Archiv der Kategorie 'Ankündigungen'

Radikale Bildungskurse – Eine Welt selbstorganisierter Neugierde schaffen

[Bild: Kinder mit Büchern und Katze]

Wir wollen eine vollkommen andere Welt schaffen, in der jede*r über sich selbst bestimmt: Dafür braucht es aber Wissen und die Fähigkeit, sich dieses ohne Zwang anzueignen. Staatliche und kapitalistische Schulen, Universitäten und Ausbildungstellen trainieren uns diese durch ihre Hierarchien, Vorgaben, Prüfungen und Noten ab. Anstatt, dass wir ein Angebot erhalten aus dem wir frei wählen, geben uns Autoritäten wie das Bildungsministerium, Lehrer*innen und Dozent*innen vor, was wir lernen sollen.

Das hat auch die Funktion Wissen zu kontrollieren, so sind viele freiheitliche Inhalte wie z.B. Revolutionen und Erfolge der Geschichte in Vergessenheit geraten. Wenn wir aber eine Welt ohne Kapitalismus, Staat, Patriarchat und jede andere Herrschaftsform anstreben, müssen wir aus der Geschichte lernen und uns ganz praktisch die Fähigkeiten aneignen, die uns selbst über unser Leben bestimmen lassen. Deshalb organisieren wir dieses Sommersemester Kurse zum selbstbestimmten Lernen. Diese sind offen für alle Menschen, ob sie an der Ruhr-Uni studieren oder nicht. Ein Auflistung der Kurse findet sich im Nachfolgenden. Falls dir ein Thema fehlt und du mithelfen willst, etwas zu organisieren, dann melde dich bei uns.

Lass uns mit neugierigen Lernen beginnen und die Welt radikal umgestalten!

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Aufruf: Den AFD Parteitag am 22.4. in Köln verhindern!

Als organisierte Anarchist*innen stimmen wir in den Ruf, den AFD Parteitag am 22.04. in Köln zu verhindern ein. Beteiligt euch an den Blockaden und kommt in den anarchistischen Block auf der Großdemonstration!

Die falsche Alternative: Lügenpartei AfD

Vielen Menschen erscheint die AFD als Alternative. Eine Partei die angeblich Politik „für den kleinen Mann“ macht. Doch die Realität ihres Programms spricht Bände. Eine Alternative ist die AfD nur für jene, denen die momentanen kapitalistischen Verhältnisse noch nicht rassistisch, patriarchal und ausbeuterisch genug sind. Bei HartzVI und der Rente will sie ein Zwei-Klassensystem schaffen, das jene benachteiligt, die länger erwerbslos sind. Sie verspricht zahlreiche Steuererleichterungen für die Menschen, aber gleichzeitig einen Erhalt des „Sozialstaates“. Die klassische Lüge der Parteien. Es soll Unterstützung für bestimmte Arme und die Mittelschicht geben, obwohl der Staat weniger einnimmt. Denn die AfD ist für eine Abschaffung der Erbschaftsteuer und gegen die Reaktivierung der Vermögenssteuer, davon profitieren fast nur Reiche. Insgesamt also ähnliche Lügen wie bei anderen Parteien, nur als vermeintliche Alternative verpackt, mit dem Versuch die Armen und Absteigenden untereinander noch mehr zu spalten als die anderen Parteien es eh schon tun. Spätestens nach den nächsten Wahlen werden sie also den reaktionärsten Flügel der Parteien bilden, die im Parlament relevant sind.
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anarchistischer 1. Mai 2017 im Ruhrgebiet – der Freiheit entgegen!

Nicht mit den bestehenden Verhältnissen einverstanden zu sein, sollte immer auch heißen, sich Gedanken über Alternativen zu machen. Damit eine andere Gesellschaft möglich wird, müssen wir diese Ideen entwickeln.

Wie können Beziehungen aussehen, die auf Gleichwertigkeit statt Unterwerfung beruhen?
Wie können wir die Institutionen und Bewegungen zu Fall bringen, die uns unterwerfen?
Die Antworten oder die neuen Fragen, welche sie eröffnen, werden wir nicht in der Vereinzelung dieser Gesellschaft finden, sondern nur im gemeinschaftlichen Handeln. Dazu werden wir rund um den 1. Mai einige Gelegenheit schaffen.
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CrimethInc.: Von der Demokratie zur Freiheit


FINALE PDF VERSION


"Demokratie ist das allgemeingültigste politische Ideal unserer Zeit. George Bush hat sich auf sie berufen, um die Invasion in den Irak zu rechtfertigen; Obama gratulierte den Rebellen vom Tahrir-Platz, dass sie sie nach Ägypten brachten und Occupy Wall Street behauptete, ihre reinste Form heraus destilliert zu haben.

Von der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea bis zur autonomen Region Rojava nennt sich praktisch jede Regierung und jede Bewegung demokratisch.Aber was ist das Heilmittel für die Probleme der Demokratie? Alle sind sich einig: Mehr Demokratie. Seit der Jahrtausendwende haben wir eine Vielzahl neuer Bewegungen gesehen, die versprachen, echte Demokratie zu verwirklichen, im Gegensatz zu den scheinbar demokratischen Institutionen, die sie als ausschließend, einschränkend und entfremdend bezeichneten. Gibt es einen roten Faden, der all diese verschiedenen Formen von Demokratie verbindet? Welche von ihnen ist die wahre Demokratie? Kann eine von ihnen die Inklusivität und Freiheit bringen, die wir mit dem Wort verbinden?“ – Von der Demokratie zur Freiheit

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Krefeld, Vortrag am Abend des 11. April 2017 um 19 Uhr: „Das Prostitutionsschutzgesetz und seine Auswirkungen“

Das Prostitutionsschutzgesetz und seine Auswirkungen Vortragende ist Julia


Der Vortrag findet am Dienstag, den 11. April 2017 im 35Blumen in der Blumenstraße 35 in Krefeld statt,
Beginn ist 19.00 Uhr.

Am 23.09.2016 wurde das neue Prostituiertenschutzgesetz (kurz: ProstSchG) verabschiedet und wird am 01.07.2017 schlussendlich in Kraft treten. Der Vortrag hat zum Ziel, Feminist*innen für dieses Gesetz und seine Auswirkungen zu sensibilisieren, da im feministischen Kontext häufiger über Sexarbeiter*innen als mit ihnen geredet wird. Dies hat häufig zur Folge dass die Berichterstattung über die Thematik Sexarbeit allgemein sehr einseitig ausfällt und den Eindrücken, Meinungen und Vorschlägen von Betroffenen wenig bis keine Aufmerksamkeit geschenkt wird.
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Krefeld: Umsonstbörse, Mitbringbuffet und Vortrag am Samstag, den 8. April 2017

Am 8.4.2017ab 14 Uhr im 35Blumen: Umsonstbörse und Mitbringbuffet <3

35blumen

Und um 16 Uhr der Vortrag über Außenpolitik des 21. Jahrhunderts:

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Essen: Ralf Landmesser zu Impressionismus und Revolution

31.03.2017
Uhrzeit: 19:00
Ort: Alibi – Linkes Zentrum Essen, Gladbecker Str. 10

Camille Pissarro, impressionistischer Maler, wird inzwischen vielfach als „Vater des Impressionismus“ bezeichnet. Schon seine meist jüngeren Freunde nannten ihn „Père Pissarro“. Nazis und andere Antisemiten blendeten ihn in der Kunstgeschichte aus, denn Pissarro hatte jüdische Wurzeln und war Anarchist.
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