Archiv der Kategorie 'Gruppen'

Dortmund: Vortrag und Buchvorstellung von Werner Portmann

Sozialdemokratischer Anarcho-Syndikalismus, anarchosyndikalistische Sozialdemokratie?

Die Geschichte einer kurzen, verwunderlichen Allianz
[Plakat: Schwarzer Tresen: Vortrag und Buchvorstellung von Werner Portmann]

In der Deutschschweiz gab es, im Unterschied zur Westschweiz, nie eine größere revolutionär-syndikalistische oder sogar anarchistische Gewerkschaft. Trotz allem spielte der revolutionäre Syndikalismus/Anarchismus in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg bis 1928 in einigen sozialdemokratischen Gewerkschaften eine zentrale Rolle.

Diese „anarchistische Phase“ der Gewerkschaften wurde nun erstmals, anlässlich eines Jubiläums einer kleinen Zürcher Gewerkschaftssektion des öffentlichen Dienstes, aufgearbeitet und in einem Buch thematisiert. Der Autor stellt das Buch vor und beleuchtet diese Phase der Deutschschweizer ArbeiterInnenbewegung, ihr Ende und die Nachwirkungen.

Sa. 1. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Dortmund, Langer August, Café im Vorderhaus

Dortmund: Filmvorstellung über die Mujeres Libres

16. November 2018
20:00

[Foto: Frauen der Mujeres Libres]

Am 16.11. wollen wir ab 20 Uhr im Black Pigeon (Scharnhorststr. 50, 44147 Dortmund) einen Film über die Mujeres Libres gucken. Eine anarchafeministische Frauenorganisation, welche im Rahmen der sozialen Revolution in Spanien von 1936–39 aktiv war. Über 20.000 kämpfende Frauen waren teil dieser Organisation.

Freie Frauen gestern und heute!

Beachtet das der Film auf Englisch ist.

Neuerscheinung: Dismantling the Boy’s Club

[Cover: Dismantling the Boy’s Club]

Genoss*innen aus Dortmund haben zusammen mit Freund*innen aus der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen die wichtige Broschüre „Dismantling the Boy’s Club“ übersetzt. Hier geht’s direkt zur Broschüre als PDF!

Eine kritische Auseinandersetzung mit männlichen Privilegien und Sexismus in der anarchistischen Bewegung

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Dortmund: 80 Jahre Reichspogromnacht – Veranstaltung zu den Ereignissen in Dortmund mit Andreas Müller

6. November 2018
19:00

Foto: brennende Synagoge

Vor 80 Jahren fanden enthemmte organisierte Pogrome der Faschisten gegen Juden und ihre Einrichtungen statt. Die Pogrome markieren den Punkt wo die Diskriminierung der deutschen Juden sich hin zur systematischen Verfolgung wandelte, welche in der Schoah mündete. Wir wollen Erinnern, nicht Vergessen und niemals Vergeben! Betrachten wollen wir bei dieser Veranstaltung mit Andreas Müller von der Geschichtswerkstatt die damalige Situation in Dortmund. Was passierte im Rahmen der Reichspogromnacht in unserer Stadt?

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Witten, Fr. 26. Oktober: Schwarzer Tresen: Martin Baxmeyer: Amparo Poch y Gascón – Biographie und Erzählungen aus der spanischen Revolution

Buchvorstellung und Lesung mit Lou Marin (Verlag Graswurzelrevolution)

Amparo Poch y Gascon

Amparo Poch y Gascón (1902–1968) war eine der drei Gründerinnen der anarchistischen Frauenorganisation Mujeres Libres während der spanischen Revolution. Sie kämpfte für die freie Liebe ebenso wie für gleichen Zugang von Frauen zum Arbeitsprozess. Als Ärztin leitete sie ein Feldlazarett vor Madrid und als Mitarbeiterin von Federica Montseny im Gesundheitsministerium organisierte sie die massenhafte Evakuierung von Kindern ins Ausland. Die anarchistische Literatur vollzog in der spanischen Revolution einen „nationalistischen Schwenk“, den Amparo Poch nicht mitmachte. Sie schrieb weiterhin in ihrem herrschaftskritischen und lebensbejahenden Stil. Davon zeugen ihre ironisch-satirischen Erzählungen, die in der Zeitschrift Mujeres Libres erschienen, im Anhang dieser Biographie erstmals in deutscher Übersetzung vorliegen.

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Fr. 26. Oktober 2018, 19:00 Uhr, Witten, Trotz Allem, Wideystraße 44

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Bochum – 07.11.2018: Kämpferisch zur Revolution – Anarchistisches Kennenlerntreffen

Der Wunsch nach Veränderung

Wünschst du dir eine Welt in der alle Menschen gleichwertig, selbstbestimmt und solidarisch Zusammenleben? In der du Verantwortung füreinander übernehmen und selbst Entscheidungen triffst anstatt gehorsam sein zu müssen? Angesichts des katastrophalen Kurses unserer Gesellschaft ist dies keine Utopie, sondern eine notwendige Veränderung, die sofort beginnen muss: Faschismus, Nationalismus, Klimawandel, Umweltzerstörung und Armut warten nicht. Politiker*innen, Regierungen und Staaten versprechen uns die Lösung schon seit Jahrzehnten und vom Hambacher Forst bis nach Chemnitz zeigt sich, dass sie die Lage verschlimmern nicht verbessern. Es ist deine Entscheidung, ob du weiterhin der Hoffnung anhängen willst Autoritäten würden uns von unseren Problemen erlösen oder selbst handelst. (mehr…)

Bochum: 25.10.2018 – Vortrag: Jenseits von Staat, Kapitalismus und Patriarchat – Anarchismus eine Einführung

Einst die stärkste sozialistische Strömung, wurde der Anarchismus von Faschismus, Staatssozialismus und staatlicher Demokratie bis zum Ende der 1930er–Jahre fast vollständig ausgelöscht. Heute wehen die schwarzen Fahnen wieder in den Herzen vieler Menschen.
Doch was ist Anarchismus überhaupt und worin unterscheidet er sich von allen anderen (europäischen) Theorien und Bewegungen der Gegenwart? Warum lehnen Anarchist*innen Kapitalismus und Staat ab? Und weshalb sind Herrschaft und Hierarchien die grundsätzliche Ursache vieler Probleme unserer Welt? Diese und weitere Fragen sollen im Vortrag beantwortet werden, denn nichts ist unrealistischer, als alles so zu belassen wie es ist, und andere Resultate zu erwarten. In unseren privaten, finanziellen und emotionalen Kämpfen spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Wir könnten all unsere Zeit darauf verwenden, ein Feuer nach dem anderen zu löschen, aber sie haben alle die selbe Ursache. Stückweise zu reformieren wird nichts in Ordnung bringen: Wir müssen alles, entsprechend einer anderen Logik, überdenken.
Der Vortrag findet am 25.10.2018 um 18.00 Uhr im Raum GB 03/52 an der Ruhr-Uni statt.
Mehr Infos zur schwarzen Ruhr-Uni hier.