

Soli-Foto zur Eröffnung

Im Jahr 2016 haben wir uns als FdA an einer Spendenkampagne beteiligt, die zum Ziel hatte, Geld für den Kauf eines Gebäudes in Kuba zusammenzubekommen. Die Föderation leistete schließlich einen bedeutenden Beitrag dazu.

Nachdem den Genoss*innen in Kuba der Kauf eines Objekts in der Hauptstadt Havanna gelang, ist es nun (am Samstag, 5.5.2018) endlich soweit: Das Zentrum ABRA (Soziales Zentrum und Libertäre Bibliothek) öffnet feierlich seine Tore. Die Genoss*innen vor Ort bitten um größtmögliche Verbreitung, ein Wunsch, dem wir nur allzugerne nachkommen. Und wir rufen euch auf, es uns gleichzutun.

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Köln: Geschlecht und Antifeminismus als Kitt rechtsextremer und rechtspopulistischer Mobilisierungen

[Grafik: Geschlecht und Antifeminismus als Kitt rechtsextremer und rechtspopulistischer Mobilisierungen – Workshop und Diskussion mit Rachel Spiecker, 27.05.2018, 18 Uhr, AZ Köln, Luxemburger Straße 93

Vortrag und Diskussion mit Rahel Spicker

Veranstaltet vom Anarchistischen Kollektiv Köln zusammen mit about:fem

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Witten: Schwarzer Tresen: Die Zeitschrift Tsveyfl und die Anarchismen

[Logo: Tsveyfl]

In postanarchistischen Zeiten ist es zur Mode geworden, Anarchismus in Paradoxien denken zu wollen und jeden objektiven Anspruch auf allgemeingültige Wahrheiten von sich zu weisen. Die subjektive Wahrheit einer jeden wird damit gleichzeitig verabsolutiert und relativiert. Aber es ist eigentlich kein neues Phänomen, welches sich durch diskurstheoretische Einflüsse breit machen würde. Die Geschichte des Anarchismus ist tatsächlich von Paradoxien geprägt (was sich aber nicht auf das Denken übertragen lässt), denn der Anarchismus leidet seit jeher an einer chronischen Unbestimmtheit. Es verhält sich daher so, dass teils populäre anarchistische Denkerinnern ihn auf eine rein subjektive Handlungsweise reduzieren, in der Mehrheit wird er aber zumindest als subjektive Haltung gefasst – nicht als System zur Analyse der Verhältnisse, was jedoch notwendig wäre um aus ihm tatsächlich utopische Aussichten zu schöpfen. Der Anarchosyndikalismus kommt durch seine starke Bezugnahme auf ökonomische, die Welt strukturierende Faktoren, dem noch am nächsten.

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Anarchismus in Dortmund Rundreise Episode 3: Kreuzviertel/Klinikviertel

Das Kreuzviertel liegt in der Dortmunder Innenstadt und gehört zum Stadtbezirk Innenstadt-West. Aufgrund der zentralen Lage, vielen Einkaufsmöglichkeiten und schönen Wohnungen in den vielen Altbauten ist das Viertel ein sehr begehrter Wohnraum, der allerdings wegen der relativ hohen Mieten vor allem von Beamten, leitenden Angestellten, Selbstständigen und anderen eher bürgerlichen Menschen bewohnt wird. Das Milieu ist akademisch-studentisch geprägt, bei Wahlen werden vor allem die Grünen gewählt. Es bietet außerdem ein diverses Kultur- und Nachtleben, was das Kreuzviertel zu einem beliebten Szeneviertel macht.

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Dortmund: Vortrag: Nihilismus, Existentialismus und Sozialismus im Kontext

Nihilismus, Existentialismus und Sozialismus – drei philosophische Strömungen, die ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert haben. Wie haben sie sich im Verhältnis zueinander entwickelt? Wo reiben sie sich aneinander, wo ergänzen und begründen sie einander? Welche Rolle räumen sie jeweils der Utopie und der Freiheit ein? Wie hat die gemeinsame Entwicklung dieser Denkformen das moderne anarchistische Denken geprägt, wie können sie es heute noch bereichern? Bringen wir ein wenig Licht in das Dunkel der Begriffe.

Philosophiehistorische Schlaglichter von Alex E. Wolf

Am 30.05. ab 19 Uhr im Anarchistischen Buch- und Kulturzentrum Black Pigeon, Scharnhorststr. 50.

Audio: Interview mit der anarchistischen Jugend Siegen zu ihrer Hausbesetzung am 10.03.18.

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