Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr http://afrheinruhr.blogsport.de Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr Fri, 22 Jun 2018 15:29:23 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Wuppertal: Beziehungsanarchie – herrschaftsfrei l(i)eben http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/22/beziehungsanarchie-herrschaftsfrei-lieben/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/22/beziehungsanarchie-herrschaftsfrei-lieben/#comments Fri, 22 Jun 2018 15:29:02 +0000 Administrator Ankündigungen Gruppen Lieberation http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/22/beziehungsanarchie-herrschaftsfrei-lieben/ was ist beziehungsanarchie und wie können wir sie (versuchen zu) leben? -> warum sollten wir das überhaupt versuchen? -> wie viel [...]]]>
23. Juni 20 Uhr im Autonomen Zentrum Wuppertal, Markomannenstr. 1/Ecke Gathe

in diesem diskurs werden gängige beziehungsformen differenziert und theoretische ansätze und praktische auswirkungen des eigenen l(i)ebens und auf das außen thematisiert.

die schwerpunkte lassen sich so zusammenfassen:
-> was ist beziehungsanarchie und wie können wir sie (versuchen zu) leben?
-> warum sollten wir das überhaupt versuchen?
-> wie viel raum gebe ich eifersucht und anderen ängsten?
-> was hat mein (liebes-)leben mit herrschaftsfreiheit zu tun?

dieser vortrag ist als anregung gedacht, eigene gedanken und eigenes fühlen zu reflektieren, um bewusste entscheidungen in theorie und praxis treffen zu können.

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Anarchistisches Organisierungstreffen für Essen 2.0! http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/14/653/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/14/653/#comments Thu, 14 Jun 2018 00:01:50 +0000 Administrator Ankündigungen http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/14/653/

Als Anschluss an die „Let`s talk about Anarchism“ Reihe in Essen, gibt`s am 08.07.2018 ein weiteres Anarchistisches Organisierungstreffen für Essen im Alibi, Holzstraße 12. Es gibt nun eine kleine motivierte Initiative zur Gründung einer anarchistischen Gruppe Essen, dass zweite Organisierungstreffen dient vor allem zur Erweiterung des Kreises für eine solche Gruppe. Also komm rum!

Um alles zu verändern – fang irgendwo an!

Findest Du die ganzen Rassisten, Sexisten, Antisemit*Innen und andere Erscheinungsformen menschlicher Existenz einfach unerträglich? Kotzen Dich die gesellschaftlichen Zustände und die verlogene Politik einfach nur an? Da hilft nur weg mit der Lethargie und aktiv werden. Du suchst Menschen, die das auch so sehen? Weist nicht, wenn Du genau ansprechen sollst? Dann komm zum offenen Organisierungstreffen. Wir wollen eine anarchistische Gruppe in Essen aufbauen, welche eine herrschaftskritische Perspektive in unsere Stadt trägt!

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Köln: My Body My Voice*** Soliparty http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/14/koeln-my-body-my-voice-soliparty/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/14/koeln-my-body-my-voice-soliparty/#comments Thu, 14 Jun 2018 00:01:20 +0000 Administrator Ankündigungen Gruppen AKK http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/14/koeln-my-body-my-voice-soliparty/

My Body My Voice***
Soliparty von about:fem & dem Anarchistischen Kollektiv Köln für ein feministisches Buchprojekt und die Re-Finanzierung einer anarchafeministischen Vortragsreihe.
Der Großteil der Einnahmen geht ans AZ! AZ Bleibt!

Habt ihr Bock euch was zu Gönnen?
Aufweckenden Hip Hop / Trap, sweeten Techno oder doch lieber rriot Grrrl Punk?
Auf 2 Floors findet ihr sicherlich die passende Musik für eure Bedürfnisse.
Die Nantoka Bar lädt zum Durchatmen ein, wenn Ohren und Tanzfüße mal ein Päusschen brauchen.
Wir haben große Lust mit euch zu feiern um unter anderem unser Buchprojekt und unsere Votragsreihe zu (re-)finanzieren, dabei aber einen schönen und solidarischen Abend mit euch zu verbringen!
Kommt rum, bringt eure Queergang und andere liebe Menschen mit und nehmt euch die Nacht – versetzt ihr ein Funkeln! Die Nacht gehört euch!

Die Party steigt am 15.6. ab 22h im AZ Köln Luxemburger Str.93, Köln (H) Eifelwall

Floor 1 // Garage

23:00-01:00 Minor Threat (Ä&Z/Techno)
01:00-03:00 sleep twitch (Techno)
03:00-5:00 “Karla Brutala” (Techno)

Floor 2 // Konzertraum

22:00-23:00 rriot Pearl (Riot Grrrl Punk / Pop)
01:00-03:00 Bri$chelle (Berlin, Hip Hop / Trap Grrrlz)
3:00-5:00 seren.a (80ies rave, 90ies pop, pop/electro)

Jede*r soll sich wohl fühlen und die Möglichkeit haben, einen scheppernd schönen Abend zu erleben. Diskriminierendes Verhalten jeglicher Art ist auf dieser Party unerwünscht.
Ob Sexismus, Homophpobie, Transfeindlichkeit, Rassismus oder Antisemitismus – wir behalten uns vor, verbal oder körperlich übergriffige Menschen der Veranstaltung zu verweisen.
Wenn ihr hier negative Erfahrungen macht, könnt ihr euch gerne an das Awarenessteam wenden, welches an dem Abend gekennzeichnet sein wird.

Um welches Buchprojekt geht es?
aboutfem.blogsport.de/buchprojekt/

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Dortmund: Diskussionsveranstaltung: Eine herrschaftskritische Perspektive auf den Nahostkonflikt? http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/10/dortmund-diskussionsveranstaltung-eine-herrschaftskritische-perspektive-auf-den-nahostkonflikt/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/10/dortmund-diskussionsveranstaltung-eine-herrschaftskritische-perspektive-auf-den-nahostkonflikt/#comments Sun, 10 Jun 2018 20:28:58 +0000 Administrator Ankündigungen Gruppen AGDo http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/10/dortmund-diskussionsveranstaltung-eine-herrschaftskritische-perspektive-auf-den-nahostkonflikt/ 22. Juni 2018 19:00

Die Veranstaltung findet am 22.06.18. ab 19 Uhr im anarchistischen Buch- und Kulturzentrum Black Pigeon, Scharnhorststr. 50, Dortmund statt!

Durch die jüngsten blutigen Auseinandersetzungen am Grenzzaun zwischen Israel und dem Gazastreifen ist der Nahostkonflikt erneut ins Blickfeld der Medienöffentlichkeit geraten. Kaum eine internationale Auseinandersetzung scheint so festgefahren wie der Konflikt zwischen Israelis und Palästinenser*innen, die sich mittlerweile seit über 70 Jahren feindlich gegenüber stehen. Angesichts der verhärteten Fronten stellt sich die Frage: Kann es hier überhaupt eine herrschaftskritische Perspektive geben, die am Ziel der Abschaffung jeder Unterdrückung des Menschen durch den Menschen orientiert ist, das Anarchist*innen anstreben? Wenn ja, wie könnte diese aussehen? Oder ist momentan nur eine mehr oder weniger schlechte Verwaltung des status quo möglich?

Ausgehend von dem Gründungsmanifest der Gruppe „Gaza Youth Breaks Out“ möchten wir über die Lage im Gazastreifen, die Einschätzung der Konfliktparteien und mögliche Auswege aus dem Dilemma diskutieren.

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AGDo: Diskussionsbeitrag zur Situation im Nahen Osten http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/08/agdo-diskussionsbeitrag-zur-situation-im-nahen-osten/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/08/agdo-diskussionsbeitrag-zur-situation-im-nahen-osten/#comments Fri, 08 Jun 2018 12:22:09 +0000 Administrator Gruppen AGDo http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/08/agdo-diskussionsbeitrag-zur-situation-im-nahen-osten/ [Foto: Junge spielt Gitarre auf Trümmern]

Bei der erneuten Eskalation des Nahostkonflikts in den vergangenen Wochen zeigt sich einmal mehr ein gängiges Muster: Die Mehrheit der Israelis und Palästinenser*innen prangern voll Wut die Untaten der jeweils anderen Seite an – und identifizieren sich dabei umso mehr mit der eigenen Führung, deren Zwangsmaßnahmen und Lügen sie bereitwillig akzeptieren. Leider übernehmen die auswärtigen „Solidaritätsbewegungen“ für Palästina bzw. Israel meist deren jeweilige Sichtweise; grundsätzliche Kritik an jeder Herrschaft suchen wir auch hier vergeblich.

In diesem Zusammenhang wollen wir auf einen bemerkenswerten Text aufmerksam machen, der bereits 2011 veröffentlicht wurde: Das Manifest der Gruppe Gaza Youth Breaks Out. In diesem von einem Freundeskreis junger Palästinenser*innen verfassten Aufruf kommt in sehr emotionalen Worten die Verzweiflung über den Alltag in Gaza, sowie der ungebrochene Lebens- und Freiheitswillen der Autor*innen zum Ausdruck. Vor allem aber schreien die Verfasser*innen ihre Wut über alle an dem Konflikt beteiligten Mächte heraus. Sie nehmen insbesondere bei ihrer Kritik an der radikalislamischen Hamas kein Blatt vor den Mund.

Diese für palästinensische Verhältnisse sehr außergewöhnliche Perspektive hätte ein Ausgangspunkt für eine Überwindung der dortigen Misere sein können, die nur durch einen gemeinsamen Kampf aller Unterdrückten in der Region und darüber hinaus erreicht werden kann. Als Anarchist*innen schlagen wir die Keinstaatenlösung (nicht nur) das Nahostkonflikts vor: Nur durch die Abschaffung aller Herrschaftsapparate und der von ihnen gestützten Eigentumsverhältnisse kann eine Gesellschaft entstehen, in der Rassismus und Antisemitismus keinen Platz haben und Menschen jeder Herkunft ohne Angst zusammen leben können. Es ist dabei klar, dass eine solche gesellschaftliche Veränderung nicht im Nahen Osten allein, sondern nur als weltweite Bewegung erfolgreich sein könnte. Ihr findet das utopisch? Ihr findet, dass es zur Zeit keine zufriedenstellende Lösung für den Konflikt gibt? Vielleicht. Aber haben nicht die letzten 50 Jahre zur Genüge gezeigt, dass ein dauerhafter Frieden im Nahen Osten unter den bestehenden Bedingungen noch viel utopischer ist?

Leider hat Gaza Youth Breaks Out ihre sympathische fuck-everything-Attitüde nicht durchhalten können. Nach der Veröffentlichung ihres Manifests war die Gruppe einiger Repression ausgesetzt. Mehrere ihrer Mitglieder verbrachten viele Tage in den Gefängniszellen der Hamas. Zugleich blieben die jungen Aktivist*innen trotz Tausender Facebook-likes isoliert: Eine Massenbewegung gegen die palästinensischen Autoritäten kam nicht zustande. Angesichts dessen schwächte die Gruppe ihre Kritik an der eigenen Führung immer mehr ab und beeilte sich zu erklären, dass der Hauptfeind selbstverständlich Israel sei. Heute wird auf der Facebook-Seite von GYBO von „Israelnazis“ gefaselt, kritische Worte gegenüber der Hamas kommen dagegen nicht mehr vor. Die Gruppe ist einfach Teil der palästinensischen Nationalpropaganda geworden.

Dennoch gehört ihr Gründungsmanifest mit zum Subversivsten, was wir seit Langem aus dieser Region gehört haben. Die dort beschriebenen Verhältnisse bestehen weiterhin fort; wenn überhaupt, so haben sie sich noch verschlimmert. Im Folgenden dokumentieren wir den Text im Wortlaut.

Einige Leute aus der Anarchistischen Gruppe Dortmund, im Juni 2018

(Anmerkung: Wir haben in der Gruppe sowohl über das Manifest als auch über unsere einleitenden Worte kontrovers diskutiert und sind zu keiner Einigung gekommen. Die Veröffentlichung von beidem stellt daher keine Gruppenposition dar.)

Die Jugend von Gaza bricht aus – Manifest

Fuck Israel, fuck Hamas, fuck Fatah. Fuck UN. Fuck UNWRA. Fuck USA! Wir, die Jugendlichen in Gaza, haben die Schnauze voll von Israel, der Hamas, der Besatzung, den Menschenrechtsverletzungen und der Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft! Wir wollen schreien und diese Mauer des Schweigens, der Ungerechtigkeit und des Desinteresses brechen, wie eine israelische F16 die Schallmauer durchbricht. Wir wollen mit aller Kraft unserer Seelen schreien, um den enormen Frust über diese verfickte Situation herauszulassen, der uns auffrisst. Wir sind wie Läuse zwischen zwei Nägeln, die einen Alptraum in einem Alptraum erleben, ohne Raum für Hoffnung, ohne Raum für Freiheit. Wir haben genug von der politischen Auseinandersetzung, in der wir gefangen sind, genug von stockfinsteren Nächten mit Flugzeugen, die über unseren Häusern kreisen; genug von unschuldigen Bauern, die in der Pufferzone erschossen werden, weil sie sich um ihre Felder kümmern. Wir haben genug von bärtigen Typen, die mit ihren Pistolen herumlaufen und ihre Macht missbrauchen, die junge Leute zusammenschlagen und einsperren, weil sie für das demonstrieren, woran sie glauben. Wir haben genug von der Mauer der Schande, die uns vom Rest unseres Landes trennt und uns in einem Stück Land in Briefmarkengröße festhält. Wir haben genug davon, als Terroristen dargestellt zu werden, als hausgemachte Fanatiker mit Sprengstoff in den Taschen und Hass in den Augen; genug von der Abgestumpftheit, mit der uns die internationale Gemeinschaft begegnet, die so genannten Experten im Besorgnis Äußern und im Verfassen von Resolutionen, die aber Feiglinge sind, wenn es darum geht, irgend etwas durchzusetzen, dem sie zugestimmt haben. Wir haben genug und sind es leid, ein beschissenes Leben zu führen, von Israel gefangen gehalten, von der Hamas geschlagen und vom Rest der Welt ignoriert zu werden.

Eine Revolution wächst in uns heran, eine immense Unzufriedenheit und Frustration, die uns zerstören wird, wenn wir keinen Weg finden, diese Energie in etwas umzulenken, das den bestehenden Zustand in Frage stellt und uns irgend eine Art von Hoffnung gibt. Der letzte Tropfen, der unsere Herzen vor Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit erzittern ließ, fiel am 30. November, als Hamas-Polizisten mit ihren Pistolen, Lügen und ihrer Aggressivität ins Sharek Youth Forum (www.sharek.ps) kamen, einer führenden Jugendorganisation, und alle herauswarfen, einige verhafteten und Sharek verboten, weiter zu arbeiten. Einige Tage später wurden Demonstranten vor dem Sharek-Gebäude zusammengeschlagen und einige festgenommen. Wir leben wirklich in einem Alptraum in einem Alptraum. Es ist schwierig, Worte für den Druck zu finden, unter dem wir stehen. Wir haben kaum die Operation „Gegossenes Blei“ überlebt, bei der Israel sehr effektiv die Scheiße aus uns herausgebombt hat und Tausende von Häusern und noch mehr Leben und Träume zerstörte. Sie wurden die Hamas nicht los, wie sie es sich erhofft hatten, aber sie haben uns mit Sicherheit für immer Angst eingejagt und alle mit posttraumatischen Stresssymptomen versorgt, da wir nirgendwohin abhauen konnten.

Wir sind Jugendliche mit schweren Herzen. Wir tragen in uns eine so große Schwere, dass es uns schwer fällt, den Sonnenuntergang zu genießen. Wie sollten wir auch, wenn Dunkelheit den Horizont verhüllt und düstere Erinnerungen an unseren Augen vorbeiziehen, wann immer wir sie schließen? Wir lächeln, um den Schmerz zu verbergen. Wir hoffen, um nicht hier und jetzt Selbstmord zu begehen. Während des Krieges bekamen wir das untrügliche Gefühl, dass Israel uns vom Erdboden tilgen wollte. Während der letzten Jahre tat die Hamas alles, um unsere Gedanken, unser Verhalten und unsere Sehnsüchte zu kontrollieren. Wir sind eine Generation von Jugendlichen, die daran gewöhnt sind, mit Raketenangriffen konfrontiert zu sein und die die scheinbar unmögliche Aufgabe mit sich trägt, ein normales und gesundes Leben zu führen. Wir werden kaum toleriert von einer riesigen Organisation, die sich in unserer Gesellschaft ausgebreitet hat wie eine bösartige Krebserkrankung, die Verstümmelungen bewirkt und erfolgreich alle lebendigen Zellen, alle Gedanken und Träume tötet, die ihr im Weg stehen und die die Leute durch ihre Schreckensherrschaft lähmt. Ganz zu schweigen von dem Gefängnis, in dem wir leben, ein Gefängnis, das von einem so genannten demokratischen Staat aufrecht erhalten wird.

Die Geschichte wiederholt sich auf grausamste Weise und niemand scheint es zu interessieren. Wir haben Angst. Hier in Gaza haben wir Angst, verhaftet, verhört, geschlagen, gefoltert, bombardiert und getötet zu werden. Wir haben Angst zu leben, weil jeder einzelne Schritt, den wir gehen, abgewogen und wohl überlegt sein muss. Es gibt überall Beschränkungen, wir können uns nicht bewegen, wie wir wollen, sagen, was wir wollen, tun, was wir wollen und manchmal nicht einmal denken, was wir wollen, weil die Besatzung unsere Hirne und Herzen so schrecklich besetzt hat, das es weh tut und wir endlose Tränen der Verzweiflung und Wut vergießen wollen!

Wir wollen nicht hassen, wir wollen all diese Gefühle nicht fühlen, wir wollen keine Opfer mehr sein. GENUG! Genug Schmerz, genug Tränen, genug Leiden, genug Kontrolle, Beschränkungen, ungerechte Rechtfertigungen, Terror, Folter, Entschuldigungen, Bombardierungen, schlaflose Nächte, tote Zivilisten, schwarze Erinnerungen, düstere Zukunft, herzzerreißende Gegenwart, verwirrte Politik, fanatische Politiker, religiöser Bullshit, genug Einkerkerung! WIR SAGEN STOPP! Das ist nicht die Zukunft, die wir wollen!

Wir wollen drei Dinge. Wir wollen frei sein. Wir wollen in der Lage sein, ein normales Leben zu führen. Wir wollen Frieden. Ist das zu viel verlangt? Wir sind eine Friedensbewegung, bestehend aus jungen Leuten in Gaza und Unterstützern von anderswo und wir werden nicht ruhen, ehe die Wahrheit über Gaza jedem auf dieser Welt in einem Maße bekannt ist, dass stillschweigende Zustimmung oder laute Gleichgültigkeit nicht mehr akzeptiert werden.

Dies ist das Manifest der Jugend von Gaza für Veränderung!

Wir werden damit beginnen, die Besatzung zu zerstören, die uns selbst umgibt, wir werden aus dieser geistigen Gefangenschaft ausbrechen und unsere Würde und unsere Selbstachtung wiedergewinnen. Wir werden erhobenen Hauptes vorangehen, auch wenn wir auf Widerstand stoßen. Wir werden Tag und Nacht daran arbeiten, diese miserablen Bedingungen zu verändern, unter denen wir leben. Wir werden Träume errichten, wo wir auf Mauern stoßen.

Wir hoffen nur, dass Du – ja Du, der diese Erklärung jetzt liest! – uns unterstützen kannst. Um herauszufinden wie, schreib bitte an unsere Wand oder kontaktiere uns direkt: freegazayouth@hotmail.com

Wir wollen frei sein, wir wollen leben, wir wollen Frieden.

Befreit die Jugend von Gaza!

(Quelle des englischen Originals: gazaybo.wordpress.com/manifesto-0-1/)

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Krefeld: GOA for HARZ am Freitag den 08.06.2018 ab 17Uhr im H5 http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/03/krefeld-goa-for-harz-am-freitag-den-08-06-2018-ab-17uhr-im-h5/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/03/krefeld-goa-for-harz-am-freitag-den-08-06-2018-ab-17uhr-im-h5/#comments Sat, 02 Jun 2018 22:21:12 +0000 Administrator Ankündigungen Gruppen AGKr http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/03/krefeld-goa-for-harz-am-freitag-den-08-06-2018-ab-17uhr-im-h5/ elo

Am Freitag, den 8. Juni 2018 ist GOA for HARZ im H5 ab 17 Uhr.
Nicht nur dass wir Psytrance laufen lassen, wir grillen auch pflanzlich und sammeln Spenden zur Hälfte für den Hambacher Forst, zu Hälfte fürs H5.

goa5

Die von den Rucksacktouristen und während der 1960er-Jahre ausgewanderten und noch heute in Indien ansässigen Hippies beeinflusste Goa-Kultur propagiert eine lebensbejahende Sichtweise, und ist stark mit den Ideen und Symbolen der 68er-Bewegung verbunden. Neben der Musik gehören Elemente aus dem Lebensstil mittel- und fernöstlicher Völker, Naturverbundenheit und eine Kunst, die buddhistische Einflüsse mit der Flower-Power-Zeit und modernen Malereien verbindet, zu dieser Philosophie.

Da wo ich studierte war kein Asta am Start, du wirst wissen was ich meine mit master of Harz.
Ich blieb bei mir und machte das was ich mag,
ich behauptete ironisch, danke Vater Staat,
ein Dozent fand das Zitat im Netz und ich bekam einen Brief in dem ich aufgefordert wurde Stellung dazu zu beziehen.
Ich überspringe die Details, ich lud den Brief ins Netz, er wurde tausendfach geteilt und brachte mich kurz ins Gespräch und die Bürger, was sie mehrheitlich schrieben, wie sehr sie mich hassten für meine Botschaft des Friedens, ich wäre ihre Steuern nicht wert, ist noch das netteste und auch das traf nicht mitten ins Herz, ich war enttäuscht, von den Versuchen mich zu kränken.
Ich absolvierte den master of Harz, erst meinen Bachelor und dann meinen Master danach, ich lernte direkt beim Staat, er brachte mir bei: Das System ist am Arsch.
Damals wussten alle was ich Verdient hab, wenn ich ihn gezeigt habe meinen Berlinpass, nur die Leistungsstelle hatte n`Slpeen fragte nach meinen Einkünften aus freedownloads und streams.
Netter Versuch von den Dienern von Vater Staat, aber in den Harz-Jahren wurde ich in bar bezahlt, nicht dokumentiert nicht rekonstruierbar, dank des unerlässlichen Vermeidens von Papierkam. Das ist kein Geständnis das ist meine Meinung, bei Bedarf Satire meine Entscheidung. Und brauche ich wieder einen Anwalt das zu beweisen, wird auch das wieder öffentlich und geht ins Netz auf Reisen.
Ich absolvierte den master of Harz, erst meinen Bachelor und dann meinen Master danach, ich lernte direkt beim Staat, er brachte mir bei: Das System ist am Arsch.
(Aus Tapete – Master of Harz (gekürzt))

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http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/06/03/krefeld-goa-for-harz-am-freitag-den-08-06-2018-ab-17uhr-im-h5/feed/
Bochum: 07.06. Alternativer Uni-Rundgang und Alternative Semesterparty http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/05/29/bochum-07-06-alternativer-uni-rundgang-und-alternative-semesterparty/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/05/29/bochum-07-06-alternativer-uni-rundgang-und-alternative-semesterparty/#comments Tue, 29 May 2018 10:32:32 +0000 Administrator Gruppen SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/05/29/bochum-07-06-alternativer-uni-rundgang-und-alternative-semesterparty/

Welches Spiel, das es auch an der Ruhr-Uni gibt, wurde von einem Anarchisten miterfunden?
Warum gab es einmal eine Schießerei auf dem Campus? Weshalb ist das Q-West das Ergebnis einer großen Lüge der Uni-Geschichte? Und ist es manchmal sinnvoller seinen*ihren Müll in die Univerwaltung zu schmeißen als in einen Abfalleimer?
Beim alternativen Uni-Rundgang zeigen wir euch spannende Ecken des Campus und erzählen ältere und neuere Anekdoten aus der Geschichte antiautoritärer Bewegungen an der Uni. Außerdem verbinden wir die Geschichte der Uni mit der Geschichte der restlichen Welt, denn die Uni befindet sich nicht in einem Vakuum und auch dort spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Stationen sind coole Orte wie das politische Archiv oder der Frauen*raum, aber auch Einrichtungen, die viele Menschen eher unterdrücken als ihren Bedürfnissen zu dienen. Schlussendlich wird die Frage beantwortet: Kommt mensch nach 21.00 Uhr eigentlich irgendwie in die Unigebäude rein? Los geht’s am 07.06.2018 um 18.00 Uhr vor der Uni-Verwaltung.

Alternative Semesterparty

Nach dem Rundgang beginnt um 20.00 Uhr vor Gebäude HGB die Alternative Semesterparty. Sie wird von verschiedenen Gruppen organisiert. Wir machen einen Info-Stand mit veganem Essen gegen Spende.

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Kuba: Anarchist*innen eröffnen ABRA (Soziales Zentrum & Anarchistische Bibliothek) in Havanna http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/05/28/kuba-anarchistinnen-eroeffnen-abra-soziales-zentrum-anarchistische-bibliothek-in-havanna/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/05/28/kuba-anarchistinnen-eroeffnen-abra-soziales-zentrum-anarchistische-bibliothek-in-havanna/#comments Sun, 27 May 2018 22:10:15 +0000 Administrator Allgemein http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/05/28/kuba-anarchistinnen-eroeffnen-abra-soziales-zentrum-anarchistische-bibliothek-in-havanna/

Soli-Foto zur Eröffnung

Im Jahr 2016 haben wir uns als FdA an einer Spendenkampagne beteiligt, die zum Ziel hatte, Geld für den Kauf eines Gebäudes in Kuba zusammenzubekommen. Die Föderation leistete schließlich einen bedeutenden Beitrag dazu.

Nachdem den Genoss*innen in Kuba der Kauf eines Objekts in der Hauptstadt Havanna gelang, ist es nun (am Samstag, 5.5.2018) endlich soweit: Das Zentrum ABRA (Soziales Zentrum und Libertäre Bibliothek) öffnet feierlich seine Tore. Die Genoss*innen vor Ort bitten um größtmögliche Verbreitung, ein Wunsch, dem wir nur allzugerne nachkommen. Und wir rufen euch auf, es uns gleichzutun.

Im Folgenden dokumentieren wir den Text zur Eröffnung (in eigener Übersetzung):

Text in english | en español

Diesen 5. Mai 2018 beginnt mit der Eröffnung des ABRA, des “Centro Social y Biblioteca Libertaria” (Soziales Zentrum und Libertäre Bibliothek), für eine Gruppe von Kubaner*innen eine neue Etappe im Prozess der eigenen Emanzipierung.

Mit diesem Projekt möchte das Kollektiv “Taller Libertario Alfredo López” (eine 2012 entstandene, anarchistische, antiautoritäre und antikapitalistische Initiative, die Mitglied der Anarchistischen Föderation in Mittelamerika und der Karibik, FACC, ist) in enger und lebhafter Kooperation mit befreundeten Kollektiven, wie dem “Observatorio Crítico Cubano”, “Guardabosques” sowie einigen anderen Individuen, einen dauerhaften und autonomen Raum im heutigen Kuba zu schaffen.

Einen Ort, um Erfahrungen und Praktiken zu fördern, die unabhängig sind von jedweder Regierung (ob in- oder ausländisch) bzw. von jedweden Institutionen, die Regierungen repräsentieren. Dieser Ort soll darauf beruhen, was die Teilnehmenden selbst mit einbringen. Mit ABRA möchten wir eine Praxis in den Mittelpunkt stellen, die mittels prefigurativer Praktiken die Gesellschaft, die wir uns erträumen, bereits jetzt vorwegnimmt. Zugleich geht es uns um eine Praxis, die im Einklang mit der Natur steht. Konkret bedeutet dies ein Minimum an Konsum mit einem Maximum an eigenen, nicht umweltschädlichen Lösungen.

Dieses neue Projekt ist in seinem Kern antikapitalistisch ausgerichtet, da der Kapitalismus Beziehungen zwischen Personen fördert, die auf dem Gedanken der Nützlichkeit, der Herrschaft, der Konkurrenz und des Profits basieren, also all das, was eben nicht zu der Gesellschaft führt, die wir anstreben. Gestützt werden all diese negativen Erscheinungen von Staaten, Firmen und Unternehmen, die die Welt und unser Land beherrschen und ausplündern. Daher begreift sich das Soziale Zentrum als Opposition zu all diesen Konglomeraten und ihren Praktiken.

Andererseits ist jedoch klar, dass die Emanzipation nicht möglich ist, ohne Teil der uns umgebenden Gemeinschaften zu sein. Daher existiert ABRA neben und inmitten der Gemeinschaften, und ist dadurch ebenso von der Unterdrückung betroffen, die sie erleiden, wie von den Siegen, die sie in ihrem Kampf erringen. Gleichzeitig beteiligt sich das Projekt auch an unterschiedlichsten Widerstandsdynamiken und der Schaffung neuer Affinitätsgruppen, denen wir ebenfalls Platz in unserem Zentrum und in unseren Projekten einräumen. ABRA möchte all jenen Freundeskreisen, Personen oder Affinitätsgruppen einen Raum bieten, die sich nicht auf den eng gesetzten Rahmen von Regierung & Opposition beschränken, sondern mittels der direkten Aktion und ohne Vermittlungsinstanz die diversen Fragen des alltäglichen Lebens und die Erschaffung von Neuem in allen Sphären der Realität in Angriff nehmen.

Dieser Ort positioniert sich aktiv gegen jede Diskriminierung nach Hautfarbe, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Sexualität, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, Territorium, Bildungsniveau, ökonomischem Status und allem, was sich gegen die Würde der Menschen richtet. Außerdem erkennen wir die Pluralität von Meinungen (politischen, ideologischen, moralischen etc.) an, ohne unsere eigenen aufzugeben.

ABRA bietet Raum für den Austausch inmitten einer kommerzialisierten und überwachten Stadt und möchte ein Ort der lokalen, nationalen und internationalen Gegeninformation sein, der autodidaktischen Bildung, der Gedenken, der Feiern und Begegnungen; ein Versuch, die prekäre gegenkulturelle Szene und produktive Autonomie, die in Havanna und Kuba existiert, zu fördern.

Das Soziale Zentrum konstituiert sich als ein Ort der sozialen, horizontalen Kommunikation, um jenen nationalen und internationalen Erfahrungen eine Stimme zu geben, die für die hegemonialen Institutionen nicht von Interesse sind, aber zu einer antiautoritären und emanzipatorischen Perspektive beitragen, die jedoch für jene von uns von Interesse ist, die in Kuba kämpfen.

Mittel und Zweck stehen hier nicht im Widerspruch: Wichtigste Merkmale sind dabei die Horizontalität, die persönliche Freiheit und die aktive Teilnahme auf Grundlage der direkten Aktion.

In english

This 5th May begins a new stage in the process of emancipation for a group of Cubans with the opening of ABRA: “Centro Social y Biblioteca Libertaria” (Social Centre and Libertarian Library).

With this project the group “Taller Libertario Alfredo López” (a 2012 established, anarchist, antiauthoritarian and anticapitalist initiative, member of the Anarchist Federation of Central America and the Carribean, FACC), in vital cooperation with collectives like the “Observatorio Crítico Cubano”, “Guardabosques” and other individuals, wants to establish an autonomous and sustainable space in present Cuba.

A space to support experiences and practices which are independent of any kind of government (national or international) and any kind of institutions which represent governments. A space which is based on what its participants contribute to it. With ABRA we want to focus on a practice which tries to anticipate the society we dream of with prefigurative means. At the same time we want a practice which is in accord with nature. Specifically this means a minimum of consumption with a maximum of own, environmentally friendly solutions.

This new project is oriented anticapitalist, because capitalism supports relations within people which are based on the ideas of utility, domination, competition and profit, all which does not lead to the kind of society we strive for. All these negative phenomenons are supporese ted by states, businesses and companies which dominate and plunder our land. Therefore the Social Centre understands itself in opposition to all the aforementioned.

On the other hand it is clear that emancipation is not possible without being part of the communities surrounding us. Therefore ABRA exists next to and in the middle of the communities and is therefore likewise affected by the oppression they suffer as well as the victories they win with their struggles. At the same time the project participates in various resistance dynamics and the creation of new affinity groups for which we also grant space in our centre and our projects. ABRA wants to offer space for all those circles of friends, persons and affinity groups which do not limit themselves to the tiny framework of government and opposition, but who, with means of direct action, tackle the diverse questions of everyday life and commit themselves to the creation of new things in all spheres of reality.

This space actively positions against any discrimination based on race, ethnic background, gender, sexual orientation, gender identity, territory, level of education, economic status and all which is directed against the dignity of the people. Besides, we recognize the diversity of opinions (political, ideological, moral etc.) without giving up our own.

ABRA offers a space for exchange in the middle of a commercialized and supervised city and wants to be a place of local, national and international counter-information, a place of self organized education, of remembrance, of parties and encounters; an attempt to support the precarious counter-cultural scene and the productive autonomy which exists in Havana and whole Cuba.

The Social Centre constitutes itself as a place for social, horizontal communication, to give a voice to all those national and international experiences which are not of any interest for the hegemonic institutions, but which contribute to an anti-authoritarian and emancipatory perspective which is of interest for those of us fighting in Cuba.

Means and ends do not contradict each other here: the most important characteristics are horizontality, personal freedom and active engagement based on direct ation.

En español

Desde Cuba se inicia este 5 de mayo de 2018 una nueva etapa en el proceso autoemancipatorio de un grupo de cubanos y cubanas, con la apertura de ABRA: Centro Social y Biblioteca Libertaria.

Este empeño del Taller Libertario Alfredo López (iniciativa anarquista, anti-autoritaria y anticapitalista surgida en 2012, que forma parte de la Federación Anarquista del Caribe y Centroamérica), con el efectivo y vital involucramiento de colectivos afines como Observatorio Crítico Cubano, Guardabosques, así como algunas otras energías individuales; intenta construir un espacio autónomo y sostenible en la Cuba de hoy.

Un espacio para promover experiencias y prácticas independientes de cualquier gobierno foráneo o nacional, o instituciones que los representen, centrado en las capacidades de quienes se involucren. Desde ABRA se insistirá en una práctica que prefigure el tipo de sociabilidad que soñamos, y en un tipo de relacionamiento amigable con el medioambiente, que se traduce en un mínimo de consumo con un máximo de soluciones propias no contaminantes.

Este nuevo empeño es esencialmente anticapitalista, pues el capitalismo promueve un tipo de relaciones entre las personas basadas en el utilitarismo, la supremacía, la competencia, la ganancia, todo lo cual no conduce a la sociabilidad que aspiramos. Lo anterior es sostenido por los Estados, las empresas y corporaciones que dominan y depredan al mundo y a nuestro país. Por ello el Centro Social se coloca en las antípodas de todo lo anterior.

Por otra parte, no es posible la emancipación sin formar parte de las comunidades. Es por ello que ABRA existe de cara a ellas y dentro de ellas, no ajena a las opresiones que sufren, ni a las victorias que logran en su lucha. De igual modo se involucra en las dinámicas de resistencia y creación de otros grupos afines, a quienes les damos cabida en nuestro Centro y nuestros proyectos. ABRA pretende aportar un espacio para todas aquellas sociabilidades, personas y grupos de afinidades que no se limitan al estrecho marco del conflicto gobierno-oposición, se plantean el abordaje directo y por cuenta propia de las diversas cuestiones de la vida cotidiana y la creación en todas las esferas de la realidad.

Este espacio se sitúa activamente en contra de las discriminaciones por motivos de raza, origen étnico, género, sexualidad, orientación sexual, identidad de género, territorio, nivel de instrucción, estatus económico, y cualquier otra en contra de la dignidad de las personas. Asimismo, reconoce la pluralidad de pensamientos (políticos, ideológicos, morales, etc.), sin renunciar nunca a ejercer los nuestros.
ABRA se brinda como lugar de confraternización, en medio de una ciudad mercantilizada y vigilada, y ofrece un espacio para la contra-información local, nacional e internacional, la formación autodidacta, conmemoraciones, celebraciones, encuentros; buscando incentivar la precaria escena contracultural, productiva autónoma, existente en La Habana y la región Cuba.

El Centro Social se constituye como espacio de comunicación social horizontal para dar voz a aquellas experiencias nacionales e internacionales que no son de interés para las agencias hegemónicas, pero que tributan a una perspectiva antiautoritaria y emancipatoria que sí interesa a quienes luchamos en Cuba.

Aquí medios y fines no se contradicen: son la horizonalidad, la libertad de la persona, la participación efectiva a partir del involucramiento directo.

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Köln: Geschlecht und Antifeminismus als Kitt rechtsextremer und rechtspopulistischer Mobilisierungen http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/05/27/koeln-geschlecht-und-antifeminismus-als-kitt-rechtsextremer-und-rechtspopulistischer-mobilisierungen/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/05/27/koeln-geschlecht-und-antifeminismus-als-kitt-rechtsextremer-und-rechtspopulistischer-mobilisierungen/#comments Sat, 26 May 2018 22:24:28 +0000 Administrator Ankündigungen Theorie Gruppen AKK http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/05/27/koeln-geschlecht-und-antifeminismus-als-kitt-rechtsextremer-und-rechtspopulistischer-mobilisierungen/ [Grafik: Geschlecht und Antifeminismus als Kitt rechtsextremer und rechtspopulistischer Mobilisierungen – Workshop und Diskussion mit Rachel Spiecker, 27.05.2018, 18 Uhr, AZ Köln, Luxemburger Straße 93

Vortrag und Diskussion mit Rahel Spicker

Veranstaltet vom Anarchistischen Kollektiv Köln zusammen mit about:fem

Neben rassistischen, islamfeindlichen, antisemitischen und völkischen Positionen rücken Familien- und Geschlechterpolitiken vermehrt ins Zentrum rechtsextremer, rechtspopulistischer und neurechter Mobilisierungen. Die Bekämpfung von Gleichstellungspolitiken, Feminismus und vielfältigen Lebensentwürfen, die Angriffe auf Frauen- und Geschlechterforschung und die Gleichberechtigung von LSBT*I* gehören nicht nur zu strategischen Handlungsfeldern dieser Akteure. Sie bilden eine zentrale Klammer zwischen Akteuren aus dem Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und der Neuen Rechten und finden Anschlussfähigkeiten in die Gesamtgesellschaft. Frauen erscheinen dabei präsenter und sichtbarer als je zuvor. Gemeinsam wollen wir uns mit den Geschlechterbildern, familien- und geschlechterpolitischen Positionen und den Rollen und Strategien von Frauen in aktuellen Erscheinungsformen auseinandersetzen. Zusätzlich gehen wir der Frage nach, wie eine feministische Positionierung und eine geschlechterreflektierte Perspektive in der Forschung und Präventionsarbeit aussehen kann.

Sonntag, 27. Mai 18:00&nbsp:Uhr
Autonomes Zentrum Köln

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Witten: Schwarzer Tresen: Die Zeitschrift Tsveyfl und die Anarchismen http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/05/25/witten-schwarzer-tresen-die-zeitschrift-tsveyfl-und-die-anarchismen/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/05/25/witten-schwarzer-tresen-die-zeitschrift-tsveyfl-und-die-anarchismen/#comments Thu, 24 May 2018 22:12:31 +0000 Administrator Ankündigungen Gruppen AGÖR http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/05/25/witten-schwarzer-tresen-die-zeitschrift-tsveyfl-und-die-anarchismen/ [Logo: Tsveyfl]

In postanarchistischen Zeiten ist es zur Mode geworden, Anarchismus in Paradoxien denken zu wollen und jeden objektiven Anspruch auf allgemeingültige Wahrheiten von sich zu weisen. Die subjektive Wahrheit einer jeden wird damit gleichzeitig verabsolutiert und relativiert. Aber es ist eigentlich kein neues Phänomen, welches sich durch diskurstheoretische Einflüsse breit machen würde. Die Geschichte des Anarchismus ist tatsächlich von Paradoxien geprägt (was sich aber nicht auf das Denken übertragen lässt), denn der Anarchismus leidet seit jeher an einer chronischen Unbestimmtheit. Es verhält sich daher so, dass teils populäre anarchistische Denkerinnern ihn auf eine rein subjektive Handlungsweise reduzieren, in der Mehrheit wird er aber zumindest als subjektive Haltung gefasst – nicht als System zur Analyse der Verhältnisse, was jedoch notwendig wäre um aus ihm tatsächlich utopische Aussichten zu schöpfen. Der Anarchosyndikalismus kommt durch seine starke Bezugnahme auf ökonomische, die Welt strukturierende Faktoren, dem noch am nächsten.

Die Zeitschrift Tsveyfl gründete sich aus einem solchen Umfeld heraus, mit dem Anspruch langfristig einen Begriff von Anarchismus zu entwickeln, der nicht nur selbstgemachte Widersprüche bekämpft, sondern dazu beiträgt die Widersprüche der herrschenden Verhältnisse aufzudecken.

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Fr. 25. Mai 2018, 19:00 Uhr

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