Archiv der Kategorie 'SRUB'

Bildung selbst organisieren! – Neue Aufkleberreihe der schwarzen Ruhr-Uni

Anarchistische Kritik an Schule und Uni ist im deutschsprachigen Raum kaum präsent. Es gibt nur wenige anarchistische Gruppen an Unis und Schulen. Wir haben daher eine eigene Reihe von Aufklebern entworfen, um dies zu ändern und Anarchismus vermehrt an Schulen und Unis zu tragen. Außerdem wollen wir den Widerstand gegen die Unterdrückung und Kontrolle des Wissens durch diese Institutionen und ihre Noten und Prüfungen vorantreiben. Wir haben in diesem Bereich bisher leider zu wenig getan und suchen daher gerade nach erfolgreichen Strategien. Über einen Austausch mit anderen Menschen würden wir uns daher sehr freuen. Die Aufkleber wurden mit Unterstützung der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen hergestellt, in der wir organisiert sind. Sie sind jetzt über den anarchistischen Mailorder “Black Mosquito” bestellbar. Zu jedem Aufkleber und dessen Inhalt haben wir einen kurzen Text geschrieben. Da die Ablehnung von Prüfungen ein sehr umstrittenes Thema ist, werden wir dazu später noch einen längeren Text veröffentlichen.

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[Bo] 15.11. Reading Group – From Democracy to Freedom / Lesekreis – Von der Demokratie zur Freiheit

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„Democracy is the most universal political ideal of our day. George Bush invoked it to justify invading Iraq; Obama congratulated the rebels of Tahrir Square for bringing it to Egypt; Occupy Wall Street claimed to have distilled its pure form. From the Democratic People’s Republic of North Korea to the autonomous region of Rojava, practically every government and popular movement calls itself democratic.

And what’s the cure for the problems with democracy? Everyone agrees: more democracy. Since the turn of the century, we’ve seen a spate of new movements promising to deliver real democracy, in contrast to ostensibly democratic institutions that they describe as exclusive, coercive, and alienating.“
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[Bo] Anarchistisches Kennenlerntreffen

Die Katastrophe ist unsere Gesellschaft

Oft kommt es einem in diesen Tagen so vor als ob wir uns auf eine einzige große Katastrophe zu bewegen: Klimawandel, das Erstarken faschistischer Bewegungen wie der AfD, die Morde an den europäischen Grenzen, wachsende Armut, der Druck von Prüfungen und die Konkurrenz an der Uni, die Kontrolle von Forschung durch staatliche und kapitalistische Interessen, die Tristesse und der Zwang der Lohnarbeit, die Vereinsamung und der Mangel an intensiven & solidarischen Beziehungen. Die Liste ließe sich fast endlos fortsetzen.
Das Ganze wird garniert mit den immer selben leeren Phrasen der Politik, dem hohlen Begriff der „Demokratie“ und der Vorstellung alles sei alternativlos. Doch für uns ist dies nicht alternativlos. Wir können uns ein besseres Zusammenleben vorstellen in dem unsere Bedürfnis zählen und wir selber über unsere Leben bestimmen ohne Herrschaft, Unter- und Überordnung von Menschen.
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Hamburg: Für ein Leben und Lernen in Freiheit – Anarchistisches Organisierungstreffen für Hochschulen

Universitäten sind kein Ort freier Bildung. All jene, die dort forschen, lohnarbeiten und-/oder studieren, sind permanenten Zwängen unterworfen. In den Geisteswissenschaften gibt es bestimmte Dogmen, die nicht wirklich hinterfragbar sind, z.B. dass nicht gegen den Staat geforscht werden darf. In den Natur- und Ingenieurswissenschaften dient die Forschung vor allem kapitalistischen oder den Überwachungs-, Repressions- und Militärinteressen des Staates.
Gleichzeitig müssen Prüfungen abgelegt und Abschlüsse gemacht werden, was alle Studierenden zu Konkurrenz, Anpassung und Unterordnung zwingt. Auch nicht zu vergessen sind die zahlreichen Menschen, die nicht als Wissenschaftler*innen gelten, durch ihre teilweise sehr gering bezahlte Arbeit aber erst die Arbeit der Uni ermöglichen. Staatliche oder kapitalistische Universitäten werden nie freie Bildung, Forschung und Selbstbestimmung zulassen oder allerhöchstens in dem Ausmaß, wie sie ihnen nicht gefährlich wird.
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[Bo] Alternativer Ersti-Rundgang und Alternative Semesterstartparty

Wie jedes Semester veranstaltet die schwarze Ruhr-Uni, diesmal zusammen mit den Gruppen Glitzer&Krawall, dem anarchistischen Buch- und Kulturzentrum Black Pigeon und der FAU-Ost, am Donnerstag den 27.10. einen Ersti-Rundgang und eine Semesterstartparty.
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[Bo] 08.10. Stadt für Alle selber machen! Ein anarchistischer Aufruf zum Stadtrundgang

Verschiedene Gruppen rufen unter dem Motto „Hier könnte… eine Stadt für Alle sein“ zu einem Rundgang zum Thema Wohnen, Leerstand und solidarische Stadt am 8.10. auf.
Während Gebäude leerstehen, die nutzbar gemacht werden könnten, herrscht gleichzeitig ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum und Geflüchtete müssen in abgeschiedenen Lagern wohnen. Wir wollen uns nicht gegeneinander ausspielen lassen, sondern eine solidarische Stadt mit Wohnraum für Alle erkämpfen. Doch es geht nicht nur um Wohnraum, sondern auch um Räume für selbstverwaltete und allen zugängliche, unkommerzielle Kultur, an denen in Bochum ein Mangel herrscht. Beim Rundgang sollen leerstehende Gebäude besucht werden, die für diese unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten stehen.
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Eindrücke vom A-Zelt auf dem Klimacamp im Rheinland