Archiv der Kategorie 'Aktionen'

anarchistischer 1. Mai 2017 im Ruhrgebiet – der Freiheit entgegen!

Nicht mit den bestehenden Verhältnissen einverstanden zu sein, sollte immer auch heißen, sich Gedanken über Alternativen zu machen. Damit eine andere Gesellschaft möglich wird, müssen wir diese Ideen entwickeln.

Wie können Beziehungen aussehen, die auf Gleichwertigkeit statt Unterwerfung beruhen?
Wie können wir die Institutionen und Bewegungen zu Fall bringen, die uns unterwerfen?
Die Antworten oder die neuen Fragen, welche sie eröffnen, werden wir nicht in der Vereinzelung dieser Gesellschaft finden, sondern nur im gemeinschaftlichen Handeln. Dazu werden wir rund um den 1. Mai einige Gelegenheit schaffen.
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Soliaktion für die Freiheit der Politischen Gefangenen in Belarus am 25. März Dortmund

Soliaktion für die Freiheit der politischen Gefangenen in Belarus am 25. März Dortmund von AFRR auf Vimeo.

In den letzten Wochen gab es in dem diktatorisch geführtem Belarus die größten Proteste seit Jahrzenten. Grund hierfür ist die Einführung eines neuen Gesetze, welches besagt, dass jede Person, die für mehr als 6 Monate im Jahr nicht arbeitet, eine „Steuer“ an den Staat bezahlen muss um den „Sozialstaat“ zu finanzieren – kostenlose Gesundheitsversorgung und Bildung. Die Summe ist für viele sehr hoch – 180 € im Jahr, bei einem Durchschnittsgehalt von 200–300€, abhängig von der Region im Land.

Im Zuge der Proteste hat der Diktator Lukaschenko zugesagt, dass das Gesetz für ein Jahr aus zu setzen ist. Die Proteste allerdings gehen weiter, vielen geht es mit nichten nur um dieses Gesetz. Tausenden geht es um die Absetzung Lukaschenkos! Die Repression des Staates lässt nicht auf sich warten, momentan sind über 160 Journalist*innen, Anarchist*innen, Oppositionspolitiker*innen und Menschen die an den Demonstrationen teilgenommen haben verurteilt zu Geldstrafen oder kurzzeitigen Gefägnisstrafen. Die Zahlen steigen täglich.

Wichtig zu betonen ist, dass die Proteste von den Menschen von unten und nicht durch irgendwelche Parteien getragen werden. Die stattfindenden Demonstrationen sind alle vom Regime als Illegal erklärt worden, aber die Menschen fragen nicht nach Erlaubnis, sie nehmen sich die Straße!

[Transparent: Freiheit für doe politischen Gefangenen in Belarus – Nieder mit dem Lukaschenko-Regime]

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Anarchistischer Frühling an der Uni Dortmund

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Wir lassen uns den Mund nicht verbieten! Wenn wir keine Räumlichkeiten haben, bilden wir uns draußen!

Am 16.02.17 haben wir von der anarchistischen Hochschulgruppe trotz aller Umständlichkeit, die uns von der Hochschulleitung entgegengebracht wurde, den Vortrag „Anarchismus, eine Einführung“ erfolgreich gegen 18:30 Uhr durchgeführt. Das EF50 war bereits eine Stunde vor dem geplanten Beginn der Veranstaltung abgeriegelt, sämtliche Zugänge geschlossen und nur noch mit Studierendenausweis der TU Dortmund über den Haupteingang zu betreten. Sowohl Hochschulsecurity, als auch die zahlreich vorhandenen Polizist*Innen sorgten dafür, dass keine größere Gruppe, die als „links“ eingestuft wurde, Zutritt zum Gebäude erhielt. Selbst Student*Innen der Fachhochschule wurde zunächst der Zugang verwehrt.
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Kommentar zu den Vorkommnisen rund um die verhinderte AfD-Podiumsdiskussion an der Uni Dortmund

Am 2. Februar lud das Autonome Schwulenreferat (ASR) der TU Dortmund zur einer Podiumsdiskussion zu den Landtagswahlen 2017 ein. Gäste waren neben der Jungen Union, SPD, Bündnis90/Die Grünen, Die Linke, FDP auch ein Vertreter der Jungen Alternative. Die Teilnahme der Jungen Alternative nahmen antifaschistische Gruppen zum Anlass, zur Störung der Podiumsdiskussion aufzurufen. Im Vorfeld nannte das ASR als Begründung, warum sie die Junge Alternative auch einlud, dass es angeblich eine Verfügung des ASTAs gäbe, alle Parteien, die über 5% kommen könnten, einladen zu müssen. Eine Stellungsnahme des ASTAs offenbarte, dass es sich dabei um eine miese Ausrede handelte um auch der rechtsnationalen AFD eine Bühne zu bieten.
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Dortmund: Nazikundgebung in der Nähe Black Pigeon steigert Bekanntheit der Antifa Bulgaria

Am 23.01. hielten die dortmunder Nazis der Partei „Die Rechte“ eine Kundgebung mit maximal 30 Fressen in der Nähe des Black Pigeon ab (nicht wie bulgarische Nazis behaupten vor unserem Zentrum). Grund dafür war eine Informationsveranstaltung im anarchistischen Buch- und Kulturzentrum von bulgarischen Antifaschist*innen über die starke Naziszene in Bulgarien und die Verbindungen zu deutschen Faschist*innen.

Die Information über die Kundgebung wurde bereits am Sonntag bekannt, sodass die Nachbar*innen aus dem Viertel durch Flyer, Plakate und einen Infotisch über die Ereignisse informiert werden konnten. Dabei bekamen wir überwiegend sehr positive und solidarische Reaktionen. Besonders die Reaktion einer älteren Nachbarin ist uns im Gedächtnis geblieben: „Haut mal ordentlich auf den Putz!“ Außerdem erfuhren wir viel Dankbarkeit vor allem von Menschen, für die diese Nazikundgebung eine Bedrohung darstellte und die somit um die Gefahr wussten. Wie so oft fühlen wir uns in unserer Nachbarschaft sehr wohl und sind mehr als dankbar für den vielen Zuspruch.
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[Do] Bericht zur anarchistischen Kiezdemo durch die Nordstadt am 4.11.

Am 04.11. fand in der Dortmunder Nordstadt eine anarchistische Kiez-Demonstration, angeführt von einem kleinen Frauen* Lesben* Trans* und Inter* Block, mit zu Höchstzeiten 80 Teilnehmer*innen statt. Von 15.00-16.00 Uhr gab es vor dem anarchistischen Buch- und Kulturzentrum – Black Pigeon – eine Standkundgebung, zu der sich nach und nach mehr Menschen gesellten. Ein Jingel des anarchistischen Radios Berlin, welches auf 4 Sprachen (Englisch, Deutsch, Kurdisch, Spanisch) aufgenommen wurde machte den Anfang. Danach folgte ein Redebeitrag der queerfeministischen Gruppe Lila Lautstark, eine Rede vom Mieterverein Dortmund und eine der Schwarzen Ruhr Uni. Ausgerechnet bei der sehr interessanten Rede des Mietervereins Dortmund streikte leider zwischendurch etwas die Technik, wodurch die Botschaft der Rede nicht ganz rübergebracht werden konnte. Bis auf diesen Zwischenfall leistete das Lauti-Fahrrad aber gute Dienste.
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[Bo] Alternativer Ersti-Rundgang und Alternative Semesterstartparty

Wie jedes Semester veranstaltet die schwarze Ruhr-Uni, diesmal zusammen mit den Gruppen Glitzer&Krawall, dem anarchistischen Buch- und Kulturzentrum Black Pigeon und der FAU-Ost, am Donnerstag den 27.10. einen Ersti-Rundgang und eine Semesterstartparty.
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