Archiv der Kategorie 'Aktionen'

Dortmund: Unangemeldeter anarchistischer Infostand in der Dortmunder Innenstadt zum Thema Rechtsruck

Am 30.11. gab es in der Dortmunder Innenstadt einen anarchistischen unangemeldeten Infostand von unserer Gruppe zum Thema „Was tun gegen den Rechtsruck?“. Schwerpunktmäßig verteilten wir die Zeitung von der Analyse & Krtik mit dem Titel „Was tun gegen die AFD?“.

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Make Amazon Pay Kampagne in Dortmund – Veranstaltung, Infotisch und mehr

„Seit fast vier Jahren kämpfen Beschäftige bei Amazon für die Anerkennung ihrer Forderungen gegenüber der Unternehmensleitung. Längst geht es dabei nicht mehr nur um wenige Euro mehr Lohn, die ein Tarifvertrag absichern würde, sondern um krankmachende Arbeitsbedingungen, entwürdigende Kontrolle und die Respektlosigkeit des Managements.

Mit einer Aktionswoche rund um den Black Friday am 24.11.17 (Amazons internationalem Schnäppchen-Tag) wollen wir die kämpfenden Belegschaften unterstützen. Am Black Friday wollen wir die Wirkung vorweihnachtlicher Streiks durch die Blockade eines Amazon-Standorts verstärken. Das Innenstadt-Verteilzentrum im Berliner Kudamm-Karree garantiert eine Zustellung der dort lagernden Produkte innerhalb von zwei Stunden (für Prime-Kund*innen sogar innerhalb einer Stunde). Eine in den engen Seitenstraßen durchaus angreifbare Garantie! Solidarische Amazon-Kund*innen schicken in dieser Woche vermehrt (versandkostenfreie) Bestellungen ab und wieder zurück und legen den Retouren solidarische Botschaften an die Belegschaft bei. Weitere solidarische Aktivitäten sind zu erwarten.„

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anarchistischer 1. Mai 2017 im Ruhrgebiet – der Freiheit entgegen!

Nicht mit den bestehenden Verhältnissen einverstanden zu sein, sollte immer auch heißen, sich Gedanken über Alternativen zu machen. Damit eine andere Gesellschaft möglich wird, müssen wir diese Ideen entwickeln.

Wie können Beziehungen aussehen, die auf Gleichwertigkeit statt Unterwerfung beruhen?
Wie können wir die Institutionen und Bewegungen zu Fall bringen, die uns unterwerfen?
Die Antworten oder die neuen Fragen, welche sie eröffnen, werden wir nicht in der Vereinzelung dieser Gesellschaft finden, sondern nur im gemeinschaftlichen Handeln. Dazu werden wir rund um den 1. Mai einige Gelegenheit schaffen.
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Soliaktion für die Freiheit der Politischen Gefangenen in Belarus am 25. März Dortmund

Soliaktion für die Freiheit der politischen Gefangenen in Belarus am 25. März Dortmund von AFRR auf Vimeo.

In den letzten Wochen gab es in dem diktatorisch geführtem Belarus die größten Proteste seit Jahrzenten. Grund hierfür ist die Einführung eines neuen Gesetze, welches besagt, dass jede Person, die für mehr als 6 Monate im Jahr nicht arbeitet, eine „Steuer“ an den Staat bezahlen muss um den „Sozialstaat“ zu finanzieren – kostenlose Gesundheitsversorgung und Bildung. Die Summe ist für viele sehr hoch – 180 € im Jahr, bei einem Durchschnittsgehalt von 200–300€, abhängig von der Region im Land.

Im Zuge der Proteste hat der Diktator Lukaschenko zugesagt, dass das Gesetz für ein Jahr aus zu setzen ist. Die Proteste allerdings gehen weiter, vielen geht es mit nichten nur um dieses Gesetz. Tausenden geht es um die Absetzung Lukaschenkos! Die Repression des Staates lässt nicht auf sich warten, momentan sind über 160 Journalist*innen, Anarchist*innen, Oppositionspolitiker*innen und Menschen die an den Demonstrationen teilgenommen haben verurteilt zu Geldstrafen oder kurzzeitigen Gefägnisstrafen. Die Zahlen steigen täglich.

Wichtig zu betonen ist, dass die Proteste von den Menschen von unten und nicht durch irgendwelche Parteien getragen werden. Die stattfindenden Demonstrationen sind alle vom Regime als Illegal erklärt worden, aber die Menschen fragen nicht nach Erlaubnis, sie nehmen sich die Straße!

[Transparent: Freiheit für doe politischen Gefangenen in Belarus – Nieder mit dem Lukaschenko-Regime]

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Anarchistischer Frühling an der Uni Dortmund

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Wir lassen uns den Mund nicht verbieten! Wenn wir keine Räumlichkeiten haben, bilden wir uns draußen!

Am 16.02.17 haben wir von der anarchistischen Hochschulgruppe trotz aller Umständlichkeit, die uns von der Hochschulleitung entgegengebracht wurde, den Vortrag „Anarchismus, eine Einführung“ erfolgreich gegen 18:30 Uhr durchgeführt. Das EF50 war bereits eine Stunde vor dem geplanten Beginn der Veranstaltung abgeriegelt, sämtliche Zugänge geschlossen und nur noch mit Studierendenausweis der TU Dortmund über den Haupteingang zu betreten. Sowohl Hochschulsecurity, als auch die zahlreich vorhandenen Polizist*Innen sorgten dafür, dass keine größere Gruppe, die als „links“ eingestuft wurde, Zutritt zum Gebäude erhielt. Selbst Student*Innen der Fachhochschule wurde zunächst der Zugang verwehrt.
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Kommentar zu den Vorkommnisen rund um die verhinderte AfD-Podiumsdiskussion an der Uni Dortmund

Am 2. Februar lud das Autonome Schwulenreferat (ASR) der TU Dortmund zur einer Podiumsdiskussion zu den Landtagswahlen 2017 ein. Gäste waren neben der Jungen Union, SPD, Bündnis90/Die Grünen, Die Linke, FDP auch ein Vertreter der Jungen Alternative. Die Teilnahme der Jungen Alternative nahmen antifaschistische Gruppen zum Anlass, zur Störung der Podiumsdiskussion aufzurufen. Im Vorfeld nannte das ASR als Begründung, warum sie die Junge Alternative auch einlud, dass es angeblich eine Verfügung des ASTAs gäbe, alle Parteien, die über 5% kommen könnten, einladen zu müssen. Eine Stellungsnahme des ASTAs offenbarte, dass es sich dabei um eine miese Ausrede handelte um auch der rechtsnationalen AFD eine Bühne zu bieten.
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Dortmund: Nazikundgebung in der Nähe Black Pigeon steigert Bekanntheit der Antifa Bulgaria

Am 23.01. hielten die dortmunder Nazis der Partei „Die Rechte“ eine Kundgebung mit maximal 30 Fressen in der Nähe des Black Pigeon ab (nicht wie bulgarische Nazis behaupten vor unserem Zentrum). Grund dafür war eine Informationsveranstaltung im anarchistischen Buch- und Kulturzentrum von bulgarischen Antifaschist*innen über die starke Naziszene in Bulgarien und die Verbindungen zu deutschen Faschist*innen.

Die Information über die Kundgebung wurde bereits am Sonntag bekannt, sodass die Nachbar*innen aus dem Viertel durch Flyer, Plakate und einen Infotisch über die Ereignisse informiert werden konnten. Dabei bekamen wir überwiegend sehr positive und solidarische Reaktionen. Besonders die Reaktion einer älteren Nachbarin ist uns im Gedächtnis geblieben: „Haut mal ordentlich auf den Putz!“ Außerdem erfuhren wir viel Dankbarkeit vor allem von Menschen, für die diese Nazikundgebung eine Bedrohung darstellte und die somit um die Gefahr wussten. Wie so oft fühlen wir uns in unserer Nachbarschaft sehr wohl und sind mehr als dankbar für den vielen Zuspruch.
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