Archiv der Kategorie 'SRUB'

Dortmund: Queer-Café im Black Pigeon am 22.11

Als Gruppe in der auch einige LGBTQI*-Menschen organisiert sind, möchten wir, die Schwarze Ruhr-Uni, Werbung für das neue Queer-Café im Black Pigeon (Scharnhorststr. 50 – Dortmund) machen. Das erste Café findet am 22.11 von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr statt. Hier dessen Ankündigungstext:

„Einmal monatlich wollen wir im Black Pigeon einen gemütlichen Raum für Austausch und Begegnung für queere Leute schaffen. Ob nun dein Geschlecht, deine sexuelle oder romantische Orientierung, die Abwesenheit dieser Sachen oder etwas anderes an dir nicht mit den gesellschaftlichen Vorstellungen darüber zusammenpasst – hier soll ein Ort für dich sein. Wir halten es nicht für sinnvoll, genauer zu definieren, wer sich vom Label „Queer“ angesprochen fühlen kann und darf. Es geht rein ums eigene Selbstverständnis – und im Zweifel bist du queer genug. Auch und gerade wenn du noch unsicher bist und noch hinterfragst, ohne dich irgendwo zuordnen zu können, bist du willkommen.

Zum Auftakt unseres Queer-Cafés wollen wir gemeinsam Waffeln backen und Buttons basteln. Bei Interesse würden wir auch gern einen Kleidertausch etablieren. Falls ihr also Lust habt, bringt Kram mit, den ihr nicht mehr braucht/wollt und der fellow Queers glücklich machen könnte.“

Bochum/Dortmund Update zu den Bildungskursen der SRUB

Ein kleines Update zu den Radikalen Bildungskursen der Schwarzen Ruhr-Uni:

Selbstorganisierte Nahrungsmittelversorgung

Unser Bildungskurs zu Selbstorganisierter Nahrungsmittelversorgung ist
erfolgreich gestartet, es ist aber noch Platz für weitere Menschen. Der
Kurs findet immer Mittwochs um 19.00 Uhr im Kostnixladen Bochum in der
Dorstenerstraße 37 statt. Beim nächsten Termin, am kommenden Mittwoch,
wollen wir eine Doku über Urban Gardining schauen und anschließend darüber diskutieren.

Beziehungsanarchie

Außerdem findet am Freitag, dem 23.11, im Black Pigeon (Dortmund -
Scharnhorststraße 50) unser Vorbereitungstreffen für den Bildungskurs
Beziehungsanarchie statt. Ihr könnt euch auch nach dem Treffen für den
Kurs anmelden, wir würden uns aber freuen, möglichst viele Menschen beim
Vorbereitungstreffen zu sehen, weil dort die näheren Inhalte und die
Struktur des Kurses bestimmt werden. Der Kurs selbst findet am 15. und
16.12 statt.

Mehr zu den Kursen hier.
Hier findet ihr außerdem die Ergebnisse des letzten Beziehungsanarchiekurses und unseren Input zum Nahrungsmittelversorgungskurs.

Bochum – 07.11.2018: Kämpferisch zur Revolution – Anarchistisches Kennenlerntreffen

Der Wunsch nach Veränderung

Wünschst du dir eine Welt in der alle Menschen gleichwertig, selbstbestimmt und solidarisch Zusammenleben? In der du Verantwortung füreinander übernehmen und selbst Entscheidungen triffst anstatt gehorsam sein zu müssen? Angesichts des katastrophalen Kurses unserer Gesellschaft ist dies keine Utopie, sondern eine notwendige Veränderung, die sofort beginnen muss: Faschismus, Nationalismus, Klimawandel, Umweltzerstörung und Armut warten nicht. Politiker*innen, Regierungen und Staaten versprechen uns die Lösung schon seit Jahrzehnten und vom Hambacher Forst bis nach Chemnitz zeigt sich, dass sie die Lage verschlimmern nicht verbessern. Es ist deine Entscheidung, ob du weiterhin der Hoffnung anhängen willst Autoritäten würden uns von unseren Problemen erlösen oder selbst handelst. (mehr…)

Bochum: 25.10.2018 – Vortrag: Jenseits von Staat, Kapitalismus und Patriarchat – Anarchismus eine Einführung

Einst die stärkste sozialistische Strömung, wurde der Anarchismus von Faschismus, Staatssozialismus und staatlicher Demokratie bis zum Ende der 1930er–Jahre fast vollständig ausgelöscht. Heute wehen die schwarzen Fahnen wieder in den Herzen vieler Menschen.
Doch was ist Anarchismus überhaupt und worin unterscheidet er sich von allen anderen (europäischen) Theorien und Bewegungen der Gegenwart? Warum lehnen Anarchist*innen Kapitalismus und Staat ab? Und weshalb sind Herrschaft und Hierarchien die grundsätzliche Ursache vieler Probleme unserer Welt? Diese und weitere Fragen sollen im Vortrag beantwortet werden, denn nichts ist unrealistischer, als alles so zu belassen wie es ist, und andere Resultate zu erwarten. In unseren privaten, finanziellen und emotionalen Kämpfen spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Wir könnten all unsere Zeit darauf verwenden, ein Feuer nach dem anderen zu löschen, aber sie haben alle die selbe Ursache. Stückweise zu reformieren wird nichts in Ordnung bringen: Wir müssen alles, entsprechend einer anderen Logik, überdenken.
Der Vortrag findet am 25.10.2018 um 18.00 Uhr im Raum GB 03/52 an der Ruhr-Uni statt.
Mehr Infos zur schwarzen Ruhr-Uni hier.

Bochum: 18.10.2018 – Alternativer Uni-Rundgang

Welches Spiel, das es auch an der Ruhr-Uni gibt, wurde von einem Anarchisten miterfunden? Warum gab es einmal eine Schießerei auf dem Campus? Weshalb ist das Q-West das Ergebnis einer großen Lüge der Uni-Geschichte? Und ist es manchmal sinnvoller seinen*ihren Müll in die Univerwaltung zu schmeißen als in einen Abfalleimer?
Beim alternativen Uni-Rundgang zeigen wir euch spannende Ecken des Campus und erzählen ältere und neuere Anekdoten aus der Geschichte antiautoritärer Bewegungen an der Uni. Außerdem verbinden wir die Geschichte der Uni mit der Geschichte der restlichen Welt, denn die Uni befindet sich nicht in einem Vakuum und auch dort spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Stationen sind coole Orte wie das politische Archiv oder der Frauen*raum, aber auch Einrichtungen, die viele Menschen eher unterdrücken als ihren Bedürfnissen zu dienen. Schlussendlich wird die Frage beantwortet: Kommt mensch nach 21.00 Uhr eigentlich irgendwie in die Unigebäude rein? Los geht’s am 18.10.2018 um 18.00 Uhr vor der Uni-Verwaltung. Nach dem Rundgang wollen wir den Abend noch gemeinsam in der Stadt ausklingen lassen.

Mehr Infos zur schwarzen Ruhr-Uni auf:
schwarzerub.blogsport.de

BOCHUM/DORTMUND: Wer schützt uns vor der Polizei? – Veranstaltungen anlässlich des neuen Polizeigesetzes

Das neue Polizeigesetz: Noch mehr staatliche Kontrolle über unser Leben

Das neue Polizeigesetz in NRW ist Anlass zahlreicher Diskussionen. Es ist Thema in vielen Medien und in Düsseldorf demonstrierten 20.000 Menschen dagegen. Doch was ist eigentlich der Inhalt des Gesetzes? Warum ist der Widerstand dagegen so wichtig?
Nach dem Gesetzesentwurf erhält die Polizei eine massive Ausweitung ihrer Befugnisse. Sie kann Personen ohne Vorwurf einer Straftat bis zu einem Monat festhalten. Außerdem kann sie Menschen den Kontakt mit bestimmten Personen oder Gruppen oder den Aufenthalt an Orten verbieten. Wenn dich das betreffen sollte, heißt das im krassesten Fall, dass du deine Wohnung nicht verlassen und Anderen noch nicht mal darüber berichten darfst. Zusätzlich sollen verschiedene Überwachungmaßnahmen ausgeweitet oder ermöglicht werden, wie die verdachtslose Überwachung von Computern und Handys, Kamerabeobachtung und die Einführung der elektronischen Fußfessel.
Das Ganze ist Teil ein größeren gesellschaftlichen Entwicklung: Der Staat gesteht sich immer (noch) mehr Kontrollmöglichkeiten zu. Begründet wird dies meist mit dem Kampf gegen „den Terrorismus“. „Terrorismus“ ist dabei nicht nur eine Bezeichnung für Angriffe auf die allgemeine Bevölkerung, sondern wird vom Staat und vielen Medien auch verwendet, um Menschen zu verfolgen, die das staatliche Gewaltmonopol ablehnen oder gegen bestimmte Staatsinteressen handeln. (mehr…)

Bochum: 07.06. Alternativer Uni-Rundgang und Alternative Semesterparty

Welches Spiel, das es auch an der Ruhr-Uni gibt, wurde von einem Anarchisten miterfunden?
Warum gab es einmal eine Schießerei auf dem Campus? Weshalb ist das Q-West das Ergebnis einer großen Lüge der Uni-Geschichte? Und ist es manchmal sinnvoller seinen*ihren Müll in die Univerwaltung zu schmeißen als in einen Abfalleimer?
Beim alternativen Uni-Rundgang zeigen wir euch spannende Ecken des Campus und erzählen ältere und neuere Anekdoten aus der Geschichte antiautoritärer Bewegungen an der Uni. Außerdem verbinden wir die Geschichte der Uni mit der Geschichte der restlichen Welt, denn die Uni befindet sich nicht in einem Vakuum und auch dort spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Stationen sind coole Orte wie das politische Archiv oder der Frauen*raum, aber auch Einrichtungen, die viele Menschen eher unterdrücken als ihren Bedürfnissen zu dienen. Schlussendlich wird die Frage beantwortet: Kommt mensch nach 21.00 Uhr eigentlich irgendwie in die Unigebäude rein? Los geht’s am 07.06.2018 um 18.00 Uhr vor der Uni-Verwaltung.

Alternative Semesterparty

Nach dem Rundgang beginnt um 20.00 Uhr vor Gebäude HGB die Alternative Semesterparty. Sie wird von verschiedenen Gruppen organisiert. Wir machen einen Info-Stand mit veganem Essen gegen Spende.