Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr http://afrheinruhr.blogsport.de Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr Thu, 21 Feb 2019 12:22:33 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en BO: 13.03. – Vortrag: Jenseits von Staat, Kapitalismus und Patriarchat – Anarchismus eine Einführung http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/02/21/bo-13-03-vortrag-jenseits-von-staat-kapitalismus-und-patriarchat-anarchismus-eine-einfuehrung/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/02/21/bo-13-03-vortrag-jenseits-von-staat-kapitalismus-und-patriarchat-anarchismus-eine-einfuehrung/#comments Thu, 21 Feb 2019 12:22:33 +0000 Administrator Gruppen SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/02/21/bo-13-03-vortrag-jenseits-von-staat-kapitalismus-und-patriarchat-anarchismus-eine-einfuehrung/

Einst die stärkste sozialistische Strömung, wurde der Anarchismus von Faschismus, Staatssozialismus und staatlicher Demokratie bis zum Ende der 1930er–Jahre fast vollständig ausgelöscht. Heute wehen die schwarzen Fahnen wieder in den Herzen vieler Menschen. Doch was ist Anarchismus überhaupt und worin unterscheidet er sich von allen anderen (europäischen) Theorien und Bewegungen der Gegenwart? Warum lehnen Anarchist*innen Kapitalismus und Staat ab? Und weshalb sind Herrschaft und Hierarchien die grundsätzliche Ursache vieler Probleme unserer Welt? Diese und weitere Fragen sollen im Vortrag beantwortet werden, denn nichts ist unrealistischer, als alles so zu belassen wie es ist, und andere Resultate zu erwarten.
In unseren privaten, finanziellen und emotionalen Kämpfen spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Wir könnten all unsere Zeit darauf verwenden, ein Feuer nach dem anderen zu löschen, aber sie haben alle die selbe Ursache. Stückweise zu reformieren wird nichts in Ordnung bringen: Wir müssen alles, entsprechend einer anderen Logik, überdenken.
Der Vortrag findet am Mittwoch, dem 13.03.2019 um 19.00 Uhr im Kostnixladen Bochum (Dorstener Straße 37) statt. Er wird von der Schwarzen Ruhr-Uni in Kooperation mit der Un-Teil-Bar des Kostnixladens organisiert

Mehr über die Schwarze Ruhr-Uni:
http://schwarzerub.blogsport.de

Mehr über den Kostnixladen auf:
kostnixladen-bochum.de

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Im März – Bildungskurs: Wie machen wir das mit der Revolution? – Vorstellungen, Strategien, Pläne http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/02/17/im-maerz-bildungskurs-wie-machen-wir-das-mit-der-revolution-vorstellungen-strategien-plaene/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/02/17/im-maerz-bildungskurs-wie-machen-wir-das-mit-der-revolution-vorstellungen-strategien-plaene/#comments Sun, 17 Feb 2019 21:37:03 +0000 Administrator Gruppen SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/02/17/im-maerz-bildungskurs-wie-machen-wir-das-mit-der-revolution-vorstellungen-strategien-plaene/

Wir erinnern an unseren Bildungskurs: Wie machen wir das mit der Revolution? – Vorstellungen, Strategien, Pläne, im Folgenden findet ihr den Ankündigunstext:

Soziale Revolution wird oft nur als ein Schlagwort benutzt, dabei ist vielen nicht klar wie diese vonstatten gehen und wo sie hinführen soll. Genau damit wollen wir uns auseinandersetzen. Was ist das Zusammenleben, das wir erreichen wollen? Wie entmachten wir die Herrschaftsstrukturen Staat, Kapitalismus und Patriarchat? Auf welchen Wegen können wir nicht nur kleine Projekte schaffen, sondern Selbstorganisation im größeren Maßstab? Wie kommen wir vom Vereinzelten zum Gesamten? Inspirieren lassen möchten wir uns von historischen&aktuellen Revolutionen, aber vor allem auch unseren eigenen Ideen&Vorstellungen.
Der Kurs ist ein Blockkurs: Zum Vorbereitungsstreffen könnt ihr einfach so kommen, wenn ihr nur zum Kurs kommt bitten wir um Voranmeldungen. Schreibt uns auch, falls ihr Übernachtungsmöglichkeiten braucht.

Termin: 30.-31.03.2019 ganztägig
Vorbereitungstreffen: 15.03.2019 – 19.00 Uhr
Ort: Black Pigeon – Dortmund (Scharnhorststr. 50)
Anmeldung: radikale-bildung(at)riseup.net
Mehr Infos zu den Kursen hier.

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BO/ÜBERALL: 08.02.2019 – Aufruf: Unterstützt den Schüler*innenstreik! http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/02/06/08-02-2019-aufruf-unterstuetzt-den-schuelerinnenstreik/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/02/06/08-02-2019-aufruf-unterstuetzt-den-schuelerinnenstreik/#comments Wed, 06 Feb 2019 16:52:01 +0000 Administrator Allgemein Ankündigungen Gruppen SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/02/06/08-02-2019-aufruf-unterstuetzt-den-schuelerinnenstreik/


Am 08.02.2019 rufen wir alle Studierenden und anderen Menschen an der Ruhr-Uni und darüber hinaus auf den Schüler*innenstreik gegen den menschengemachten Klimawandel zu unterstützen.
Wir organisieren um 11.30 an der Haltestelle Ruhr-Uni einen Treffpunkt um gemeinsam zum HBF Bochum zu fahren wo ab 12.00 Uhr eine Demonstration startet.

Es ist uns wichtig, dass wir auf der Demo keine Avantgarde seien wollen. Die Schüler*innen zeigen mehr Mut und Entschlossenheit durch ihren Streik als viele von uns Studierenden, die weiterhin ununterbrochen gehorsam am staatlich/kapitalistischen Betrieb der Uni teilnehmen und so genau das System weiterlaufen lassen, das den Klimawandel verursacht.
Wir verstehen unsere Teilnahme an der Demo als Angebot an alle jungen Menschen, die anarchistische und antiautoritäre Perspektiven kennen lernen möchten, welche ihnen von der Schule und auch sozialdemokratischen Bewegungsverwalter*innen (meist) gezielt vorenthalten werden. Als Ausgangspunkt für eine Austausch zwischen uns und alle Interessierten haben wir daher einen Flyer (inspiriert von Crimethinc.) verfasst, der gerne auch in anderen Städten verteilt werden kann:


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Hier könnt ihr das PDF downloaden.

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Anarchistisches Vortragsangebot für NRW und Umgebung http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/02/03/anarchistisches-vortragsangebot-fuer-nrw-und-umgebung/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/02/03/anarchistisches-vortragsangebot-fuer-nrw-und-umgebung/#comments Sun, 03 Feb 2019 13:46:39 +0000 Administrator Ankündigungen SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/02/03/anarchistisches-vortragsangebot-fuer-nrw-und-umgebung/

Wir und Menschen aus unserem Umfeld würden gerne in nächster Zeit wieder mehr Vorträge halten, um anarchistische und antiautoritäre Gruppen zu unterstützen.

Momentan bieten wir folgende Vorträge an:
Jenseits von Staat, Kapitalismus und Patriarchat – Anarchismus. Eine Einführung
Herrschaftsinstitution Hochschule: Über die Unterdrückung an der Uni
Für eine Ende der Gewalt – Die Polizei und Alternativen zur ihr
Von der Demokratie zur Freiheit: Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimung

Fokus unseres Angebots soll zunächst NRW sein. Falls ihr außerhalb von NRW eine Veranstaltung organisieren wollt, schreibt uns aber trotzdem und wir schauen wie das passt. Alle Vorträge sind kostenlos (wir freuen uns aber, falls ihr über externe Strukturen an Honorare kommt) und innerhalb von NRW haben wir auch keine Fahrtkosten.
Im Nachfolgenden findet ihr die Beschreibungen der einzelnen Veranstaltungen. Schreibt uns bei Interesse an: schwarze-ruhr-uni(at)riseup.net

Jenseits von Staat, Kapitalismus und Patriarchat – Anarchismus. Eine Einführung

Einst die stärkste sozialistische Strömung, wurde der Anarchismus von Faschismus, Staatssozialismus und staatlicher Demokratie bis zum Ende der 1930er Jahre fast vollständig ausgelöscht. Heute wehen die schwarzen Fahnen wieder in den Herzen vieler Menschen.
Doch was ist Anarchismus überhaupt und worin unterscheidet er sich von allen anderen (europäischen) Theorien und Bewegungen der Gegenwart? Warum lehnen Anarchist*innen Kapitalismus und Staat ab? Und weshalb sind Herrschaft und Hierarchien die grundsätzliche Ursache vieler Probleme unserer Welt? Diese und weitere Fragen sollen im Vortrag beantwortet werden, denn nichts ist unrealistischer, als alles so zu belassen wie es ist und andere Resultate zu erwarten. In unseren privaten, finanziellen und emotionalen Kämpfen spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Wir könnten all unsere Zeit darauf verwenden, ein Feuer nach dem anderen zu löschen, aber sie haben alle die selbe Ursache. Stückweise zu reformieren wird nichts in Ordnung bringen: Wir müssen alles entsprechend einer anderen Logik überdenken.

Herrschaftsinstitution Hochschule: Über die Unterdrückung an der Uni

Universitäten gelten als Orte an denen frei gelernt und geforscht wird.
Meistens wird der Eindruck erweckt, jede*r könne sich frei entfalten und habe die gleichen Chancen zur Selbstverwirklichung.
Dabei sind alle Menschen an der Uni Unterdrückung ausgesetzt und die Hochschule spielt eine wichtige Rolle beim Erhalt von Herrschaft – egal ob durch Prüfungszwang, Zulassungsbeschränkungen oder prekäre Arbeitsbedingungen. Kritisches Denken wird oft nur in dem Maße geduldet, wie es die Herrschaftsinstrumente und Hierarchien im System Uni nicht gefährdet.
Leben, lernen und Arbeit auf dem Campus sind geprägt von Konkurrenz, Wettbewerb und Leistungsdruck. Die Unterdrückungsmechanismen erstrecken sich über alle Fachrichtungen und gehen weit über Lehre und Forschung hinaus.
Wie sehen diese Formen der Unterdrückung also konkret aus? Wie unterscheiden sich die Zwänge die auf Student*innen, „Hilfskräfte“, wissenschaftliche Miarbeiter*innen, Professor*innen oder „nichtwissenschaftliche“ Mitarbeiter*innen einwirken? Und wie können wir gemeinsam gegen die uns betreffenden Herrschaft Widerstand leisten, um die Institution Uni zu überwinden?
Die Broschüre, auf der der Vortrag beruht, findet ihr hier.

Für ein Ende der Gewalt – Die Polizei und Alternativen zur ihr

Die Ausgangsfrage ist: Was sind die Funktionen der Polizei? Wie unterstützen und schützen wir Sie durch unser alltägliches Handeln? Wie kann sogar Kritik an Polizeigewalt die Polizei noch stärken? Welche anarchistischen Widerstandsformen gegen die Polizei gibt/gab es?
Danach werden Alternativen zur vermeintlichen Konfliktlösung durch die Polizei vorgestellt. Fokus ist dabei wie wir so mit Konflikten umgehen, dass sich unserer Leben konkret verbessert und gleichzeitig dem Staat ein Stück Kontrolle entziehen. Eine Inspiration ist Community Accountability (Gemeinschaftliche Verantwortlichkeit).

Von der Demokratie zur Freiheit: Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimung

Demokratie ist das allgemeingültigste politische Ideal unserer Zeit. Die AfD will sie in ihrer unmittelbaren Form, der deutsche Staat berief sich auf sie, um den Widerstand gegen den G-20 Gifpel zu verfolgen, und auch Linke Bewegungen fordern sie immer wieder ein. Von der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea bis zur autonomen Region Rojava nennt sich praktisch jede Regierung und jede Bewegung demokratisch. Aber was ist das Heilmittel für die Probleme der Demokratie? Alle sind sich einig: Mehr Demokratie. Seit der Jahrtausendwende haben wir eine Vielzahl neuer Bewegungen gesehen, die versprachen, echte Demokratie zu verwirklichen, im Gegensatz zu den scheinbar demokratischen Institutionen, die sie als ausschließend, einschränkend und entfremdend bezeichneten. Gibt es einen roten Faden, der all diese verschiedenen Formen von Demokratie verbindet? Welche von ihnen ist die wahre Demokratie? Kann eine von ihnen die Inklusivität und Freiheit bringen, die wir mit dem Wort verbinden? Oder müssen wir das, was wir anstreben wollen als etwas gänzlich Anderes sehen?
Die Broschüre zum Vortrag gibt es hier.
Die Buchversion bei Black Mosquito (CrimethInc.: From Democracy to Freedom. Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimmung)
Alternativ könnt ihr auch die Übsetzer*innen der Buchversion anfragen, die ebenfalls Veranstaltungen zum Thema anbieten.

Bonusteil: Die Kunst des Politischen oder überhaupt keine Kunst

Mit der Demokratie ist unmittelbar die Vorstellung verbunden Politik machen zu wollen. Doch was ist Politik eigentlich und wohin führt ein Denken, das unser Leben als politisch betrachtet? In dem es nur noch Bündnispartnern*innen und Repräsentant*innen gibt? Und wie könnte ein unpolitischer/anti-politischer Anarchismus/Leben aussehen?
Die Kunst des Politischen/The Art of Politics findet ihr hier.

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ESSEN: Anarchistisches Kennenlern- und Vernetzungstreffen am 15.01 http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/01/08/essen-anarchistisches-kennenlern-und-vernetzungstreffen/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/01/08/essen-anarchistisches-kennenlern-und-vernetzungstreffen/#comments Tue, 08 Jan 2019 15:50:51 +0000 Administrator Allgemein http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/01/08/essen-anarchistisches-kennenlern-und-vernetzungstreffen/

Zu viel Staat, zu viel Polizei, zu wenig Gerechtigkeit, zuwenig Freiheit, sind Folgen von nicht-anarchistischenkSystemen. Sei die Veränderung! Organisier dich, vernetz dich! Essen für Anarchie ist eine Gruppe im Wachstum. Wir
möchten. Zuflucht und Aktionsplattform für die anarchistische Bewegungen in Essen sein und darüber hinaus mit anderen Ortsgruppierungen interagieren.Dabei haben wir nicht vor, das Manifest der einzig wahren Anarchie zu verfassen, sondern streben vielmehr danach ein Dach für sämtliche antikapitalistischen, antidiskriminierenden, anarchistischen Strömungen zu bilden. Unser Ziel ist Handlungsfähigkeit durch Wachstum.
Du bist herzlich eingeladen, wenn du dich für Anarchie interessierst und was bewegen willst. Egal ob du bereits einer Gruppierung angehörst und ihr Support von anderen Gruppen wünscht oder ob du dir vorstellen
kannst, dich uns anzuschließen. Alle sind willkommen. Das Kennenlern- und Vernetzungstreffen, mit Film und schwarzem Tresen, findet am 15.01.19, im Alibi, in der Holzstraße 12, ab 18 Uhr statt. Wir freuen uns auf dich!

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Dortmund, 18. Dezember: Crypto-Party http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/16/dortmund-18-dezember-crypto-party/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/16/dortmund-18-dezember-crypto-party/#comments Sun, 16 Dec 2018 18:28:42 +0000 Administrator Ankündigungen Gruppen AGDo http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/16/dortmund-18-dezember-crypto-party/ Die Überwachung ist nicht weniger geworden und daher sollten wir uns weiter in technischem Selbstschutz üben. Wer die Grundlagen der Verschlüsselung kennenlernen und nutzen will, kann gerne mit seinem*ihrem Laptop und/oder Smartphone vorbeikommen. Folgende Sachen können wir zeigen:

  • alternative Betriebssystem für Smartphones (Lineage OS, etc.) und PC‘s (Linux)
  • Mail-Verschlüsselung
  • sicherere Messenger (XMPP/Jabber, Riot, Signal)
  • Anonymisierung der IP (Tor)
  • Festplatten/Datenträger verschlüsseln (bei Linux und Windows)

Falls ihr damit schon was anfangen könnt oder auch nicht ist egal, kommt einfach vorbei.

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Video-Eindrücke vom anarchistischen Parkfest 2018 http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/09/video-eindruecke-vom-anarchistischen-parkfest-2018/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/09/video-eindruecke-vom-anarchistischen-parkfest-2018/#comments Sun, 09 Dec 2018 20:33:25 +0000 Administrator Gruppen AGDo http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/09/video-eindruecke-vom-anarchistischen-parkfest-2018/

Am 9. September haben wir wieder ein anarchistisches Parkfest im Dortmunder Hafenviertel veranstaltet. Im Video seht ihr die Interviews mit einigen Projekten/Gruppen die sich an diesem Tag vorgestellt haben. Unter Anderem mit dabei sind: Onbones Collective, Packpapierverlag, Nachbarschaftsinitiative „Lass mal reden“, Recht auf Stadt Ruhr, Hanfverband Dortmund und die Anarchistische Gruppe Dortmund.

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Offener Brief an die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) von der anarchistischen Gruppe Dortmund http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/02/offener-brief-an-die-marxistisch-leninistische-partei-deutschlands-mlpd-von-der-anarchistischen-gruppe-dortmund/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/02/offener-brief-an-die-marxistisch-leninistische-partei-deutschlands-mlpd-von-der-anarchistischen-gruppe-dortmund/#comments Sun, 02 Dec 2018 18:11:11 +0000 Administrator Allgemein Gruppen AGDo http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/02/offener-brief-an-die-marxistisch-leninistische-partei-deutschlands-mlpd-von-der-anarchistischen-gruppe-dortmund/

Sehr geehrte Damen und Herren,

ihr habt uns in eurer neuen Broschüre „Antideutsche“ – links blinken, scharf rechts abbiegen…“ auf Seite 12 ein paar Zeilen gewidmet. Es freut uns, dass ihr auf diese Weise ein wenig Werbung für unsere Gruppe macht und uns Gelegenheit gebt, einige unserer Gedanken etwas auszuführen.

Es geht um unsere Intervention auf der Demo gegen das neue Polizeigesetz am 6. Oktober 2018 in Dortmund, bei der wir ein Transparent mit der Aufschrift „Gegen jeden Polizeistaat – egal ob demokratisch oder sozialistisch“ zeigten. Euer Kommentar dazu: „Wie entlarvend: Damit glorifizieren sie die Diktatur der Monopole in Deutschland als ‘Demokratie’, die man vor einem ominösen, klassenneutralen Polizeistaat schützen müsse.“ Aha. Wie war das nochmal mit dem Verhältnis von Monopolkapitalismus und Demokratie? Schlagen wir bei Lenin nach, dessen Worte ja auch bei euch etwas gelten dürften. In „Staat und Revolution“ schreibt er: „In der kapitalistischen Gesellschaft, ihre günstigste Entwicklung vorausgesetzt, haben wir in der demokratischen Republik einen mehr oder weniger vollständigen Demokratismus.“ Hört, hört! Glorifiziert der Führer der Bolschewiki hier etwa die Herrschaft des Kapitals und verleiht ihr einen demokratischen Heiligenschein? Mitnichten, denn das Zitat geht folgendermaßen weiter: „Dieser Demokratismus ist jedoch durch den engen Rahmen der kapitalistischen Ausbeutung stets eingeengt und bleibt daher im Grunde genommen stets ein Demokratismus für die Minderheit, nur für die besitzenden Klassen, nur für die Reichen. Die Freiheit der kapitalistischen Gesellschaft bleibt immer ungefähr die gleiche, die sie in den antiken griechischen Republiken war: Freiheit für die Sklavenhalter.“ Für Lenin ist es also keineswegs ein Widerspruch, die Herrschaft des Kapitals als diktatorisch UND demokratisch zu bezeichnen, oder genauer: die bürgerliche Demokratie als politische Erscheinungsform der Herrschaft der besitzenden Klasse. Als Anarchist*innen sind wir mit Lenin in den meisten Punkten uneins, aber wo er Recht hat, hat er Recht. Auch wir meinten es keineswegs als Lob, als wir die Diktatur von Siemens, Daimler und Konsorten als „demokratisch“ bezeichneten. Keine Ahnung, wo ihr diesen Unsinn her habt – von eurem Klassiker jedenfalls nicht.

Weiter behauptet ihr, wir wollten die Demokratie „vor einem ominösen, klassenneutralen Polizeistaat schützen“. Das ist wieder ungefähr das Gegenteil unserer Gedanken. Eben weil es in der bürgerlichen Demokratie keine „Volkssouveränität“ gibt, sondern die arbeitenden Massen ausgebeutet und unterdrückt werden, braucht die Bourgeoisie immer auch den unmittelbaren Zwang der Polizei, um ihre Herrschaft abzusichern. Der Polizeistaat ist also weder klassenneutral, noch wollen wir die Monopolkonzerne vor ihm schützen. Deshalb hieß es in unserem Redebeitrag auf der Demo gegen das Polizeigesetz unter anderem auch: „Die Polizei ist dabei nur der lange Arm des Kapitals und setzt dessen Interessen durch.“ Manchmal lohnt es sich, besser zuzuhören.

Wie aber verhält es sich mit dem „sozialistischen Polizeistaat“ bzw. der „Diktatur des Proletariats“? Letztere sei, schreibt ihr, „die breiteste Demokratie für die Massen, bei Niederhaltung der alten Ausbeuter“. Wenn es tatsächlich nur darum ginge, unmittelbar nach einer sozialen Revolution die ehemals unterdrückende Klasse von konterrevolutionären Aktivitäten abzuhalten, wir hätten wenig einzuwenden. Auch die spanischen Anarchist*innen haben in den 1930er Jahren ihre Revolution bekanntlich militant gegen den Francofaschismus und andere reaktionäre Kräfte verteidigt. Aber Begriffe unterliegen einer Geschichte, die nicht ausgeblendet werden darf. Jeder weiß, dass in Sowjetrussland unter der Losung der „Diktatur des Proletariats“ in Wirklichkeit eine Diktatur der kommunistischen Partei ÜBER das Proletariat und den Rest des Volkes errichtet wurde. Und die Partei brauchte selbstverständlich polizeistaatlichen Maßnahmen, um ihre Herrschaft abzusichern. Die Unterdrückung der sozialrevolutionären, menschewistischen und anarchistischen Organisationen, die Verhaftung ihrer Mitglieder, die militärische Auslöschung der revolutionären Kronstädter Matrosen und der anarchistischen Machnow-Bewegung in der Ukraine, die Bespitzelung der Bevölkerung durch die Geheimpolizei, die rigide Kontrolle der öffentlichen Meinung und schließlich die Liquidierung beinahe der gesamten „alten Garde“ der bolschewistischen Partei in Stalins „Großen Säuberungen“ – waren das alles Maßnahmen zur „Niederhaltung der alten Ausbeuter“? Nur um den Preis völliger Realitätsverleugnung könntet ihr behaupten, dass die Sowjetunion kein Polizeistaat gewesen sei! Allenfalls könntet ihr versuchen, einzelne oder auch die Gesamtheit der aufgezählten Maßnahmen als notwendig zu rechtfertigen, also argumentieren, dass der Sowjetstaat unter Lenin und Stalin, auf den ihr euch ja positiv bezieht, ein „vernünftiger Polizeistaat“ war. Wir halten das für falsch und sind überzeugt, dass auf diesem Wege niemals eine freie Gesellschaft herbeigeführt werden kann. Darauf wollten wir mit unserem Transparent hinweisen.

Ihr erwähnt unsere kleine Intervention, als eines von mehreren Beispielen, unter der Überschrift „Warnung! Wie Spalter gegen den sich formierenden Kampf gegen die Rechtsentwicklung der Regierung und den antifaschistischen Kampf arbeiten.“ Wir würden also spalten und dem Widerstand gegen das Polizeigesetz schaden. In Wahrheit ist die Bewegung gegen das Polizeigesetz ohnehin ein buntes Sammelsurium unterschiedlicher Kräfte, deren Ziele sich gegenseitig ausschließen: Grüne und Sozialdemokrat*innen wollen einen etwas liberaleren bürgerlichen Polizeistaat, ihr wollt einen sozialistischen Polizeistaat, wir wollen gar keinen Staat, die Fußballfans wollen im Stadion und auf der Straße vom Staat in Ruhe gelassen werden. Die Bewegung war von Anfang an gespalten und wenn aus ihr irgend etwas Ernsthaftes werden soll, so müssen diese Gegensätze dringend öffentlich diskutiert werden. Das muss eine solche Bewegung nicht schwächen, sondern könnte im Gegenteil dazu beitragen, dass sie sich qualitativ weiter entwickelt und eventuell zu einer relevanten Infragestellung der bestehenden Verhältnisse zu wird. Eine Einheitsfront, die die Widersprüche unter den Tisch kehrt, ist dagegen der Tod jeder lebendigen Bewegung, sei es nun die gegen das Polizeigesetz oder zu einem anderen Thema. Wir haben eher den Eindruck, ihr werft uns Spalterei und Zersetzung vor, weil ihr von Kritik an eurer Organisation und der unseligen Tradition ablenken wollt, in die ihr euch stellt.

Aber ihr belasst es nicht dabei, uns als einzelne verwirrte Seelen zu denunzieren, die den gemeinsamen Kampf gegen rechts sabotieren. Nein, wir seien Teil einer größeren Verschwörung, die eine „schlagartige Kampagne“ „mit dem Hauptstoß gegen die MLPD“ führe. Dahinter stecke die Bewegung der „Antideutschen“, die „keine einheitliche Organisation“ besitze, ihre „Ideologen, Publizisten und Träger“ in die verschiedensten Organisationen eingeschleust habe und „trotz dieser Streuung erstaunlich koordiniert“ zuschlage. Das gehe natürlich nur, da sich ihre Agent*innen „einer starken Macht im Rücken sicher“ seien. Über „ihre wirklichen Inhalte, ihre Methoden, ihre Hintermänner“ sei zwar „noch viel zu wenig bekannt“. Ihr seid euch aber jetzt schon sicher, dass „ideologisch, organisatorisch und strukturell … verschiedene Verbindungen der ‘Antideutschen’ zu deutschen Geheimdiensten“ bestehen. Und so sei es die Aufgabe dieser Dunkelmänner, „Argumentationslinien, die die Geheimdienste gegen die MLPD erfunden haben, hinein in die linke Bewegung“ zu tragen. Der deutsche Geheimdienst habe wiederum „engste Verbindungen“ „mit dem israelischen Geheimdienst, der eine umfassende Propaganda-Maschinerie mit steuert“ und „ein Netzwerk von Journalisten finanziert“, in dessen „Dunstkreis […] sich die Antideutschen“ bewegen.

Um zu beweisen, dass wir mit diesen finsteren Mächten im Bunde stehen, behauptet ihr selbstverständlich auch, dass die Anarchistische Gruppe Dortmund „antideutsch beeinflusst“ sei – wie könnte es auch anders sein? Wie es sich für Agent*innen des Bösen gehört, „schlich“ sich unsere Gruppe nach euer Darstellung hinterhältig „in die Aktionseinheit ein“, anstatt ganz profan vom Vorbereitungsbündnis per Email eingeladen zu werden, wie es in Wirklichkeit war.

Das ist natürlich grotesker Unsinn. Es mag ja sein, dass es in letzter Zeit zu einigen Anfeindungen gegen eure Organisation kam. Und sicherlich spielten dabei teilweise auch Ideen der „Antideutschen“ eine Rolle, die sich tatsächlich in verschiedenen Milieus der Linken verbreitet haben. Abenteuerlich ist jedoch der verschwörerische Zusammenhang und die generalstabsmäßige Planung, die ihr diesen Ereignissen andichtet. Könnte es nicht einfach sein, dass verschiedene Leute auch unabhängig voneinander und aufgrund eigener Überlegungen beschlossen, keinen Bock auf euch zu haben, seien ihre Gründe nun im Einzelfall berechtigt oder nicht? Oder ist es in eurer autoritären Vorstellungswelt undenkbar, dass Menschen auf eigene Initiative handeln, ohne irgendwelche geheimen Einflüsterungen? Glaubt ihr im Ernst, der israelische Geheimdienst habe nicht dringlichere Probleme, als eine ganze Armada von Handlanger*innen in Gang zu setzen und vom „BAK Shalom“ in der Linkspartei über die Grüne Jugend bis hin zu den Dortmunder Anarchist*innen die unterschiedlichsten Leute zu manipulieren, und das alles mit dem einzigen Ziel, eure dann doch eher unbedeutende Organisation kaputt zu machen, die sich einbildet, das „Rückgrat der Bewegung“ gegen die Rechtsentwicklung in Deutschland zu sein? Was für eine manische Selbstüberschätzung!

Und noch etwas: Ihr legt ja immer großen Wert darauf, keine Antisemit*innen zu sein und wir nehmen euch, ungeachtet aller Kritik, immer gegen diesen Vorwurf in Schutz. Aber einmal ehrlich: Wenn irgendwer eine Karikatur einer antisemitischen Verschwörungstheorie schreiben wollte, er könnte keine bessere Story erfinden als euer internationales Geheimdienstkomplott gegen die MLPD. Denkt mal bei Gelegenheit darüber nach.

Hochachtungsvoll

Eure Anarchistische Gruppe Dortmund

PS: Wir haben diesen Brief auf unserer Homepage (agdo.blogsport.eu/) veröffentlicht und auch einen Link zu eurer Broschüre beigefügt. Es wäre sachdienlich, wenn ihr auf eurer Internetseite ebenfalls auf unsere Kritik hinweisen könntet, damit sich die interessierte Öffentlichkeit ein objektives Bild von unserem kleinen Streit machen kann.

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http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/02/offener-brief-an-die-marxistisch-leninistische-partei-deutschlands-mlpd-von-der-anarchistischen-gruppe-dortmund/feed/
Programm für den Tag der anarchistischen Gruppe Dortmund im November http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/25/programm-fuer-den-tag-der-anarchistischen-gruppe-dortmund-im-november/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/25/programm-fuer-den-tag-der-anarchistischen-gruppe-dortmund-im-november/#comments Sun, 25 Nov 2018 17:56:07 +0000 Administrator Ankündigungen Gruppen AGDo http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/25/programm-fuer-den-tag-der-anarchistischen-gruppe-dortmund-im-november/

Als Anarchistische Gruppe Dortmund gestalten wir jeden Dienstag von 17-19 Uhr den Tag im Black Pigeon (Scharnhorststr. 50, 44147 Dortmund). Wir wollen wöchentlich unterschiedliche Veranstaltungen oder Aktionen machen, wie z.B. eine Diskussionsrunde, ein Spielenachmittag oder ein Liedermacher*innentag.

Darüber hinaus ist es uns wichtig, mit dem AGDO-Tag einen Anlaufpunkt zu bieten für Menschen die interessiert sind am Anarchismus und sich vielleicht auch organisieren möchten. Es gibt die Möglichkeit, unsere Gruppe oder andere Anarchistische Projekte näher kennenzulernen.

Programm für November:

6. November: Vorbereitungen auf Gedenken zur Reichspogromnacht

Wir wollen uns als Gruppe am Gedenken zur Reichspogromnacht am 8.11. in Dorstfeld beteiligen und dazu gemeinsam mit Euch ein Banner malen. Zudem gibt es Infos zur Gedenkveranstaltung und über die geplante gemeinsame Anreise, um 13.15 Uhr Haltestelle Leopoldstraße. Im Anschluss an den AGDo Tag wird es dann ab 19 Uhr, eine Veranstaltung von Andreas Müller geben: 80 Jahre Reichspogromnacht – Veranstaltung zu den Ereignissen in Dortmund mit Andreas Müller.

13. November: Mietshäuser Syndikat

Bezahlbarer Wohnraum wird zusehend knapper, die Gentrifizierung nimmt in vielen Städten zu. Das Mietshäuser Syndikat, entstanden aus der Hausbesetzer*innen-Szene, bietet eine Alternative durch die Erschaffung von selbstorganisiertem Gemeineigentum. Wie das funktioniert, stellen wir euch anhand von Videoausschnitten und Beispielen vor.

20. November: Englischcafe

We will practice English – and don’t be afraid, our english skills are pretty poor.
We will discuss a few topics, and maybe make a few language games!
And of course there will be coffee, tea and other drinks.

27. November Spielenachmittag

Wolltet ihr nicht schon immer mit Anarchist*innen Monopoly spielen? Oder die Siedler*innen von Catan? Dann kommt vorbei, und keine Sorge – wir verschonen Euch mit sinnlosen Werbegeschenken, bei uns könnt ihr nur neue Freund*innen gewinnen.

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http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/25/programm-fuer-den-tag-der-anarchistischen-gruppe-dortmund-im-november/feed/
Dortmund: Queer-Café im Black Pigeon am 22.11 http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/20/dortmund-queer-cafe-im-black-pigeon-am-22-11/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/20/dortmund-queer-cafe-im-black-pigeon-am-22-11/#comments Tue, 20 Nov 2018 16:08:44 +0000 Administrator Allgemein SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/20/dortmund-queer-cafe-im-black-pigeon-am-22-11/

Als Gruppe in der auch einige LGBTQI*-Menschen organisiert sind, möchten wir, die Schwarze Ruhr-Uni, Werbung für das neue Queer-Café im Black Pigeon (Scharnhorststr. 50 – Dortmund) machen. Das erste Café findet am 22.11 von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr statt. Hier dessen Ankündigungstext:

„Einmal monatlich wollen wir im Black Pigeon einen gemütlichen Raum für Austausch und Begegnung für queere Leute schaffen. Ob nun dein Geschlecht, deine sexuelle oder romantische Orientierung, die Abwesenheit dieser Sachen oder etwas anderes an dir nicht mit den gesellschaftlichen Vorstellungen darüber zusammenpasst – hier soll ein Ort für dich sein. Wir halten es nicht für sinnvoll, genauer zu definieren, wer sich vom Label „Queer“ angesprochen fühlen kann und darf. Es geht rein ums eigene Selbstverständnis – und im Zweifel bist du queer genug. Auch und gerade wenn du noch unsicher bist und noch hinterfragst, ohne dich irgendwo zuordnen zu können, bist du willkommen.

Zum Auftakt unseres Queer-Cafés wollen wir gemeinsam Waffeln backen und Buttons basteln. Bei Interesse würden wir auch gern einen Kleidertausch etablieren. Falls ihr also Lust habt, bringt Kram mit, den ihr nicht mehr braucht/wollt und der fellow Queers glücklich machen könnte.“

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