Archiv der Kategorie 'AGÖR'

Update #3 für die anarchistische 1. Mai Demo in Dortmund

Die Flyer sind jetzt auch angekommen und liegen im Black Pigeon zur Abholung bereit!

Der Superheld Anarky und seine Freund*innen schließen sich den Kämpfen gegen den Naziaufmarsch und wohl auch der anarchistischen 1. Mai-Demonstration in Dortmund an!

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Ausbruch, Aufbruch, Anarchie – Freiheit für Jan und alle anderen

Vortragsreihe im Rhein/Ruhr Gebiet zur Kampagne

[Aufkleber „Ausbruch, Aufbruch, Anarchie – Freiheit für Jan und alle anderen!“]

Bald ein Jahr ist es nun her, dass die Bilder einer Abschiebeblockade an einer Nürnberger Berufsschule bundesweit Schlagzeilen machten. Am 31. Mai 2017 sollte dort ein Berufsschüler abgeschoben werden, doch seine Mitschüler*innen und andere solidarische Menschen wehrten sich dagegen. Die darauf folgende Polizeigewalt schockierte die Öffentlichkeit umso mehr, da sie diesmal nicht an den Rändern der Gesellschaft stattfand und leicht zu ignorieren gewesen wäre, sondern sich auch gegen Menschen richtete, für die Polizeigewalt noch keine zwangsläufige Alltäglichkeit ist.

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Audio, Jürgen Mümken: Postanarchismus – Revisionen, Erneuerungen, Brüche

Jürgen Mümken LiMesse 2014

Audio von der Veranstaltung der anarchistischen Gruppe östliches Ruhrgebiet vom 24.02. im Trotz Allem in Witten.

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23.2. Witten: Schwarzer Tresen: Postanarchismus – Revisionen, Erneuerungen, Brüche

Eine Einführung von Jürgen Mümken

Jürgen Mümken LiMesse 2014

Die Angst, mit der Vorsilbe „Post-“ alle Errungenschaften des sich daran Anschließenden für endgültig vorüber und die damit verbundenen Ansprüche für überholt zu erklären, hatte auch schon die Debatte um die Postmoderne geprägt. Allerdings verweist das Präfix, ähnlich wie bei postmoderner Philosophie oder postkolonialer Kritik, keinesfalls auf ein für alle mal Vergangenes. Der „klassische“ Anarchismus ist nicht passé, bedarf aber angesichts theoretischer Entwicklungen und veränderter Verhältnisse – Globalisierung und Neoliberalismus – einiger Weiterentwicklung.

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Schwarze Tresen in Bochum, Essen und Witten + Organisierungstreffen in Essen!

  • 28.10.2016, 19.00 Uhr, Soziales Zentrum, Bochum: Commons: Wirtschaften neu denken
  • Ausgehend von der Geschichte der Gemeingüter (Allmende) wird in dem Vortrag ein Übergang von der kapitalistischen Warenwirtschaft zu einer bereits heute möglichen freien Gesellschaft beschrieben. Die Überwindung der vorherrschenden (Re-)Produktionsweise ist nicht nur denkbar, sondern auch dringend nötig,
    da die profitorientierte Wachstumslogik dabei ist, die natürlichen Grundlagen unseres Planeten und ihrer Bewohner*innen auszuplündern und zu zerstören.

    Ausgrenzung und Besitzdenken können schrittweise abgelöst werden durch eine neue soziale Produktionsweise: das Commoning eine soziale Beitragswirtschaft als Gemeinschaftsprojekt von freien und gleichen Menschen (commons based peer-production). Als Vorbilder für eine dezentral vernetzte, kooperative Selbstorganisation werden dabei Freie Software, CreativeCommons, Repair-Cafes und Offene Werkstätten genannt. Das bevorzugte Kommunikationsmodell dafür ist die Stigmergie, also ein indirektes Koordinieren von komplexen Netzwerken freiwilliger Selbstorganisation durch das Aufzeigen von Pfaden zu unerfüllten Bedürfnissen.

    Literatur: http://www.keimform.de
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    Audio: Die Gottespest von Johann Most

    “Je mehr der Mensch an Religion hängt, desto mehr glaubt er. Je mehr er glaubt, desto weniger weiß er.
    Je weniger er weiß, desto dümmer ist er. Je dümmer er ist, desto leichter kann er regiert werden!”

    Dem Anarchisten Johann Most fiel es noch nie schwer deutliche Worte zu finden. Sein 1887 erschienenes Werk “Die Gottespest” strotzt nur so vor witzigen Gotteslästerungen und direkten Angriffen gegen den religiösen Glauben, seine kirchlichen Missionare und folgsamen Schafe. Umso erstaunlicher ist die Präzision und Scharfsinnigkeit mit der Most die Idee eines allmächtigen Gottes auseinander nimmt. Gekonnt zeigt er auf warum der Glaube seit jeher nichts anderes ist als ein Mittel zur Verdummung der Menschheit und damit zur Erhaltung der Macht, um dann im sozialrevolutionären Sinne den Herrschenden den Krieg zu erklären.

    Wir möchten euch zu einer theatralischen Lesung dieser Schrift einladen. Die Lesung fand im Rahmen des Schwarzen Tresens in Witten, der Anarchistischen Gruppe östliches Ruhrgebiet statt. (http://afrheinruhr.blogsport.de/)

    Beachtet auch folgende Seite: https://antitheismus.noblogs.org/

    Mehr Audios von uns findet ihr hier: http://agdo.blogsport.eu/radio/

    27.05. Schwarzer Tresen, Witten: Herrschaftsinstitution Hochschule

    Universitäten gelten als Orte, an denen frei gelernt und geforscht wird. Meistens wird der Eindruck erweckt, jede*r könne sich frei entfalten und habe die gleichen Chancen zur Selbstverwirklichung.

    Dabei sind alle Menschen an der Uni Unterdrückung ausgesetzt und die Hochschule spielt eine wichtige Rolle beim Erhalt von Herrschaft – egal ob durch Prüfungszwang, Zulassungsbeschränkungen oder prekäre Arbeitsbedingungen. Kritisches Denken wird oft nur in dem Maße geduldet, wie es die Herrschaftsinstrumente und Hierarchien im System Uni nicht gefährdet.
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