Archiv der Kategorie 'Theorie'

Köln, Vortrag: Subjekt – Widerstand – Emanzipation – Anarchistische Subjekttheorien


18.2. Autonomes Zentrum Köln, Luxemburger Str. 93, ab 19.00 Uhr

Wie werden wir von der bürgerlichen Gesellschaft und ihren Herrschaftsverhältnissen geformt?
Welche Zwänge werden uns auflegt und welche Spielräume haben wir, zu gestalten, wie wir fühlen, denken, handeln und auf Einflüsse reagieren?
Gegen die Formung durch die herrschenden Verhältnisse regen sich bei allen auf sehr unterschiedliche Weise Widerstände. Und weil wir ganz verschiedenen Vorstellungen entsprechen sollen, ist unsere Seinsweise ein Feld der politischen Auseinandersetzung.
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14.2. Düsseldorf: Strömungen des Anarchismus


Mittwoch, 14. Februar ab 19:00 – im Café Freiraum Hochschule Düsseldorf Münsterstraße 156 Gebäude 3!

Der Anarchismus als politische Bewegung und Philosophie war nie ein einheitlicher Block, sondern bestand immer aus verschiedenen praktischen wie theoretischen Strömungen, die voneinander lernten, sich abgrenzten oder nebeneinander her arbeiteten. Im Vortrag wird zunächst kurz auf theoretische Grundlagen, Geschichte und aktuelle Beispiele der Wege zur Anarchie eingegangen. Hauptsächlich wird im Vortrag auf Anarchistischen Kommunismus, Anarchistischem Feminismus, Aufständischen Anarchismus, Syndikalismus und Grünen Anarchismus eingegangen.

Anschließend freuen wir uns darauf, mit euch darüber zu diskutieren, was wir von den verschiedenen Herangehensweisen lernen können und wo wir Perspektiven sehen.

Eine Veranstaltung vom anarchistischen Projektkollektiv Düsseldorf und der anarchistischen Föderation Rhein/Ruhr

23.2. Witten: Schwarzer Tresen: Postanarchismus – Revisionen, Erneuerungen, Brüche

Eine Einführung von Jürgen Mümken

Jürgen Mümken LiMesse 2014

Die Angst, mit der Vorsilbe „Post-“ alle Errungenschaften des sich daran Anschließenden für endgültig vorüber und die damit verbundenen Ansprüche für überholt zu erklären, hatte auch schon die Debatte um die Postmoderne geprägt. Allerdings verweist das Präfix, ähnlich wie bei postmoderner Philosophie oder postkolonialer Kritik, keinesfalls auf ein für alle mal Vergangenes. Der „klassische“ Anarchismus ist nicht passé, bedarf aber angesichts theoretischer Entwicklungen und veränderter Verhältnisse – Globalisierung und Neoliberalismus – einiger Weiterentwicklung.

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Düsseldorf: 16.01. VORTR./LES.: CRIMETHINC. – „VON DER DEMOKRATIE ZUR FREIHEIT“ @ CAFE FREIRAUM (CAMPUS DERENDORF, GEBÄUDE 3)


m: Di., den 16.01.2018
Wo: Cafe Freiraum (Campus Derendorf, Gebäude 3) https://asta-fh-duesseldorf.de/blog/referate/cafe-freiraum/
Einlass: 19:00
Beginn: 19:30
Eintritt: Eintritt frei
Veranstalter*in: Anarchistisches Projektkollektiv Düsseldorf
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Köln, Diskussion: Parlamentswahlen – Ausdruck der Volkssouveränität oder Verschleierung unserer Ohnmacht?

14.12. ab 19.00 Uhr an der Universität zu Köln, Alte Mensa, Raum C.

Vor jeder Wahl liegen uns Politiker*innen, Journalist*innen und Lehrer*innen in den Ohren; sie preisen die Vorzüge der Demokratie und versuchen, uns mit Wahl-O-Maten und anderem pädagogischen Schnickschnack zu überzeugen, doch unbedingt von unserem demokratischen Recht Gebrauch zu machen und zur Wahl zu gehen. Wenn wir sagen, dass uns das alles nicht interessiert, werden sie moralisch und behaupten, dass wir uns nicht beschweren dürften, wenn wir nicht mitmachten. Zuweilen werfen sie uns sogar vor, wir persönlich seien durch unsere Wahlenthaltung schuld am Aufstieg der AfD, am Klimawandel, am Mangel an Kitaplätzen und was es sonst so an Problemen der Gegenwart gibt.
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Mülheim: Schwarzer Tresen: 23.11.17 Anarchosyndikalismus in Mühlheim von 1914–1945

Faud congress

Heute ist fast vergessen, dass Mülheim an der Ruhr von 1918–1923 eines der Zentren der anarchosyndikalistischen Bewegung in Deutschland war. Die Freie Arbeiter Union Deutschlands (FAUD) hatte auf ihrem Höhepunkt ca. 8000 Mitglieder und war die dominierende Arbeiterorganisation in der Stadt. Durch staatliche Repression und Massenentlassungen verlor die FAUD nach 1923 den größten Teil ihrer Mitglieder und Ende der Weimarer Republik gehörten ihr nur noch wenige Mitglieder an. Aber ihr Einfluss reichte bis in die Nachkriegszeit. Wenn die Antifa-Bewegung in Mühlheim “syndikalistische Züge” trug, wie der Historiker Peter Brandt schrieb, hing dies mit der Vergangenheit ihrer führenden Aktivisten zusammen. Neben dem 1. Vorsitzenden des DGB, Heinrich Melzer, gehörten auch der 2. Vorsitzende und spätere Landtagsabgeordnete der SPD, Heinrich Bruckhoff sowie der Betriebsratsvorsitzende von Thyssen, vor 1933 zu den führenden Anarchosyndikalisten Mühlheims.

Termin: Donnerstag am 23.11.17 im AZ Mülheim

Theke: 19:00 Uhr

Vortrag: 19:30 Uhr

Köln, A²F: Aktionswochen gegen Antisemitismus

Als 2.Teil unserer Vortragsreihe mit about:fem nehmen wir an den Aktionswochen gegen Antisemitismus teil und möchten auf leicht verständlichem Niveau in die Thematik einführen sowie Lücken im Diskurs füllen. Still loving critique! Eine Liste der Termine findet ihr unten. Darüber hinaus werden wir z.B. die Verbindung von Antisemitismus und patriarchalen Körperbildern im Themenblock Feminismus Anfang 2018 behandeln.Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kooperationspartnx dem AStA der Uni Köln, dem Bündnis gegen Antisemitismus Köln, sowie SJ – Die Falken Köln.
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