Archiv der Kategorie 'Ankündigungen'

Anarchismus-Einführungsveranstaltung in Dortmund-Hörde

27. Januar 2018
15:00

[Flyer: Jenseits von Staat und Kapital – Anarchismus – eine Einführung]

Der zweite Teil der Anarchismus-Rundreise findet am 27.01. ab 15.00 Uhr im Café Aufbruch, Hintere Schildstraße 18, in Dortmund-Hörde statt. Du bist Interessiert an anarchistischen Positionen? Du hast Interesse dich anarchistisch zu organisieren und wohnst du sogar in Hörde? Dann komm vorbei!

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Witten: Schwarzer Tresen: Postanarchismus – Revisionen, Erneuerungen, Brüche

Eine Einführung von Jürgen Mümken

Jürgen Mümken LiMesse 2014

Die Angst, mit der Vorsilbe „Post-“ alle Errungenschaften des sich daran Anschließenden für endgültig vorüber und die damit verbundenen Ansprüche für überholt zu erklären, hatte auch schon die Debatte um die Postmoderne geprägt. Allerdings verweist das Präfix, ähnlich wie bei postmoderner Philosophie oder postkolonialer Kritik, keinesfalls auf ein für alle mal Vergangenes. Der „klassische“ Anarchismus ist nicht passé, bedarf aber angesichts theoretischer Entwicklungen und veränderter Verhältnisse – Globalisierung und Neoliberalismus – einiger Weiterentwicklung.

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Düsseldorf: 16.01. VORTR./LES.: CRIMETHINC. – „VON DER DEMOKRATIE ZUR FREIHEIT“ @ CAFE FREIRAUM (CAMPUS DERENDORF, GEBÄUDE 3)


m: Di., den 16.01.2018
Wo: Cafe Freiraum (Campus Derendorf, Gebäude 3) https://asta-fh-duesseldorf.de/blog/referate/cafe-freiraum/
Einlass: 19:00
Beginn: 19:30
Eintritt: Eintritt frei
Veranstalter*in: Anarchistisches Projektkollektiv Düsseldorf
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Dortmund, Anarchistisches Kennenlerntreffen im Januar: Drogen und Rausch – Wie stehen wir dazu?

Am 14.01. ab 15.00 Uhr im anarchistischen Buch- und Kulturzentrum Black Pigeon, Scharnhorststr. 50, 44147 Dortmund.

Drogen sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig, aber in den meisten emanzipatorischen Gruppen und gesamtgesellschaftlich eine Thematik zu der selten ein ausführlicher Diskurs stattfindet. Dabei spielt der Einfluss von bewusstseinsverändernden Substanzen eine große Rolle in unserem Leben und dies auf unterschiedlichste Weise.
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Köln: Good Night Ticket Control – Kneipe und Tombola

Wir möchten mit allen die Lust haben einen schönen Abend verbringen, leckeres Essen genießen, was trinken, Musik hören und eine Ticketautomaten-Piniata zerstören. Ladet eure Friends ein, ihr könnt an einer Tombola teilnehmen bei der es super geilen Scheiß passend zum Thema zu gewinnen gibt!
Mit den Spenden die wir an dem Abend einnehmen, möchten wir unter anderem Genoss*innen unterstützen die Repressionen durch ticketloses Fahren zu tragen haben.
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Köln, Diskussion: Parlamentswahlen – Ausdruck der Volkssouveränität oder Verschleierung unserer Ohnmacht?

14.12. ab 19.00 Uhr an der Universität zu Köln, Alte Mensa, Raum C.

Vor jeder Wahl liegen uns Politiker*innen, Journalist*innen und Lehrer*innen in den Ohren; sie preisen die Vorzüge der Demokratie und versuchen, uns mit Wahl-O-Maten und anderem pädagogischen Schnickschnack zu überzeugen, doch unbedingt von unserem demokratischen Recht Gebrauch zu machen und zur Wahl zu gehen. Wenn wir sagen, dass uns das alles nicht interessiert, werden sie moralisch und behaupten, dass wir uns nicht beschweren dürften, wenn wir nicht mitmachten. Zuweilen werfen sie uns sogar vor, wir persönlich seien durch unsere Wahlenthaltung schuld am Aufstieg der AfD, am Klimawandel, am Mangel an Kitaplätzen und was es sonst so an Problemen der Gegenwart gibt.
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Mülheim: Schwarzer Tresen: 23.11.17 Anarchosyndikalismus in Mühlheim von 1914–1945

Faud congress

Heute ist fast vergessen, dass Mülheim an der Ruhr von 1918–1923 eines der Zentren der anarchosyndikalistischen Bewegung in Deutschland war. Die Freie Arbeiter Union Deutschlands (FAUD) hatte auf ihrem Höhepunkt ca. 8000 Mitglieder und war die dominierende Arbeiterorganisation in der Stadt. Durch staatliche Repression und Massenentlassungen verlor die FAUD nach 1923 den größten Teil ihrer Mitglieder und Ende der Weimarer Republik gehörten ihr nur noch wenige Mitglieder an. Aber ihr Einfluss reichte bis in die Nachkriegszeit. Wenn die Antifa-Bewegung in Mühlheim “syndikalistische Züge” trug, wie der Historiker Peter Brandt schrieb, hing dies mit der Vergangenheit ihrer führenden Aktivisten zusammen. Neben dem 1. Vorsitzenden des DGB, Heinrich Melzer, gehörten auch der 2. Vorsitzende und spätere Landtagsabgeordnete der SPD, Heinrich Bruckhoff sowie der Betriebsratsvorsitzende von Thyssen, vor 1933 zu den führenden Anarchosyndikalisten Mühlheims.

Termin: Donnerstag am 23.11.17 im AZ Mülheim

Theke: 19:00 Uhr

Vortrag: 19:30 Uhr