Archiv der Kategorie 'AGDo'

Dortmund: Filmvorstellung über die Mujeres Libres

16. November 2018
20:00

[Foto: Frauen der Mujeres Libres]

Am 16.11. wollen wir ab 20 Uhr im Black Pigeon (Scharnhorststr. 50, 44147 Dortmund) einen Film über die Mujeres Libres gucken. Eine anarchafeministische Frauenorganisation, welche im Rahmen der sozialen Revolution in Spanien von 1936–39 aktiv war. Über 20.000 kämpfende Frauen waren teil dieser Organisation.

Freie Frauen gestern und heute!

Beachtet das der Film auf Englisch ist.

Neuerscheinung: Dismantling the Boy’s Club

[Cover: Dismantling the Boy’s Club]

Genoss*innen aus Dortmund haben zusammen mit Freund*innen aus der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen die wichtige Broschüre „Dismantling the Boy’s Club“ übersetzt. Hier geht’s direkt zur Broschüre als PDF!

Eine kritische Auseinandersetzung mit männlichen Privilegien und Sexismus in der anarchistischen Bewegung

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Dortmund: 80 Jahre Reichspogromnacht – Veranstaltung zu den Ereignissen in Dortmund mit Andreas Müller

6. November 2018
19:00

Foto: brennende Synagoge

Vor 80 Jahren fanden enthemmte organisierte Pogrome der Faschisten gegen Juden und ihre Einrichtungen statt. Die Pogrome markieren den Punkt wo die Diskriminierung der deutschen Juden sich hin zur systematischen Verfolgung wandelte, welche in der Schoah mündete. Wir wollen Erinnern, nicht Vergessen und niemals Vergeben! Betrachten wollen wir bei dieser Veranstaltung mit Andreas Müller von der Geschichtswerkstatt die damalige Situation in Dortmund. Was passierte im Rahmen der Reichspogromnacht in unserer Stadt?

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400 bei Antifa Demo in Hamm – Bullen prügeln Nazikundgebungen in Dortmund durch!

Der 3. Oktober war dieses Jahr ein sehr ereignisreicher Tag. Zur diesjährigen Antifa Demonstration in Hamm unter dem Motto “Von Rechtsruck bis Nazistrukturen – Wie kalt soll es noch werden?” kamen rund 400 Menschen. Wir waren mit einem anarchistischen Block bestehend aus circa 40 Genoss*innen am Start. Ziel war es hier vor allem die neue “Anarchistische Bewegung Hamm” tatkräftig zu unterstützen. Mit dieser gelungenen ersten Zusammenarbeit konnte der Beginn anarchistischer Präsenz in Hamm gut aufgezeigt werden. Die Hammer Nazis waren dieses Jahr vergleichsweise zurückhaltend, so wurde lediglich versucht Fotos/Videos von der Demonstration zu machen und eine kleine Gruppe von 7 Faschisten beobachtete die Demo aus sicherer Entfernung von ihrem sogenannten “Nationalen Zentrum” aus. Mit 400 Menschen war die Demo wirklich top besucht und durch ein breites Spektrum getragen.

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Bericht einer Anarchistin vom Wochenende im Hambacher Forst

[Foto: Aktivist_innen im Wald mit zwei Flaggen]

Passend zum Rodungsstopp bei der Hambacher Forst Besetzung veröffentlichen wir nun den ersten Teil eines Berichtes einer unserer Aktiven, welcher zuerst in der aktuellen Gaidao (https://fda-ifa.org/) erschienen ist. Lest mal rein der Bericht gibt einen guten Eindruck aus erster Hand über die Kämpfe die vor Ort stattfinden, auch wenn der Text zeitlich mittlerweile ein bisschen veraltet ist und einige erwähnte Orte in dem Text bereits geräumt sind.

Bericht einer Anarchistin vom Wochenende im Hambacher Forst

Aktivist*innen aus der anarchistischen Gruppe Dortmund (agdo) machten sich zusammen mit Freund*innen der antifaschistischen Tierbefreier*innen auf in den Hambacher Wald.

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Dortmund: Im Kampf gegen die Tyrannei: Gewaltfrei-revolutionäre Massenbewegungen in Syrien 2011–2013 und im Sudan 1983–1985

27. Oktober 2018
15:00

[Plakat: Im Kampf gegen die Tyrannei: Gewaltfrei-revolutionäre Massenbewegungen in Syrien 2011–2013 und im Sudan 1983–1985]

Buchvorstellung und Diskussion mit Lou Marin (Marseille) – Am 27. 10. ab 15 Uhr im anarchistischen Buch- und Kulturzentrum Black Pigeon

Die Kriege im Mittleren Osten und in der afrikanischen Sahelzone treffen vor allem ZivilistInnen und zwingen Millionen zur Flucht. Viele Medien stellen als Handelnde nur die bewaffneten Militärs und Milizen dar, denen eine angeblich passive, ihnen ausgelieferte Bevölkerung gegenübersteht. Dieses Bild lässt zunehmend in Vergessenheit geraten, dass in den arabischen Aufständen 2011 Militärdiktaturen auf gewaltfreie Weise gestürzt oder ins Wanken gebracht worden sind.

Der erste Teil des Buches dokumentiert die syrische gewaltfreie Massenbewegung während der Jahre 2011 bis 2013. Die Texte der syrischen gewaltfreien RevolutionärInnen und Graswurzel-JournalistInnen schildern u. a. die Aktionen von Frauen, die zu Beginn der Massenproteste eine besondere Rolle gespielt haben. Beschrieben werden die Freien Frauen Darayyas, das Mazaya-Frauenzentrum oder die in der arabischen Welt bekannte Schauspielerin Fadwa Suleiman, die mit den Mitteln der Kunst gegen die Tyrannei des al-Assad-Regimes kämpfte. Erinnert wird außerdem an den Einfluss des Anarchisten Omar Aziz auf die entstehende Rätebewegung in Stadtteilen und Regionen Syriens sowie an Jawdat Said, den wichtigsten Theoretiker der Syrischen Bewegung für Gewaltfreiheit. Die Gründung der Freien Syrischen Armee (FSA), neue islamistische Tyranneien sowie Interventionskriege machten aus dem Traum der sozialen Revolution jedoch einen Albtraum.

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Zweite Anarchistische Wanderung in Menden (Sauerland)

An einem herrlichen Spätsommer Sonntag machten wir uns auf nach Menden, um anlässlich unserer 2ten anarchistischen Wanderung die Natur der Hönnestadt zu erkunden. Nachdem sich alle wanderfreudigen Menschen am Bahnhof Menden getroffen hatten, zogen wir zu neunt los in Richtung Innenstadt. Hier trafen wir auf das “Event” Menden a la Carte und durften kurz den Klängen des Shanty-Chores lauschen. Noch viel später im Wald sollten uns immer wieder Fetzen dieser Musik beglücken. Als nächstes schauten wir uns die Dorte-Hilleke Bücherei an. Das ehemalige Rathaus ist nach einer Frau benannt, die im Jahr 1631 in einem Hexenprozess der Folter trotzte. Später sollten wir am Hexenteich auf weitere Spuren der Hexenprozesse treffen. Neben der Bücherei befindet sich eine Skulptur, die Auszüge aus der Stadtgeschichte darstellt. Nun verließen wir die Innenstadt und stiegen bergan in Richtung Hexenteich. Hier stießen wir auf einer Art Pilgerweg auf einige religiöse Symboliken, die zu unserer Freude auf ein Mal schwarze Fahnen trugen. Weiter ging es den Berg hinauf und durch den Wald. Unterwegs ließen wir uns viel Zeit die Natur zu erkunden und hatten auch diesmal wieder eine erfahrene Begleitung, die uns Fauna und Flora erklären konnte. Nach einigen Stunden wandern erreichten wir am Nachmittag den Hexenteich. An diesem Ort wurde im 16. und 17. Jahrhundert angeblichen Hexen der Prozess gemacht und die Menschen wurden hier dann auch gleich ertränkt. Leider fehlt am Teich jeglicher Hinweis auf die dunkle Geschichte des Ortes. Zu unserem bedauern konnten wir auch die Schildkröten Population, die hier leben soll nicht sichten. Unsere Wanderung neigte sich nun dem Ende zu und wir stiegen den Berg hinab, zurück in Richtung Bahnhof. Es war erneut ein sehr schöner Ausflug und wir freuen uns schon auf viele weitere. Die nächste Wanderung ist für den 7.10. vermutlich nach Haltern am See geplant.

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