Archiv der Kategorie 'Ankündigungen'

Programm für den Tag der anarchistischen Gruppe Dortmund im November

Als Anarchistische Gruppe Dortmund gestalten wir jeden Dienstag von 17-19 Uhr den Tag im Black Pigeon (Scharnhorststr. 50, 44147 Dortmund). Wir wollen wöchentlich unterschiedliche Veranstaltungen oder Aktionen machen, wie z.B. eine Diskussionsrunde, ein Spielenachmittag oder ein Liedermacher*innentag.

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Witten, Fr. 30. November: Schwarzer Tresen

Vortrag von Werner Portmann über Pierre-Joseph Proudhon

Gustave Courbet (1819-1877) Pierre-Joseph Proudhon en zijn kinderen in 1853 - Petit Palais Parijs 23-8-2017 16-48-24

Im deutschsprachigen Raum ist er kaum mehr bekannt. Nur sein von ihm populär gemachtes Schlagwort „Eigentum ist Diebstahl“ taucht da und dort noch in einem Artikel oder Flugblatt auf, ohne dass die, die ihn zitieren wissen wer denn diesen Satz zum Schlagwort formte. Der französische Soziologe und Philosoph Pierre-Joseph Proudhon (1809–1865) war es, der sich mit diesem Satz auf einen Schlag in Europa als radikaler Umstürzler bekannt machte. Er war es auch, der als einer der ersten das Wort Anarchie vom negativen zum positiven Begriff wendete und zum Diskussionsthema aller sozialen Bewegungen der Zeit machte. Für viele wurde er dadurch zum „Vater der modernen philosophisch-politischen Idee des Anarchismus“. Für andere ist er ein „kleinbürgerlicher Vordenker“ des Faschismus, dessen antisemtischen und frauenfeindlichen Ansichten bis heute verheerende Wirkung zeige.

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Dortmund: Vortrag und Buchvorstellung von Werner Portmann

Sozialdemokratischer Anarcho-Syndikalismus, anarchosyndikalistische Sozialdemokratie?

Die Geschichte einer kurzen, verwunderlichen Allianz
[Plakat: Schwarzer Tresen: Vortrag und Buchvorstellung von Werner Portmann]

In der Deutschschweiz gab es, im Unterschied zur Westschweiz, nie eine größere revolutionär-syndikalistische oder sogar anarchistische Gewerkschaft. Trotz allem spielte der revolutionäre Syndikalismus/Anarchismus in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg bis 1928 in einigen sozialdemokratischen Gewerkschaften eine zentrale Rolle.

Diese „anarchistische Phase“ der Gewerkschaften wurde nun erstmals, anlässlich eines Jubiläums einer kleinen Zürcher Gewerkschaftssektion des öffentlichen Dienstes, aufgearbeitet und in einem Buch thematisiert. Der Autor stellt das Buch vor und beleuchtet diese Phase der Deutschschweizer ArbeiterInnenbewegung, ihr Ende und die Nachwirkungen.

Sa. 1. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Dortmund, Langer August, Café im Vorderhaus

Dortmund: Filmvorstellung über die Mujeres Libres

16. November 2018
20:00

[Foto: Frauen der Mujeres Libres]

Am 16.11. wollen wir ab 20 Uhr im Black Pigeon (Scharnhorststr. 50, 44147 Dortmund) einen Film über die Mujeres Libres gucken. Eine anarchafeministische Frauenorganisation, welche im Rahmen der sozialen Revolution in Spanien von 1936–39 aktiv war. Über 20.000 kämpfende Frauen waren teil dieser Organisation.

Freie Frauen gestern und heute!

Beachtet das der Film auf Englisch ist.

Dortmund: 80 Jahre Reichspogromnacht – Veranstaltung zu den Ereignissen in Dortmund mit Andreas Müller

6. November 2018
19:00

Foto: brennende Synagoge

Vor 80 Jahren fanden enthemmte organisierte Pogrome der Faschisten gegen Juden und ihre Einrichtungen statt. Die Pogrome markieren den Punkt wo die Diskriminierung der deutschen Juden sich hin zur systematischen Verfolgung wandelte, welche in der Schoah mündete. Wir wollen Erinnern, nicht Vergessen und niemals Vergeben! Betrachten wollen wir bei dieser Veranstaltung mit Andreas Müller von der Geschichtswerkstatt die damalige Situation in Dortmund. Was passierte im Rahmen der Reichspogromnacht in unserer Stadt?

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Witten, Fr. 26. Oktober: Schwarzer Tresen: Martin Baxmeyer: Amparo Poch y Gascón – Biographie und Erzählungen aus der spanischen Revolution

Buchvorstellung und Lesung mit Lou Marin (Verlag Graswurzelrevolution)

Amparo Poch y Gascon

Amparo Poch y Gascón (1902–1968) war eine der drei Gründerinnen der anarchistischen Frauenorganisation Mujeres Libres während der spanischen Revolution. Sie kämpfte für die freie Liebe ebenso wie für gleichen Zugang von Frauen zum Arbeitsprozess. Als Ärztin leitete sie ein Feldlazarett vor Madrid und als Mitarbeiterin von Federica Montseny im Gesundheitsministerium organisierte sie die massenhafte Evakuierung von Kindern ins Ausland. Die anarchistische Literatur vollzog in der spanischen Revolution einen „nationalistischen Schwenk“, den Amparo Poch nicht mitmachte. Sie schrieb weiterhin in ihrem herrschaftskritischen und lebensbejahenden Stil. Davon zeugen ihre ironisch-satirischen Erzählungen, die in der Zeitschrift Mujeres Libres erschienen, im Anhang dieser Biographie erstmals in deutscher Übersetzung vorliegen.

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Fr. 26. Oktober 2018, 19:00 Uhr, Witten, Trotz Allem, Wideystraße 44

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Bochum – 07.11.2018: Kämpferisch zur Revolution – Anarchistisches Kennenlerntreffen

Der Wunsch nach Veränderung

Wünschst du dir eine Welt in der alle Menschen gleichwertig, selbstbestimmt und solidarisch Zusammenleben? In der du Verantwortung füreinander übernehmen und selbst Entscheidungen triffst anstatt gehorsam sein zu müssen? Angesichts des katastrophalen Kurses unserer Gesellschaft ist dies keine Utopie, sondern eine notwendige Veränderung, die sofort beginnen muss: Faschismus, Nationalismus, Klimawandel, Umweltzerstörung und Armut warten nicht. Politiker*innen, Regierungen und Staaten versprechen uns die Lösung schon seit Jahrzehnten und vom Hambacher Forst bis nach Chemnitz zeigt sich, dass sie die Lage verschlimmern nicht verbessern. Es ist deine Entscheidung, ob du weiterhin der Hoffnung anhängen willst Autoritäten würden uns von unseren Problemen erlösen oder selbst handelst. (mehr…)