Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr http://afrheinruhr.blogsport.de Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr Sun, 03 Nov 2019 13:26:11 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Reading Group: Worshiping Power – An Anarchist View on early State Formation http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/11/03/reading-group-worshiping-power-an-anarchist-view-on-early-state-formation/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/11/03/reading-group-worshiping-power-an-anarchist-view-on-early-state-formation/#comments Sun, 03 Nov 2019 13:23:12 +0000 Administrator Allgemein http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/11/03/reading-group-worshiping-power-an-anarchist-view-on-early-state-formation/

”The question of how and why states were formed is the keystone of Western civilization’s creation mythology. Most readers will share my experience of having been brought up in a society where history begins with the appearance of the State. Anything outside its domain is a Dark Age, terra incognita, a savage and barbarian land. We are taught that communities created the hierarchical structures of territorial governance that would eventually solidify as states out of a need to organize more efficiently, to respond to natural disasters or population growth, to administer large-scale infrastructure, to defend against hostile outsiders, to protect individual rights through a social contract, or to regulate economic production and surplus value. All of these hypotheses are demonstrably false, yet we are continually indoctrinated to accept them, to keep us from grasping the predatory, parasitic, elitist, and completely unnecessary nature of the State. Official versions of the story of state formation can be triumphant, portraying the State as an escape from barbarism, or they can be cynical, acknowledging the State to be a continuation of human savagery, but at all costs we must believe that state formation was necessary to human progress and that states are an indispensable part of global society today.“ – Peter Gelderloos
The State is the least questioned institution of our society. School and university teach us of its necessity for keeping the social peace, while millions were and are slaughtered by states. Worshiping Power – An Anarchist View of Early State Formation by Peter Gelderloos is a brilliant anthropological study of the states formation and the resistance against it. Based on newest research the book tries to debunk the myths about states and give an comprehensive analysis on how they developed. In the reading group, our attempt is to explore why the state never was a tool for emancipation, its formations throughout history, and the ways states might have been fought off or destroyed.
We will meet twice monthly on every 1st and 3rd Sunday at 2.00 p.m. in the Kostnixladen (Freeshop) – Dorstenerstr. 37, Bochum. For our first session on November 17th, 2019, we’d like to use the book’s introduction as basis for discussion, so we’d kindly ask you to read that in advance. You can either buy the book or find a printable online version on anarchist library: theanarchistlibrary.org/library/peter-g… . The meetings will be held completely in English.

More information about the Schwarze Ruhr-Uni: schwarzerub.blackblogs.org

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BO/DO – Radikale Bildungskurse: Wintersemester 2019/2020 http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/11/03/bodo-radikale-bildungskurse-wintersemester-20192020/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/11/03/bodo-radikale-bildungskurse-wintersemester-20192020/#comments Sun, 03 Nov 2019 13:14:13 +0000 Administrator Gruppen SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/11/03/bodo-radikale-bildungskurse-wintersemester-20192020/

Warum radikale Bildungskurse?

Wir wollen eine vollkommen andere Welt schaffen, in der jede*r über sich selbst bestimmt: Dafür braucht es aber bestimmtes Wissen und die Fähigkeit, sich dieses ohne Zwang anzueignen. Staatliche und kapitalistische Schulen, Universitäten und Ausbildungsorte trainieren uns diese durch ihre Hierarchien, Vorgaben, Prüfungen und Noten ab. Anstelle eines Angebotes aus dem wir frei wählen, geben uns Autoritäten wie das Bildungsministerium, Lehrer*innen und Dozent*innen vor, was wir lernen sollen.
Dies dient der Kontrolle unseres Wissens, z.B. ist die Geschichte der anarchistischen Bewegung und deren Erfolge vielen unbekannt. Auch praktisches Wissen, bespielsweise wie Nahrung angebaut oder verarbeitet wird, fehlt uns, so werden wir in zentralen Teilen des Lebens abhängig von hierarchischen Institutionen gehalten.
Wenn wir also eine Welt ohne Kapitalismus, Staat, Patriarchat und jede andere Herrschaft anstreben, müssen wir aus unserer eigenen Geschichte lernen und uns praktisch die Fähigkeiten aneignen, die uns selbst über unsere Leben bestimmen lassen. Deshalb organisieren wir dieses Wintersemester Kurse zum selbstbestimmten Lernen. Diese sind offen für alle Menschen, ob sie an der Ruhr-Uni studieren oder nicht. Eine Auflistung der Kurse findet sich im Nachfolgenden. Falls euch ein Thema fehlt und ihr mithelfen wollt, etwas zu organisieren, dann meldet euch bei uns.

Lasst uns mit neugierigen Lernen beginnen
und die Welt radikal verändern!

Containern, Kommunen und Kostnixläden: Alternative Lebensmöglichkeiten

Sein ganzes Leben lang, einen Großteil des Tages mit Arbeit verbringen, um sich ein Mindestmaß an Lebensstandard leisten zu können, um letzten Endes bei Grundsicherung auf den Tod zu warten. Kann das alles sein? Unsere Antwort ist nein. Dieser Kurs versucht Alternativen zu finden, daraus auszubrechen. Viele Gründe sprechen dafür, möglichst ungehorsam und selbstbestimmt zu leben. Das Leben hat mehr zu bieten als den Leistungszwang des Kapitalismus, die Hierarchien des Staates und die Normen des Patriarchats. Wir sollten uns nicht zufrieden geben mit einer “Work-Life-Balance” und einem “angemessenen Mindestlohn”, während die staatlich-kapitalistisch-patriarcharle Ordnung mit unserer Hilfe Millionen von Menschen tötet und die globalen Lebensgrundlagen zerstört.
Wir wollen Lebensweisen ausarbeiten, die unsere Abhängigkeiten von der bestehenden Ordnung und unsere Komplizenschaft bei deren Erhaltung zu reduzieren. Es geht um Konzepte wie mietfreies Wohnen, alternative Lebensmittelversorgung und kostenlosen Transport. Der Fokus des Kurses ist praxisorientiert und liegt auf den konkreten Alternativen innerhalb von urbanen Räumen. Aktivitäten wie Containern, Hausbesetzungen, Gemeinschaftsgärten, Schwarzfahren, informelle Arbeit und anarchistische Kommunen sind nur eine handvoll Beispiele. Gemeinsam möchten wir außerdem Menschen und Orte alternativen Lebens besuchen. Wichtig ist uns, kein Aussteiger*innentum zu propagieren, sondern Perspektiven zu entwickeln, die diese Lebensformen in eine revolutionäre Bewegung einbetten.

Termin: Ab 14.11.2019, 18:30 Uhr jeden Donnerstag
Ort: Kostnixladen an der Dorstenerstr. 37, Bochum
Kontakt: radikale-bildung(at)riseup.net

Freifunk&Meshnets: Dezentrale Informationsnetzwerke

Das Internet – es umgibt uns beinahe überall. Aber wirklich frei und verfügbar für alle Menschen ist es nicht, denn es wird kommerziell betrieben, staatlich kontrolliert und überwacht. Technologische Entwicklungen und Freie Software ermöglichen jedoch Alternativen zu den „großen“ Anbietern. Ein Beispiel freier Netzwerkinfrastruktur ist Freifunk. Hier wird ein Internetzugang per WLAN frei für alle zur Verfügung gestellt. Freifunk-Netze sind selbstorganisierte Mitmach-Netze, und es ist mittlerweile auch für Laien einfach geworden, aktiv zu werden und Freifunk-Router zu betreiben. Diese bringen etwas Freiheit in den Alltag und Netzwerkinfrastruktur in die Hände der Nutzer*innen selbst. Außerdem verbinden sich die Router untereinander (sie bauen ein „Meshnetzwerk“ auf) und ermöglichen so das Wachsen des Freifunk-Netzes in der Nachbarschaft.

Der Kurs soll euer Verständnis ebenso wie euer Mitmachen fördern. Je nach Interesse wird es auch praktisch, indem wir gemeinsam Router mit Freifunk-Software umprogrammieren („flashen“) und uns dann die Funktionsweise selbst anschaulich machen können. Zwecks Nachhaltigkeit des Gelernten kann der befreite Router anschließend auch zu Hause, im Stadtteil, etc. weiterbetrieben werden. Wir versuchen, die technische Einstiegshürde bei diesem Kurs möglichst gering zu halten. Etwas Bereitschaft, sich mit Technik zu beschäftigen, ist aber nützlich für den praktischen Teil.

Termin: 08.-09.02.2020 Ganztätig
Vorbereitungstreffen: 24.01.2020, 19.00 Uhr
Ort: Langer August – Dortmund
Anmeldung: radikale-bildung@riseup.net

Ein anarchistisches Zentrum: gründen&organisieren

Anarchistische Zentren sind eine Umsetzung lokaler Selbstorganisation und revolutionärer Arbeit. Sie sind Infrastruktur und Ort zum Erfahren gelebter Solidarität und Gleichwertigkeit. Doch wie gründet mensch ein anarchistisches Zentrum? Welche Dinge gilt es dabei zu beachten? Und wie geht es nach der Gründung weiter? Diese und weitere praxisorientierte Fragen wollen wir versuchen zu klären.
Weil es unbedingt notwendiges Wissen in bestimmten Bereichen gibt, wird der Kurs stärker vorstruktriert sein, bringt aber trotzdem eure eigenen Fragen und Schwerpunkte mit. Der Kurs findet im anarchistischen Zentrum Black Pigeon in Dortmund statt, welches auch als Anschaungsungsort genutzt werden kann. Der Kurs ist ein Blockkurs: Wir bitten um Voranmeldungen. Schreibt uns auch, falls ihr Übernachtungsmöglichkeiten braucht.

Termin: 22. – 23.02.2020 Ganztägig
Vorbereitungstreffen: 07.02.2020, 19.00 Uhr
Ort: Black Pigeon – Dortmund
Anmeldung: radikale-bildung@riseup.net

Beziehungsanarchie: Wie Beziehungen gleichwertig gestalten?

In unserer Gesellschaft sind die meisten Beziehungen weder gleichwertig noch befriedigen sie die hinter ihnen stehenden Bedürfnisse. Unsere Leben sind geprägt von Einsamkeit, Unsicherheit und fehlender Solidarität. Anstatt füreinander da zu sein, stehen wir in Konkurrenz um Zuneigung, Vertrauen und Respekt. Dabei sind gerade diese Ressourcen, im Gegensatz zu materiellen Gütern, nahezu unbegrenzt. Wie können wir aus den Strukturen und Verhaltensweisen, die diese Probleme verursachen, ausbrechen?
Beziehungsanarchie beschreibt die Idee, dass Beziehungen gleichwertig und individuell vereinbart sein sollten. Beziehungsanarchie ist nicht das gleiche wie offene Beziehungen, auch wenn sie Monogamie kritisiert, und das Konzept beschränkt sich auch nicht nur auf “romantische” Beziehungen.
Bei dem Kurs wollen wir gemeinsam erforschen, wie wir unsere Beziehungen in diese Richtung verändern können. Mögliche Themen sind Konsens, Kennenlernen und Kommunikation von Bedürfnissen. Vielleicht auch Ängste, Sehnsüchte, Selbstbestimmtheit und Mut? Oder auch etwas völlig Anderes! Der Kurs ist ein Blockkurs: Wir bitten um Voranmeldungen. Schreibt uns auch, falls ihr Übernachtungsmöglichkeiten braucht.

Termin: 14.-15.03.2020 ganztägig
Vorbereitungstreffen: 06.03.2020, 19 Uhr
Ort: Black Pigeon – Dortmund
Anmeldung: radikale-bildung(at)riseup.net

Informationen

Die Kurse sind alle komplett selbstorganisiert. Das heißt es gibt zwar Personen, die sich überlegt haben was mögliche Inhalte sind, aber dies ist nur ein Input. Es gibt keinen festen Lehrplan. Am Anfang von jedem Kurs bzw. bei einem Vorbereitungstreffen oder auch später wird gemeinsam festgelegt, womit sich später auseinandergesetzt wird. Wir geben keine Inhalte vor, sondern achten lediglich darauf, dass keine Ideen vorbereitet werden, die Herrschaft unterstützen.
Die Kurse finden, wenn sie keine Blockkurse sind, wöchentlich statt. Alle Kurse sind kostenfrei. Bei Blockkursen gibt es veganes Essen gegen Spende. Bei diesen bitten wir zur Planungssicherheit um verbindliche Anmeldungen. Name oder sonstige persönliche Angaben müsst ihr bei der Anmeldung nicht mitteilen. Bei Fragen schreibt bitte an den angegebenen Kontakt.

Orte

KOSTNIXLADEN:

Solidarökonomisches Projekt, wo Menschen Sachen hinbringen und einfach mitnehmen können, in Bochum – Dorstener Straße 37.
Mehr auf kostnixladen-bochum.de

BLACK PIGEON:

Anarchistisches Zentrum in Dortmund – Scharnhorstr. 50.
Mehr auf black-pigeon.org

LANGER AUGUST

Kulturzentrum in Dortmund
– Braunschweiger Str. 22 (Innenhof).
Mehr auf www.langer-august.de

Solltet ihr einen Ort nicht finden, schreibt uns zeitnah.

Kontakt:

Kurse:
radikale-bildung(at)riseup.net

Allgemein:
schwarze-ruhr-uni(at)riseup.net

Mehr zu uns:
schwarzerub.blackblogs.org

 

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BO – 11.11.2019: Anarchistisches Kennenlerntreffen an der Ruhr-Uni – Offensiv zur Revolutionären Befreiung http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/28/bo-11-11-2019-anarchistisches-kennenlerntreffen-an-der-ruhr-uni-offensiv-zur-revolutionaeren-befreiung/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/28/bo-11-11-2019-anarchistisches-kennenlerntreffen-an-der-ruhr-uni-offensiv-zur-revolutionaeren-befreiung/#comments Mon, 28 Oct 2019 21:11:12 +0000 Administrator Gruppen SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/28/bo-11-11-2019-anarchistisches-kennenlerntreffen-an-der-ruhr-uni-offensiv-zur-revolutionaeren-befreiung/
Selbstbefreiung wagen: Die demokratische Illusion hinter sich lassen

Immer größere und längere Waldbrände, Stürme, Fluten und Dürren. Allein die Nachrichten zum Klimawandel lassen unsere Zukunft katastrophal erscheinen. Hinzu kommen wachsende Umweltzerstörung. Faschismus, Nationalismus und Armut. Politiker*innen, Regierungen und Staaten versprechen uns schon seit Jahrzehnten daran etwas zu ändern, doch sie tragen nur dazu bei es schlimmer zu machen. Das wir wählen können, wer uns beherrscht, wird uns nicht retten.  
Ohne die Demokratie und ihre Wahlen wären Bolsonaro & Trump nicht die Macht angekommen und die AfD keine so große Bedrohung. Wünschst du dir eine Welt in der alle Menschen gleichwertig, selbstbestimmt und solidarisch zusammenleben? In der wir Verantwortung füreinander übernehmen und du selbst Entscheidungen triffst anstatt gehorsam sein zu müssen? Die Umsetzung dieser Ziele ist kein Utopie, sondern die Voraussetzung dafür, dass wir die Katastrophen unserer Welt bekämpfen können. Es ist deine Entscheidung, ob du weiterhin deine Wünsche und Ziele aufgibst und auf Autoritäten wartest, die dich erlösen oder mutig wirst und beginnst selbst zu handeln.

Soziale Revolution – Gleichwertigkeit statt Herrschaftsübernahme

Doch du bist nicht allein. Wir wollen nicht länger warten und glauben, dass angesichts der Katastrophen, welche das bestehende System schafft, unsere Zukunft davon abhängt, eine Alternative zu schaffen. Den Institutionen Kapitalismus, Staat, Patriarchat, Universität und auch allem anderen, was auf Herrschaft beruht, möchten wir etwas komplett anderes entgegensetzen. Allgemein sind das Selbstbestimmung, freie Vereinbarung, dezentrale Entscheidungsfindung, Solidarität und Gleichwertigkeit. Konkret bedeutet es, dass wir z.B. Bildungskurse organisieren in denen wir selbst bestimmen was die Inhalte sind und voneinander und miteinander lernen, ohne den Zwang von Noten. Diese sollen auch helfen, uns die Fähigkeiten anzueignen, die wir für die Organisation einer revolutionären Bewegung und eines selbstbestimmtes Lebens brauchen. Oder wir verteilen veganes Essen gegen Spende, um Kapitalismus und Klimawandel zu bekämpfen indem wir Solidarität und Ressourcenschonung vorleben.
Das wirkt wie vereinzeltes Handeln, aber wir sind Teil einer globalen Bewegung, die sich Anarchismus nennt. Anarchist*innen sind u.a. an den Kämpfen in Hong Kong und Hambacher Forst beteiligt. Wir glauben, dass Macht über Andere immer korrumpiert und jede*r, die*der herrscht, gezwungen ist vor allem ihre*seine Macht zu erhalten, daher organisieren wir uns ohne Anführer*innen. Außerdem lehnen wir Parteien und uns wählen zu lassen ab, denn auch die Hierarchien und Zwänge in Parlamenten und Parteien korrumpieren und verhindern freiheitliche Veränderungen. Wir wollen uns auch den Staat und seinen Zwangsapparat nicht zu eigen machen, denn zu Selbstbestimmung können Menschen nicht gezwungen werden. Falls du mit uns an einer revolutionären Änderung der Welt arbeiten willst, komm zum anarchistischen Kennlerntreffen an der Ruhr-Uni am 11.11.2019 um 18.00 Uhr in GD - Ebene 04 vor Hörsaal HGD 20.

Mehr zur Schwarzen Ruhr-Uni hier.

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Workshop der Schwarzen Ruhr-Uni beim Anarchistische Perspektiven auf die Wissenschaft Kongress in Hamburg http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/26/workshop-der-schwarzen-ruhr-uni-beim-anarchistische-perspektiven-auf-die-wissenschaft-kongress-in-hamburg/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/26/workshop-der-schwarzen-ruhr-uni-beim-anarchistische-perspektiven-auf-die-wissenschaft-kongress-in-hamburg/#comments Sat, 26 Oct 2019 21:49:33 +0000 Administrator Allgemein http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/26/workshop-der-schwarzen-ruhr-uni-beim-anarchistische-perspektiven-auf-die-wissenschaft-kongress-in-hamburg/

Vom 31.10 – 03.11.2019 findet in Hamburg der fünfte Anarchistische Perspektiven auf die Wissenschaft Kongress statt. Am Samstag, den 02.11.2019 beteiligt sich die Schwarze Ruhr-Uni ab 16.00 Uhr mit einem Workshop dazu wie mensch selbst Radikale Bildungskurse organisieren kann. Mehr dazu im Folgenden. Das Gesamtprogramm des Kongresses findet ihr hier.

Radikale Bildungskurse: Anarchistische Bildung selbst machen

Eines der größten Probleme beim Aufbau einer revolutionären Anarchistischen Bewegung ist das Fehlen der Fähigkeiten, die wir benötigen um eine andere Welt zu schaffen. Auch viele Antiautoritäre überlassen Bildung staatlich-kapitalistischen Institutionen wie der Schule und Universität. Das hat fatale Folgen: Einerseits werden die Dogmen, welche Staat&Kapitalismus zum überleben brauchen, selbst in unserer Bewegung weiterverbreitet, anderseits wird uns alles, was hilfreich für ein selbstbestimmtes Leben ist, abtrainiert. Wenn es dann doch anarchistische Bildungsangebote gibt, beschränken sich diese oft auf Vorträge und gelegentliche Workshops. Selten entstehen so Räume gemeinschaftlichen, längerfristigen Lernens, in denen Theorie und Praxis nicht getrennt sind und auch umgesetzt wird, was vorher geplant wurde. Um daran etwas zu ändern, organisiert die Schwarze Ruhr-Uni daher seit über zwei Jahren Radikale Bildungskurse. Die Bildungskurs sollen diese und andere Problem angehen. Themen der Kurse waren u.a. Selbstorganisierte Nahrungsmittelversorgung, Anarchistische Geschichte, Beziehungsanarchie, das Vorstellen einer Herrschaftsfreien Gesellschaft und das Planen des Weges dahin. Mehr zu den Kursen findet es sich hier.

Im Workshop wird am Anfang kurz über das Konzept und die Erfahrungen der Kurse berichtet. Anschließend wird vorgestellt wie mensch selbst Kurse organisieren kann. Dabei gibt es kurze teils spielerische Übungen mit Methoden aus den Bildungskursen.

Mehr zur Schwarzen Ruhr-Uni hier:

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BO: 07.11.2019 – Vortrag: Jenseits von Staat, Kapitalismus und Patriarchat – Anarchismus eine Einführung http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/15/07-11-2019-vortrag-jenseits-von-staat-kapitalismus-und-patriarchat-anarchismus-eine-einfuehrung/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/15/07-11-2019-vortrag-jenseits-von-staat-kapitalismus-und-patriarchat-anarchismus-eine-einfuehrung/#comments Tue, 15 Oct 2019 11:47:46 +0000 Administrator Allgemein Gruppen SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/15/07-11-2019-vortrag-jenseits-von-staat-kapitalismus-und-patriarchat-anarchismus-eine-einfuehrung/

Einst die stärkste sozialistische Strömung, wurde der Anarchismus von Faschismus, Staatssozialismus und staatlicher Demokratie bis zum Ende der 1930er–Jahre fast vollständig ausgelöscht. Heute wehen die schwarzen Fahnen wieder in den Herzen vieler Menschen. Doch was ist Anarchismus überhaupt und worin unterscheidet er sich von allen anderen (europäischen) Theorien und Bewegungen der Gegenwart? Warum lehnen Anarchist*innen Kapitalismus und Staat ab? Und weshalb sind Herrschaft und Hierarchien die grundsätzliche Ursache vieler Probleme unserer Welt? Diese und weitere Fragen sollen im Vortrag beantwortet werden, denn nichts ist unrealistischer, als alles so zu belassen wie es ist, und andere Resultate zu erwarten. In unseren privaten, finanziellen und emotionalen Kämpfen spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Wir könnten all unsere Zeit darauf verwenden, ein Feuer nach dem anderen zu löschen, aber sie haben alle die selbe Ursache. Stückweise zu reformieren wird nichts in Ordnung bringen: Wir müssen alles, entsprechend einer anderen Logik, überdenken. Der Vortrag findet am Donnerstag, dem 07.11.2019 um 18.00 Uhr in Raum 04/620 in Gebäude GD an der Ruhr-Uni statt.

Mehr Infos zur Schwarzen Ruhr-Uni.

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BO: 22.10.2019 – Allerletzter Alternativer Uni-Rundgang http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/04/bo-22-10-2019-allerletzter-alternativer-uni-rundgang/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/04/bo-22-10-2019-allerletzter-alternativer-uni-rundgang/#comments Fri, 04 Oct 2019 16:48:09 +0000 Administrator Allgemein http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/04/bo-22-10-2019-allerletzter-alternativer-uni-rundgang/

Seit fast einem Jahrzehnt gibt es den alternativen Uni-Rundgang. Wir haben den Rundgang vor einigen Jahren vom Protestplenum übernommen. Nachdem mit dem Politischen Archiv nun der letzte selbst-verwaltete Raum rausgeschmissen wurde und die Alternative Semesterparty, nach Drohungen seitens der Univerwaltung, nicht mehr stattfindet, haben wir uns entschieden auch den Rundgang einzustellen, denn beide waren die wichtigsten Stationen.
Wir wollen aber nicht einfach sang und klanglos aufhören. Noch einmal wollen wir ältere und neuere Anekdoten aus der Geschichte antiautoritärer Bewegungen an der Uni erzählen. Außerdem verbinden wir die Geschichte der Uni mit der Geschichte der restlichen Welt, denn die Uni befindet sich nicht in einem Vakuum und auch dort spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Stationen sind coole Orte wie der Frauen*raum, aber auch Einrichtungen, die viele Menschen eher unterdrücken als ihren Bedürfnissen zu dienen. Außerdem klären wir u.a. folgende Fragen: Welches Spiel, das es auch an der Ruhr-Uni gibt, wurde von einem Anarchisten miterfunden? Warum gab es einmal eine Schießerei auf dem Campus? Weshalb ist das Q-West das Ergebnis einer großen Lüge der Uni-Geschichte? Und ist es manchmal sinnvoller seinen*ihren Müll in die Univerwaltung zu schmeißen als in einen Abfalleimer?
Los geht’s am Dienstag, den 22.10.2019 um 18.00 Uhr vor der Uni-Verwaltung. Egal, ob ihr schon seit Jahren mal beim Rundgang dabei sein wolltet oder gerade mit eurem Studium angefangen habt: Nutzt die Gelegenheit – eine Weitere wird es nicht geben. Nach dem Rundgang wollen wir den Abend noch gemeinsam in der Stadt ausklingen lassen.

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BO: Aufruf zu antiautoritären Beteiligung am Klimastreik in Bochum am 20.09.2019 http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/09/14/aufruf-zu-antiautoritaeren-beteiligung-am-klimastreik-in-bochum-am-20-09-2019/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/09/14/aufruf-zu-antiautoritaeren-beteiligung-am-klimastreik-in-bochum-am-20-09-2019/#comments Sat, 14 Sep 2019 13:26:05 +0000 Administrator Gruppen SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/09/14/aufruf-zu-antiautoritaeren-beteiligung-am-klimastreik-in-bochum-am-20-09-2019/

Am 20.09 findet ein internationaler Klimastreik statt – auch in Bochum sind Aktionen geplant. Wir rufen dazu auf, sich an dem Streik zu beteiligen und sich gegen den vermeintlichen staatlichen Klimaschutz zu positionieren. Schwänzt die Schule&Uni und streikt bei der Arbeit, z.B. in dem ihr euch krank schreiben lasst. Kommt an dem Tag außerdem zur Demo in der Bochumer Innenstadt und/oder organisiert Direkte Aktionen, um die kapitalistisch-staatliche Ordnung zum wanken zu bringen.

Der Klimaschutz ist ein Kampf ums Überleben, hört auf staatstreu zu reden…

Große Teil der Klimabewegung setzten ihre Hoffnungen auf den Staat und seine Politiker*innen. Doch der Staat ist nicht nur unfähig den Klimawandel zu stoppen, er ist eine der Institutionen, die ihn erst ermöglichen. Es sind die Organe der Staatsgewalt, vor allem die Polizei, die den Widerstand gegen Umweltzerstörung bekämpfen und Menschen das Land stehlen, um Umweltzerstörung zu ermöglichen. Wir können das im Hambacher Forst, bei diversen Pipelineprojekten und auch gerade in Brasilien sehen. In Bochum hindert uns ebenfalls die Polizei daran effektive Maßnahmen zum Klimaschutz zu ergreifen wie z.B. Autoverkehr unmöglich zu machen, Parkplätze und Straßen zu begrünen, kostenlos mit dem Nahverkehr zu fahren oder Unternehmen zu enteignen. Das staatliche Verhalten ist kein Fehler im System, es ist das System. Der Staat, wie andere hierarchische Institutionen auch, ist maßgeblich an seinem eigenen Machterhalt und Machtausbau interessiert. Er ist auch kein Gegner des Kapitalismus, sondern hat diesen aktiv mitaufgebaut, um seinen eigene Macht zu erweitern. Klimaschutz kann nur funktionieren wenn wir den Staat ausschalten.

Ein anderes Ende der Welt ist möglich

Wie unsere Zukunft aussieht, wird daran hängen, ob wir es schaffen genug Menschen die Rolle des Staates aufzuzeigen und gemeinsam Direkte Aktionen zu organisieren. Deshalb wollen wir einen anarchistischen/antiautoritären Block bei der Demo organisieren. Leute die sich zum Block zusammenfinden wollen treffen sich um 11.30 Uhr vorm Bochumer Hauptbahnhof (Innenstadtseite), von dort aus gehen wir dann gemeinsam zum Dr. Ruer Platz, wo um 11.45 Uhr die eigentliche Demo stattfindet. Machen wir ein anderes Ende der staatlich-kapitalistischen Welt möglich!

 

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Witten, Fr. 27. September: Schwarzer Tresen http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/08/10/witten-fr-27-september-schwarzer-tresen/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/08/10/witten-fr-27-september-schwarzer-tresen/#comments Sat, 10 Aug 2019 17:37:30 +0000 Administrator Ankündigungen Theorie Gruppen AGÖR Audio http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/08/10/witten-fr-27-september-schwarzer-tresen/ Renate Brucker über Clara Wichmann
Clara Wichmann

Als Clara Wichmann 1922 verstarb, beklagte ihr politischer Weggenosse Bart de Ligt den Verlust dieser „Verteidigerin der Menschlichkeit“. Obwohl sie erst 36 Jahre alt war, hinterließ sie ein vielschichtiges wissenschaftliches Werk, das sich mit einer Vielzahl sozialphilosophischer Themen vor allem aus den Bereichen Rechtsphilosophie, politische Theorie und Frauenfragen beschäftigte. Sie war aber zugleich auch politisch aktiv in verschiedenen sozialen Bewegungen für eine gerechtere, solidarische und freiere Gesellschaft. Dabei entwickelte sie eigene Positionen zu Feminismus und Frauenbefreiung, Sozialismus, Anarchismus, revolutionärem Syndikalismus, zur Strafrechtsreform, zu Tierrechten, zu Antimilitarismus und Gewaltfreiheit. Ihre Beiträge prägten die Diskussion innerhalb der verschiedenen emanzipatorischen politischen Strömungen des 20. Jahrhunderts in den Niederlanden und trugen sie weiter.

Renate Brucker

Die Dortmunder Historikerin Renate Brucker – aktiv in der Tierrechtsbewegung – hat eine Auswahl von Texten Clara Wichmanns im Verlag Graswurzelrevolution publiziert und wird am 27. September im Trotz Allem, Wideystraße 44, ab 19:00 Uhr Einblicke in das Leben und Wirken Clara Wichmanns geben.

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Fr. 27. September 2019, 19:00 Uhr, Trotz Allem, Wideystraße 44

Ankündigungs-Video

Mitschnitt des Vortrags

Bücher in der Gustav-Landauer-Bibliothek

[Cover „Vom revolutionären Elan“]

[Cover „Der Weg der Befreiung“]

[Cover „Das Schlachten beenden!“]

[Cover „Die Revolution bist du“]

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MÖNCHENGLADBACH – Vortrag: Für ein Ende der Gewalt – Die Polizei und Alternativen zu ihr http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/08/01/moenchengladbach-vortrag-fuer-ein-ende-der-gewalt-die-polizei-und-alternativen-zu-ihr/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/08/01/moenchengladbach-vortrag-fuer-ein-ende-der-gewalt-die-polizei-und-alternativen-zu-ihr/#comments Thu, 01 Aug 2019 11:15:11 +0000 Administrator Allgemein Gruppen SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/08/01/moenchengladbach-vortrag-fuer-ein-ende-der-gewalt-die-polizei-und-alternativen-zu-ihr/

Die Ausgangsfrage ist: Was sind die Funktionen der Polizei? Wie unterstützen und schützen wir Sie durch unser alltägliches Handeln? Wie kann sogar Kritik an Polizeigewalt die Polizei noch stärken? Welche anarchistischen Widerstandsformen gegen die Polizei gibt/gab es? Danach werden Alternativen zur vermeintlichen Konfliktlösung durch die Polizei vorgestellt. Fokus ist dabei wie wir so mit Konflikten umgehen, dass sich unserer Leben konkret verbessert und gleichzeitig dem Staat ein Stück Kontrolle entziehen. Eine Inspiration ist Community Accountability (Gemeinschaftliche Verantwortlichkeit).

Eine anarchistische Gesellschaft – schön und gut, sagen einige. Aber wie will mensch die Polizei ersetzen? Wie sollen wir uns selbst schützen,ohne auf eine Instanz zurückzugreifen, die Gewalt ausübt und wie unterstützen wir sie sogar noch durch Kritik an ihrer Gewalt? Wie gehen wir so mit Konflikten um, dass sich unser Leben verbessert und wir dem Staat etwas Kontrolle entziehen? Diese und weitere Fragen sollen beim Vortrag der Schwarzen Ruhr-Uni in Kooperation mit dem Café Clement geklärt werden. Der Vortrag findet am 26.04.2019 um 19.00 Uhr (Einlass 18.00 Uhr) im Köntges (Waldhausener Straße 16) in Gladbach statt. Mehr zur Schwarzen Ruhr-Uni hier.

 
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BOCHUM: 19&21.07 – 1936: Erinnerung und Lernen aus der anarchistischen Revolution in Spanien http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/07/09/bochum-1921-07-1936-erinnerung-und-lernen-aus-der-anarchistischen-revolution-in-spanien/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/07/09/bochum-1921-07-1936-erinnerung-und-lernen-aus-der-anarchistischen-revolution-in-spanien/#comments Tue, 09 Jul 2019 20:33:55 +0000 Administrator Gruppen SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/07/09/bochum-1921-07-1936-erinnerung-und-lernen-aus-der-anarchistischen-revolution-in-spanien/

Die Spanische Revolution 1936

Vom 19.-21. Juli jährt sich die Soziale Revolution 1936 in Spanien. Eines der wohl bedeutsamsten Ereignisse in der anarchistischen Geschichte. Tausende von selbstverwalteten Betrieben und Landkommumen entstanden – teilweise wurden Geld und Eigentum abgeschafft. Gleichzeitig fand der geschichtlich größte Kampf der Arbeiter*innenbewegung gegen den Faschismus statt.
In Deutschland gibt es zu diesem wichtigen Anlass leider kaum Erinnerung, daher organisieren die Schwarze Ruhr-Uni und die Bochumer Sektion der Freien Arbeiter*innen Union (FAU) hierzu zwei Veranstaltungen. Sie finden im Sozialen Zentrum (Josephstr. 2, Bochum) statt.

19. Juli um 17.30 Uhr – Film Libertarias und Diskussion zu Revolution(en)

Am 19.07.2019 zeigt die Schwarze Ruhr-Uni den Spielfilm Libertarias.
Der Film erzählt die Erlebnisse von Anarchistinnen während der Revolution. Themen sind vor allem der bewaffnete Kampf gegen die Faschist*innen unter Franco und die Revolution allgemein, aber auch Hierarchien innerhalb der anarchistischen Bewegung, wie der teils sehr präsente Sexismus damals. Der Film wird auf Spanisch mit englischen Untertitel (an andere Versionen ist es leider sehr schwer heranzukommen) gezeigt.
Anschließend wird es eine offene Diskussion über diese und andere freiheitliche Revolutionen sowie ein kleines Spiel geben.

Mehr Infos zur Schwarzen Ruhr-Uni hier: schwarzerub.blackblogs.org

21. Juli um 17.00 Uhr – Abend der Kollektivbetriebe

Am 21.07.2019 wird die FAU erst Filmauschnitte zu den Kollektivierungen von Betrieben während der Revolution zeigen. Hierbei wird es vor allem darum gehen, wie die Kollektivbetriebe damals konkret organisiert waren. Anschließend folgt ein Vortrag über Kollektivbetriebe in der Gegenwart, z.B. über die Betriebsföderation Union-Coop.

Kontakt zur FAU Sektion Bochum: faubo-kontakt(at)fau.org

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