Archiv der Kategorie 'Gruppen'

Schwarze Ruhr-Uni:Online-Vortrag: Jenseits von Staat, Kapitalismus und Patriarchat – Anarchismus eine Einführung veröffentlicht

Wir haben unseren Vortrag: Jenseits von Staat, Kapitalismus und Patriarchat – Anarchismus eine Einführung beim anarchistischen Videoprojekt Kolektiva.media veröffentlicht:

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BOCHUM: 27.06.2020 Demo gegen Rassismus, die Polizei und ihre Gewalt – Für eine Ende der Polizei und des globalen rassistischen, kolonialen Systems!

Weltweit (auch in Deutschland z.B. in Stuttgart) kommt es gerade zu Aufständen gegen die rassistische, koloniale Ordnung und die Polizei, welche grundsätzlicher Teil dieser ist. Am Samstag, den 27.06.2020  wird es in Bochum eine Demo gegen Rassismus, die Polizei und ihre Gewalt  geben. Startpunkt der Demo ist um 14.00 Uhr vor dem Bergbaumuseum. Sie wird von verschiedenen Gruppen organisiert.  Wir rufen auf sich an ihr zur beteiligen und nicht nur für vermeidliche Reformen der Polizei zu demonstrieren, sondern gegen die Polizei und die Ordnung, die sie aufrechterhält, an sich.
Die Herrschaft des Staates, insbesondere die europäischen und amerikanischen Demokratien, basiert auf der Jahrhunderte langen Plünderung afrikanischer Gesellschaften, der millionenfachen Versklavung von Schwarzen und anderen People of Color, sowie den Massenmord an der Bevölkerung Süd- und Nordamerikas. Bis heute Leben wir in einer kolonialen Gesellschaft, der vermeintliche „selbsterarbeiteter“ Reichtum basiert weiterhin auf der Plünderung an Rohstoffen und Menschen, z.B. für die Handyproduktion. Deutschland und insbesondere seine Wirtschaft profitieren neben der außereuropäischen auch von innereuropäischer Ausbeutung und einer rassistischen Ordnung. Ganz aktuell sehen wir das anhand der Situation in den deutschen Schlachthöfen. Dort arbeiten vor allem Menschen aus Osteuropa: Sinti, Roma und Slaw*innen, Gruppen die bereits während der Naziherrschaft millionenfach in Arbeitslagern für die deutsche Wirtschaft schuften mussten (und zu hunderttausenden ermordet wurden). Sie verarbeiten das Fleisch, welches nur so massenhaft produziert werden kann, weil woanders indigenes Land gestohlen wird und dabei beispielsweise Regenwälder gerodet werden.
Die globale Pandemie, Rassismus, Klimawandel, staatlich-kapitalistische Ausbeutung und die Polizei sind nicht unabhängig von einander, sondern Ausdruck der gleichen Katastrophe.
Wir werden die rassistische Ordnung nicht überwinden können ohne die zentralen Institutionen dieser wie die Polizei, den Staat, den Kapitalismus zu überwinden.
Weiße haben die Verantwortung aktiv gegen diese Ordnung aufbegehren und dieser ein Ende zu setzen. Deshalb kommt am Samstag zur Demo. Wir haben keine Forderungen zu stellen, außer diesem rassistischen System und unserer eigenen Mittäter*innenschaft darin ein Ende zu setzen.
Denkt daran, dass Masken andere vor Infektion schützen – und euch vor Repression. Hier noch ein paar Ideen wie wir in diese Richtung kommen: Konkrete Vorschläge und Analysen Abschaffung der Polizei findet ihr in dem Text: Wie werden wir weitere Morde durch die Polizei verhindern?  und der Broschüre For a World Without Police. Einige Mythen über die Polizei arbeitet Sieben Mythen über die Polizei auf.

Witten, Fr. 27. März: Schwarzer Tresen

Märzrevolution 1920

[Foto: Gedenkstein Kapp-Putsch, Kommunalfriedhof Heven, Witten; Inschrift: „Im Kampfe für die Freiheit gefallen – Das Leben nahmen sie, aber nicht die Freiheit“; Es ist dunkel. Zwei rote Grablichter stehen auf dem Grab.]

Die Veranstaltung fällt leider wegen der aktuellen Situation aus!

Am 13. März 1920 putschte das deutsche Militär unter Führung von Kapp und Lüttwitz gegen die Republik. Als Reaktion darauf begann ein Generalstreik, der den Putsch zusammenbrechen ließ. Die Wittener Arbeiterschaft engagierte sich entschlossen im Streik und im nachfolgenden Aufstand.

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BOCHUM: Freund*innen brauchen eure Unterstützung – Spendenaufruf des Bochumer Kostnixladens

Unsere Freund*innen vom Bochumer Kostnixladen brauchen finanzielle Unterstützung für den Betrieb des Ladens. Wir rufen auf Sie durch Geldspenden zu unterstützen. Im Kostnixladen findet u.a. ein Lesekreis und Bildungskurs von uns statt. Darüber ist der Laden ein wichtiges antiautoritäres Projekt, das Ansätze davon zeigt wie eine eigentumslose Gesellschaft funktionieren kann, Arme im Alltag unterstützt und einen Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil bietet. Hier der Spendenaufruf des Ladens: (mehr…)

Witten, Fr. 28. Februar: Schwarzer Tresen

Von der Demokratie zur Freiheit: Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimmung

[Foto: Graffiti: Our dreams cannot fit in their ballot boxes]

Der Schwarze Tresen muss leider wegen einer Erkrankung der referierenden Person ausfallen.

Demokratie ist das allgemeingültigste politische Ideal unserer Zeit. Die AfD will sie in ihrer unmittelbaren Form, der deutsche Staat berief sich auf sie, um den Widerstand gegen den G20-Gipfel zu verfolgen, und auch linke Bewegungen fordern sie immer wieder ein. Von der Demokratischen Volksrepublik Korea bis zur autonomen Region Rojava nennt sich praktisch jede Regierung und jede Bewegung demokratisch. Aber was ist das Heilmittel für die Probleme der Demokratie? Alle sind sich einig: Mehr Demokratie.

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Witten, Fr. 31. Januar: Schwarzer Tresen

Kommune Niederkaufungen

[Foto: Blick vom Waldrand nördlich von Niederkaufungen über den Ort; viele Fachwerkhäuser, viele weiße Häuser, viele rote Ziegeldächer]

Ein Abend über die Kommune Niederkaufungen…

Eine kurze Vorstellung der Kommune die seit 1986 in Nordhessen existiert, in der 55 Erwachsene und 21 Kinder zusammen leben und arbeiten. Seit 33 Jahren wird dort möglichst hierachiefrei, gleichberechtigt, mit gemeinsamer Kasse und gemeinsamen Entscheidungen im Konsens ein Lebensmodell gelebt, das nach wie vor ein lebendiges Experiment ist. Siehe auch:

www.kommune-niederkaufungen.de

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BO/DO – Radikale Bildungskurse: Wintersemester 2019/2020

Warum radikale Bildungskurse?

Wir wollen eine vollkommen andere Welt schaffen, in der jede*r über sich selbst bestimmt: Dafür braucht es aber bestimmtes Wissen und die Fähigkeit, sich dieses ohne Zwang anzueignen. Staatliche und kapitalistische Schulen, Universitäten und Ausbildungsorte trainieren uns diese durch ihre Hierarchien, Vorgaben, Prüfungen und Noten ab. Anstelle eines Angebotes aus dem wir frei wählen, geben uns Autoritäten wie das Bildungsministerium, Lehrer*innen und Dozent*innen vor, was wir lernen sollen.
Dies dient der Kontrolle unseres Wissens, z.B. ist die Geschichte der anarchistischen Bewegung und deren Erfolge vielen unbekannt. Auch praktisches Wissen, bespielsweise wie Nahrung angebaut oder verarbeitet wird, fehlt uns, so werden wir in zentralen Teilen des Lebens abhängig von hierarchischen Institutionen gehalten.
Wenn wir also eine Welt ohne Kapitalismus, Staat, Patriarchat und jede andere Herrschaft anstreben, müssen wir aus unserer eigenen Geschichte lernen und uns praktisch die Fähigkeiten aneignen, die uns selbst über unsere Leben bestimmen lassen. Deshalb organisieren wir dieses Wintersemester Kurse zum selbstbestimmten Lernen. Diese sind offen für alle Menschen, ob sie an der Ruhr-Uni studieren oder nicht. Eine Auflistung der Kurse findet sich im Nachfolgenden. Falls euch ein Thema fehlt und ihr mithelfen wollt, etwas zu organisieren, dann meldet euch bei uns.

Lasst uns mit neugierigen Lernen beginnen
und die Welt radikal verändern!

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