Archiv der Kategorie 'AKK'

Ausbruch, Aufbruch, Anarchie – Freiheit für Jan und alle anderen

Vortragsreihe im Rhein/Ruhr Gebiet zur Kampagne

[Aufkleber „Ausbruch, Aufbruch, Anarchie – Freiheit für Jan und alle anderen!“]

Bald ein Jahr ist es nun her, dass die Bilder einer Abschiebeblockade an einer Nürnberger Berufsschule bundesweit Schlagzeilen machten. Am 31. Mai 2017 sollte dort ein Berufsschüler abgeschoben werden, doch seine Mitschüler*innen und andere solidarische Menschen wehrten sich dagegen. Die darauf folgende Polizeigewalt schockierte die Öffentlichkeit umso mehr, da sie diesmal nicht an den Rändern der Gesellschaft stattfand und leicht zu ignorieren gewesen wäre, sondern sich auch gegen Menschen richtete, für die Polizeigewalt noch keine zwangsläufige Alltäglichkeit ist.

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Köln: „Wege zum Nein“

Lesung & Diskussion mit Sina Holst, Johanna Montanari und Eva Busch

[Cover „Wege zum Nein“]

Wie können wir Räume und Beziehungen gestalten, in denen Neinsagen nicht nur möglich ist, sondern wertgeschätzt wird? Was ändert sich mit der Sexualstrafrechtsreform in Deutschland 2016? Was bedeutet diese Reform aus rassismuskritischer queer-feministischer Perspektive?

Wir stellen das Buchprojekt „Wege zum Nein“ vor, lesen daraus vor und laden euch ein, mit uns zu diskutieren.

„Wege zum Nein“ versammelt aktivistische, juristische und philosophische Perspektiven auf die Reform des Sexualstrafrechts 2016 und führt eine radikale Debatte über sexuelle Gewalt, sexuelle Selbstbestimmung und Emanzipation. Rassismuskritische queer-feministische Perspektiven thematisieren und attackieren den gesellschaftlichen Status Quo und treten in Austausch miteinander. Sie entwerfen Argumente und Visionen, diesen Status Quo zu verändern, sich Handlungsmacht anzueignen und diese zu erweitern.

15. April 2018, Köln, Café Duddel, Zülpicher Wall 8
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr

Facebook-Veranstaltung

Köln: Vortrag über Repression und Folter in Russland

26. März ab 19 Uhr, Trash Chic, Wiersbergstraße 31, 51103 Köln.

Granaten, Folter, Entführungen – der Geheimdienst FSB greift Anarchist*innen und Antifaschist*innen in Russland an

Im Oktober wurden in Penza (Russland) mehrere Menschen, die mit der anarchistischen Bewegung in Verbindung gebracht wurden, unter dem Vorwurf der Bildung einer terroristischen Organisation zum Sturz von Putins Regime verhaftet. Nach der Folter durch Elektroschocker und anderen Methoden gaben alle bis auf eine Person ihre Schuld zu. Dies kam erst im Januar ans Licht, als mehrere Personen, die mit der anarchistischen und antifaschistischen Bewegung verbunden waren, in Petersburg verschwanden.
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Köln, Feminismus: Vorträge, Workshops & Diskussionen

In den nächsten Tagen gibt es wieder mehrere feministische Veranstaltungen, zu denen wir euch gerne einladen:

9. März: Vortrag zu „Geschlechterkonstruktionen in der extremen Rechten“ in der Ludolf Camphausen Str. 36, ab 19Uhr wird es Essen geben, ab 19:30 beginnt die Veranstaltung

10. März: Gemeinsame Anreise nach Düsseldorf zur Demo am Frauenkampftag.

Treffpunkt ist um 12:45 vor dem Eingang auf der Seite des Doms. Unser Zug fährt um 13:07 ab Gleis 9, sodass wir pünktlich zum Beginn der Demonstration in Düsseldorf sind.

Anschließend veranstalten wir noch einen Workshop zu „Geschlecht und Antifeminismus als Kitt rechtsextremer und rechtspopulistischer Mobilisierungen“ mit Rachel Spicker im AZ Köln, Luxemburger Straße 93. Wir fangen ab 18:30 an, Essen gibt es während des Workshops.

Vortrag und Workshop finden im Rahmen der Vortragsreihe A2F zusammen mit about:fem statt, unterstützt vom Stavv der Uni Köln.
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Seminarwochenende zum Umgang mit sexualisierter Gewalt in herrschaftskritischen Großorganisationen

Vom 23-25.03.2018 findet unser Seminarwochenende statt. Wir laden alle herzlich ein an diesem Wochenende teilzunehmen.Los geht’s am 23.03.2018 um 17 Uhr im Black Pigeon Dortmund. Enden werden wir vorraussichtlich Sonntags gegen 19 Uhr.

An diesem Wochenende erwartet dich eine spannende Auseinandersetzung mit Erscheinungsformen, Ebenen und Folgen von Sexismus und sexualisierter Gewalt. Schwerpunktmäßig wollen wir uns jedoch ein universell anwendbares Konzept erarbeiten, dass dauerhaft Anwendung ihm Rahmen von größeren Organisationen finden kann. Dabei soll es vorallem um eine Kurzzeitbetreuung,Beratung und Unterstützung von Betroffenen sexualisierter Gewalt gehen. Euch erwarten außerdem spannende Vorträge zum Thema:

  • 1) Definitionsmacht mit Ann Wiesental
  • 2) Transformative Justive Ann Wiesental
  • 3) Community Acountabillity mit Schwarzer Ruhr Uni Bochum
  • 4) Saferspaces Konzept der AF Britain Anarchistische Kollektiv Köln
  • 5) Emma Goldman „Die gefährlichste Frau Amerikas mit Anarchistische Gruppe Krefeld
  • Bitte meldet euch bis zum 16.03.2018 unter afrr@riseup.net an. Wir setzen eine verbindliche Anmeldung über das ganze Wochenende voraus. Es ist nicht möglich nur an einem Teil des Wochenendes bei zu wohnen. Für Verpflegung und Schlafplätze kann gesorgt werden. Nur noch wenige Plätze frei.

    Köln, Vortrag: Subjekt – Widerstand – Emanzipation – Anarchistische Subjekttheorien


    18.2. Autonomes Zentrum Köln, Luxemburger Str. 93, ab 19.00 Uhr

    Wie werden wir von der bürgerlichen Gesellschaft und ihren Herrschaftsverhältnissen geformt?
    Welche Zwänge werden uns auflegt und welche Spielräume haben wir, zu gestalten, wie wir fühlen, denken, handeln und auf Einflüsse reagieren?
    Gegen die Formung durch die herrschenden Verhältnisse regen sich bei allen auf sehr unterschiedliche Weise Widerstände. Und weil wir ganz verschiedenen Vorstellungen entsprechen sollen, ist unsere Seinsweise ein Feld der politischen Auseinandersetzung.
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    Köln: Good Night Ticket Control – Kneipe und Tombola

    Wir möchten mit allen die Lust haben einen schönen Abend verbringen, leckeres Essen genießen, was trinken, Musik hören und eine Ticketautomaten-Piniata zerstören. Ladet eure Friends ein, ihr könnt an einer Tombola teilnehmen bei der es super geilen Scheiß passend zum Thema zu gewinnen gibt!
    Mit den Spenden die wir an dem Abend einnehmen, möchten wir unter anderem Genoss*innen unterstützen die Repressionen durch ticketloses Fahren zu tragen haben.
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