Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr http://afrheinruhr.blogsport.de Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr Sun, 15 Mar 2020 13:54:19 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Witten, Fr. 27. März: Schwarzer Tresen http://afrheinruhr.blogsport.de/2020/02/09/witten-fr-27-maerz-schwarzer-tresen-maerzrevolution-1920/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2020/02/09/witten-fr-27-maerz-schwarzer-tresen-maerzrevolution-1920/#comments Sun, 09 Feb 2020 10:34:21 +0000 Administrator Ankündigungen Gruppen AGÖR http://afrheinruhr.blogsport.de/2020/02/09/witten-fr-27-maerz-schwarzer-tresen-maerzrevolution-1920/ Märzrevolution 1920
[Foto: Gedenkstein Kapp-Putsch, Kommunalfriedhof Heven, Witten; Inschrift: „Im Kampfe für die Freiheit gefallen – Das Leben nahmen sie, aber nicht die Freiheit“; Es ist dunkel. Zwei rote Grablichter stehen auf dem Grab.]

Die Veranstaltung fällt leider wegen der aktuellen Situation aus!

Am 13. März 1920 putschte das deutsche Militär unter Führung von Kapp und Lüttwitz gegen die Republik. Als Reaktion darauf begann ein Generalstreik, der den Putsch zusammenbrechen ließ. Die Wittener Arbeiterschaft engagierte sich entschlossen im Streik und im nachfolgenden Aufstand.

An Hand einiger Beispiele wird beschrieben, in welcher Situation sich die Wittener Arbeiterschaft zwischen März 1919 und März 1920 befand: Wie waren ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen? Welche sozialen und politischen Auseinandersetzungen fanden statt? In welchen Parteien und Gewerkschaften organisierte sich die Arbeiterschaft? Bezugspunkt der Betrachtungen ist Janhagel, wie „der Pöbel“ oder „das Lumpenproletariat“ damals oft verächtlich genannt wurde.

Fr. 27. März 2020, 19:00 Uhr, Trotz Allem, Witten, Wideystraße 44

Literatur in der Gustav-Landauer-Bibliothek

[Cover „Märzrevolution im Ruhrgebiet“]

[Cover „Krieg ohne Waffen?“]

[Cover „Die deutsche Revolution 1918/1919“]

[Cover „Leben ohne Chef und Staat“]

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BOCHUM: Freund*innen brauchen eure Unterstützung – Spendenaufruf des Bochumer Kostnixladens http://afrheinruhr.blogsport.de/2020/01/23/bochum-freundinnen-brauchen-eure-unterstuetzung-spendenaufruf-des-bochumer-kostnixladens/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2020/01/23/bochum-freundinnen-brauchen-eure-unterstuetzung-spendenaufruf-des-bochumer-kostnixladens/#comments Thu, 23 Jan 2020 12:11:42 +0000 Administrator Gruppen SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2020/01/23/bochum-freundinnen-brauchen-eure-unterstuetzung-spendenaufruf-des-bochumer-kostnixladens/

Unsere Freund*innen vom Bochumer Kostnixladen brauchen finanzielle Unterstützung für den Betrieb des Ladens. Wir rufen auf Sie durch Geldspenden zu unterstützen. Im Kostnixladen findet u.a. ein Lesekreis und Bildungskurs von uns statt. Darüber ist der Laden ein wichtiges antiautoritäres Projekt, das Ansätze davon zeigt wie eine eigentumslose Gesellschaft funktionieren kann, Arme im Alltag unterstützt und einen Treffpunkt für die Menschen im Stadtteil bietet. Hier der Spendenaufruf des Ladens:
„Auch bei uns als solidarwirtschaftlichen Projekt fallen leider einige Kosten wie z.B. Nebenkosten oder Renvierungsarbeiten, an. Nachdem wir nun einen eigenen Verein gegründet haben, möchten wir einen Aufruf mit der Bitte um Spenden an Euch richten. Da wir als unabhängiges Projekt momentan keine Gelder von Stadt oder Unternehmen bekommen, sind wir auf Spenden angewiesen, um den Betrieb des Ladens zu gewährleisten. Spendet bittet was ihr mögt auf folgendes Konto (gerne auch als Dauerauftrag monatlich):

IBAN: DE34 4306 0967 1044 6225 00

Begünstigter: Kostnixladen e.V.

Da wir nicht bisher nicht gemeinnützig sind, das entscheidet das Finanzamt, können wir leider keinen Spendenquittungen ausstellen. Wer regelmäßig etwas zur finanziellen Basis des Ladens beitragen möchte kann auch Mitglied im Verein werden. Meldet euch diesbezüglich bitte bei einem unserer Plena, die jeden 2. und 4. Sonntag um 16.00 Uhr stattfinden.“

 

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Witten, Fr. 28. Februar: Schwarzer Tresen http://afrheinruhr.blogsport.de/2020/01/17/witten-fr-28-februar-schwarzer-tresen/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2020/01/17/witten-fr-28-februar-schwarzer-tresen/#comments Fri, 17 Jan 2020 17:58:35 +0000 Administrator Ankündigungen AGÖR http://afrheinruhr.blogsport.de/2020/01/17/witten-fr-28-februar-schwarzer-tresen/ Von der Demokratie zur Freiheit: Der Unterschied zwischen Regierung und Selbstbestimmung
[Foto: Graffiti: Our dreams cannot fit in their ballot boxes]

Der Schwarze Tresen muss leider wegen einer Erkrankung der referierenden Person ausfallen.

Demokratie ist das allgemeingültigste politische Ideal unserer Zeit. Die AfD will sie in ihrer unmittelbaren Form, der deutsche Staat berief sich auf sie, um den Widerstand gegen den G20-Gipfel zu verfolgen, und auch linke Bewegungen fordern sie immer wieder ein. Von der Demokratischen Volksrepublik Korea bis zur autonomen Region Rojava nennt sich praktisch jede Regierung und jede Bewegung demokratisch. Aber was ist das Heilmittel für die Probleme der Demokratie? Alle sind sich einig: Mehr Demokratie.

Seit der Jahrtausendwende haben wir eine Vielzahl neuer Bewegungen gesehen, die versprachen, echte Demokratie zu verwirklichen, im Gegensatz zu den scheinbar demokratischen Institutionen, die sie als ausschließend, einschränkend und entfremdend bezeichneten. Gibt es einen roten Faden, der all diese verschiedenen Formen von Demokratie verbindet? Welche von ihnen ist die wahre Demokratie? Kann eine von ihnen die Inklusivität und Freiheit bringen, die wir mit dem Wort verbinden? Oder müssen wir das, was wir anstreben wollen, als etwas gänzlich anderes sehen?

Fr. 28. Februar 2020, 19:00 Uhr, Trotz Allem, Wideystraße 44

Literatur in der Gustav-Landauer-Bibliothek

[Cover „Von der Demokratie zur Freiheit“]

[Cover „Demokratie ohne Grund – kein Grund für Demokratie?“]

[Cover „Anarchismus und Konsens“]

[Cover „Anarchie als Direktdemokratie“]

[Cover „Reasonable democracy“]
[Cover „Recht auf die Stadt“]

[Cover „Demokratietheorien“]

[Cover „Die Mainzer Republik und ihre Bedeutung für die parlamentarische Demokratie in Deutschland“]

[Cover „Die Agonie der Stadt“]

[Cover „Frei von Herrschaft“]

[Cover „Hier und Jetzt“]

[Cover „Der eindimensionale Mensch“]

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Witten, Fr. 31. Januar: Schwarzer Tresen http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/12/12/witten-fr-31-januar-schwarzer-tresen-kommune-niederkaufungen/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/12/12/witten-fr-31-januar-schwarzer-tresen-kommune-niederkaufungen/#comments Thu, 12 Dec 2019 13:45:46 +0000 Administrator Ankündigungen AGÖR http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/12/12/witten-fr-31-januar-schwarzer-tresen-kommune-niederkaufungen/ Kommune Niederkaufungen
[Foto: Blick vom Waldrand nördlich von Niederkaufungen über den Ort; viele Fachwerkhäuser, viele weiße Häuser, viele rote Ziegeldächer]

Ein Abend über die Kommune Niederkaufungen…

Eine kurze Vorstellung der Kommune die seit 1986 in Nordhessen existiert, in der 55 Erwachsene und 21 Kinder zusammen leben und arbeiten. Seit 33 Jahren wird dort möglichst hierachiefrei, gleichberechtigt, mit gemeinsamer Kasse und gemeinsamen Entscheidungen im Konsens ein Lebensmodell gelebt, das nach wie vor ein lebendiges Experiment ist. Siehe auch:

www.kommune-niederkaufungen.de

Neben der Vorstellung der Kommune ist Raum für viele Fragen, die diskutiert werden können:

  • Kommunenleben – ist das noch zeitgemäß?
  • Hierachiefreiheit – bleibt das eine Utopie?
  • Solidarisch nach innen und nach außen

und vieles mehr.

Zu Besuch kommt Patricia Saif, langjährige Kommunardin und politische Aktivistin, die gerne Vernetzungsaufgaben übernimmt.

Icon Facebook

Fr. 31. Januar 2020, 19:00 Uhr, Trotz Allem, Wideystraße 44

Ankündigungs-Video

Weitere Videos über die Kommune Niederkaufungen

Bücher in der Gustav-Landauer-Bibliothek

[Cover „Das Kommunebuch“]
[Cover „Neue Gemeinschaft. 1900–1902“]
  • Rolf F. Lang (Hrsg.):
  • Neue Gemeinschaft. 1900–1902
  • Die Zeitschrift der ersten Berliner Landkommune; ein Reprint
  • Berlin: Edition Friedrichshagen, 2011 (1. Auflage)
  • ISBN: 3-9806805-6-8
  • Signatur: invalid-47
  • Schlagworte: Anarchismus, Berlin, Gustav-Landauer-Sammlung, Kommune, Neue Gemeinschaft
  • Reihe: Edition Friedrichshagen (12)
  • 239 Seiten
  • Band I und II
[Cover „Utopische Kommunen in USA“]
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Reading Group: Worshiping Power – An Anarchist View on early State Formation http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/11/03/reading-group-worshiping-power-an-anarchist-view-on-early-state-formation/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/11/03/reading-group-worshiping-power-an-anarchist-view-on-early-state-formation/#comments Sun, 03 Nov 2019 13:23:12 +0000 Administrator Allgemein http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/11/03/reading-group-worshiping-power-an-anarchist-view-on-early-state-formation/

”The question of how and why states were formed is the keystone of Western civilization’s creation mythology. Most readers will share my experience of having been brought up in a society where history begins with the appearance of the State. Anything outside its domain is a Dark Age, terra incognita, a savage and barbarian land. We are taught that communities created the hierarchical structures of territorial governance that would eventually solidify as states out of a need to organize more efficiently, to respond to natural disasters or population growth, to administer large-scale infrastructure, to defend against hostile outsiders, to protect individual rights through a social contract, or to regulate economic production and surplus value. All of these hypotheses are demonstrably false, yet we are continually indoctrinated to accept them, to keep us from grasping the predatory, parasitic, elitist, and completely unnecessary nature of the State. Official versions of the story of state formation can be triumphant, portraying the State as an escape from barbarism, or they can be cynical, acknowledging the State to be a continuation of human savagery, but at all costs we must believe that state formation was necessary to human progress and that states are an indispensable part of global society today.“ – Peter Gelderloos
The State is the least questioned institution of our society. School and university teach us of its necessity for keeping the social peace, while millions were and are slaughtered by states. Worshiping Power – An Anarchist View of Early State Formation by Peter Gelderloos is a brilliant anthropological study of the states formation and the resistance against it. Based on newest research the book tries to debunk the myths about states and give an comprehensive analysis on how they developed. In the reading group, our attempt is to explore why the state never was a tool for emancipation, its formations throughout history, and the ways states might have been fought off or destroyed.
We will meet twice monthly on every 1st and 3rd Sunday at 2.00 p.m. in the Kostnixladen (Freeshop) – Dorstenerstr. 37, Bochum. For our first session on November 17th, 2019, we’d like to use the book’s introduction as basis for discussion, so we’d kindly ask you to read that in advance. You can either buy the book or find a printable online version on anarchist library: theanarchistlibrary.org/library/peter-g… . The meetings will be held completely in English.

More information about the Schwarze Ruhr-Uni: schwarzerub.blackblogs.org

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BO/DO – Radikale Bildungskurse: Wintersemester 2019/2020 http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/11/03/bodo-radikale-bildungskurse-wintersemester-20192020/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/11/03/bodo-radikale-bildungskurse-wintersemester-20192020/#comments Sun, 03 Nov 2019 13:14:13 +0000 Administrator Gruppen SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/11/03/bodo-radikale-bildungskurse-wintersemester-20192020/

Warum radikale Bildungskurse?

Wir wollen eine vollkommen andere Welt schaffen, in der jede*r über sich selbst bestimmt: Dafür braucht es aber bestimmtes Wissen und die Fähigkeit, sich dieses ohne Zwang anzueignen. Staatliche und kapitalistische Schulen, Universitäten und Ausbildungsorte trainieren uns diese durch ihre Hierarchien, Vorgaben, Prüfungen und Noten ab. Anstelle eines Angebotes aus dem wir frei wählen, geben uns Autoritäten wie das Bildungsministerium, Lehrer*innen und Dozent*innen vor, was wir lernen sollen.
Dies dient der Kontrolle unseres Wissens, z.B. ist die Geschichte der anarchistischen Bewegung und deren Erfolge vielen unbekannt. Auch praktisches Wissen, bespielsweise wie Nahrung angebaut oder verarbeitet wird, fehlt uns, so werden wir in zentralen Teilen des Lebens abhängig von hierarchischen Institutionen gehalten.
Wenn wir also eine Welt ohne Kapitalismus, Staat, Patriarchat und jede andere Herrschaft anstreben, müssen wir aus unserer eigenen Geschichte lernen und uns praktisch die Fähigkeiten aneignen, die uns selbst über unsere Leben bestimmen lassen. Deshalb organisieren wir dieses Wintersemester Kurse zum selbstbestimmten Lernen. Diese sind offen für alle Menschen, ob sie an der Ruhr-Uni studieren oder nicht. Eine Auflistung der Kurse findet sich im Nachfolgenden. Falls euch ein Thema fehlt und ihr mithelfen wollt, etwas zu organisieren, dann meldet euch bei uns.

Lasst uns mit neugierigen Lernen beginnen
und die Welt radikal verändern!

Containern, Kommunen und Kostnixläden: Alternative Lebensmöglichkeiten

Sein ganzes Leben lang, einen Großteil des Tages mit Arbeit verbringen, um sich ein Mindestmaß an Lebensstandard leisten zu können, um letzten Endes bei Grundsicherung auf den Tod zu warten. Kann das alles sein? Unsere Antwort ist nein. Dieser Kurs versucht Alternativen zu finden, daraus auszubrechen. Viele Gründe sprechen dafür, möglichst ungehorsam und selbstbestimmt zu leben. Das Leben hat mehr zu bieten als den Leistungszwang des Kapitalismus, die Hierarchien des Staates und die Normen des Patriarchats. Wir sollten uns nicht zufrieden geben mit einer “Work-Life-Balance” und einem “angemessenen Mindestlohn”, während die staatlich-kapitalistisch-patriarcharle Ordnung mit unserer Hilfe Millionen von Menschen tötet und die globalen Lebensgrundlagen zerstört.
Wir wollen Lebensweisen ausarbeiten, die unsere Abhängigkeiten von der bestehenden Ordnung und unsere Komplizenschaft bei deren Erhaltung zu reduzieren. Es geht um Konzepte wie mietfreies Wohnen, alternative Lebensmittelversorgung und kostenlosen Transport. Der Fokus des Kurses ist praxisorientiert und liegt auf den konkreten Alternativen innerhalb von urbanen Räumen. Aktivitäten wie Containern, Hausbesetzungen, Gemeinschaftsgärten, Schwarzfahren, informelle Arbeit und anarchistische Kommunen sind nur eine handvoll Beispiele. Gemeinsam möchten wir außerdem Menschen und Orte alternativen Lebens besuchen. Wichtig ist uns, kein Aussteiger*innentum zu propagieren, sondern Perspektiven zu entwickeln, die diese Lebensformen in eine revolutionäre Bewegung einbetten.

Termin: Ab 14.11.2019, 18:30 Uhr jeden Donnerstag
Ort: Kostnixladen an der Dorstenerstr. 37, Bochum
Kontakt: radikale-bildung(at)riseup.net

Freifunk&Meshnets: Dezentrale Informationsnetzwerke

Das Internet – es umgibt uns beinahe überall. Aber wirklich frei und verfügbar für alle Menschen ist es nicht, denn es wird kommerziell betrieben, staatlich kontrolliert und überwacht. Technologische Entwicklungen und Freie Software ermöglichen jedoch Alternativen zu den „großen“ Anbietern. Ein Beispiel freier Netzwerkinfrastruktur ist Freifunk. Hier wird ein Internetzugang per WLAN frei für alle zur Verfügung gestellt. Freifunk-Netze sind selbstorganisierte Mitmach-Netze, und es ist mittlerweile auch für Laien einfach geworden, aktiv zu werden und Freifunk-Router zu betreiben. Diese bringen etwas Freiheit in den Alltag und Netzwerkinfrastruktur in die Hände der Nutzer*innen selbst. Außerdem verbinden sich die Router untereinander (sie bauen ein „Meshnetzwerk“ auf) und ermöglichen so das Wachsen des Freifunk-Netzes in der Nachbarschaft.

Der Kurs soll euer Verständnis ebenso wie euer Mitmachen fördern. Je nach Interesse wird es auch praktisch, indem wir gemeinsam Router mit Freifunk-Software umprogrammieren („flashen“) und uns dann die Funktionsweise selbst anschaulich machen können. Zwecks Nachhaltigkeit des Gelernten kann der befreite Router anschließend auch zu Hause, im Stadtteil, etc. weiterbetrieben werden. Wir versuchen, die technische Einstiegshürde bei diesem Kurs möglichst gering zu halten. Etwas Bereitschaft, sich mit Technik zu beschäftigen, ist aber nützlich für den praktischen Teil.

Termin: 08.-09.02.2020 Ganztätig
Vorbereitungstreffen: 24.01.2020, 19.00 Uhr
Ort: Langer August – Dortmund
Anmeldung: radikale-bildung@riseup.net

Ein anarchistisches Zentrum: gründen&organisieren

Anarchistische Zentren sind eine Umsetzung lokaler Selbstorganisation und revolutionärer Arbeit. Sie sind Infrastruktur und Ort zum Erfahren gelebter Solidarität und Gleichwertigkeit. Doch wie gründet mensch ein anarchistisches Zentrum? Welche Dinge gilt es dabei zu beachten? Und wie geht es nach der Gründung weiter? Diese und weitere praxisorientierte Fragen wollen wir versuchen zu klären.
Weil es unbedingt notwendiges Wissen in bestimmten Bereichen gibt, wird der Kurs stärker vorstruktriert sein, bringt aber trotzdem eure eigenen Fragen und Schwerpunkte mit. Der Kurs findet im anarchistischen Zentrum Black Pigeon in Dortmund statt, welches auch als Anschaungsungsort genutzt werden kann. Der Kurs ist ein Blockkurs: Wir bitten um Voranmeldungen. Schreibt uns auch, falls ihr Übernachtungsmöglichkeiten braucht.

Termin: 22. – 23.02.2020 Ganztägig
Vorbereitungstreffen: 07.02.2020, 19.00 Uhr
Ort: Black Pigeon – Dortmund
Anmeldung: radikale-bildung@riseup.net

Beziehungsanarchie: Wie Beziehungen gleichwertig gestalten?

In unserer Gesellschaft sind die meisten Beziehungen weder gleichwertig noch befriedigen sie die hinter ihnen stehenden Bedürfnisse. Unsere Leben sind geprägt von Einsamkeit, Unsicherheit und fehlender Solidarität. Anstatt füreinander da zu sein, stehen wir in Konkurrenz um Zuneigung, Vertrauen und Respekt. Dabei sind gerade diese Ressourcen, im Gegensatz zu materiellen Gütern, nahezu unbegrenzt. Wie können wir aus den Strukturen und Verhaltensweisen, die diese Probleme verursachen, ausbrechen?
Beziehungsanarchie beschreibt die Idee, dass Beziehungen gleichwertig und individuell vereinbart sein sollten. Beziehungsanarchie ist nicht das gleiche wie offene Beziehungen, auch wenn sie Monogamie kritisiert, und das Konzept beschränkt sich auch nicht nur auf “romantische” Beziehungen.
Bei dem Kurs wollen wir gemeinsam erforschen, wie wir unsere Beziehungen in diese Richtung verändern können. Mögliche Themen sind Konsens, Kennenlernen und Kommunikation von Bedürfnissen. Vielleicht auch Ängste, Sehnsüchte, Selbstbestimmtheit und Mut? Oder auch etwas völlig Anderes! Der Kurs ist ein Blockkurs: Wir bitten um Voranmeldungen. Schreibt uns auch, falls ihr Übernachtungsmöglichkeiten braucht.

Termin: 14.-15.03.2020 ganztägig
Vorbereitungstreffen: 06.03.2020, 19 Uhr
Ort: Black Pigeon – Dortmund
Anmeldung: radikale-bildung(at)riseup.net

Informationen

Die Kurse sind alle komplett selbstorganisiert. Das heißt es gibt zwar Personen, die sich überlegt haben was mögliche Inhalte sind, aber dies ist nur ein Input. Es gibt keinen festen Lehrplan. Am Anfang von jedem Kurs bzw. bei einem Vorbereitungstreffen oder auch später wird gemeinsam festgelegt, womit sich später auseinandergesetzt wird. Wir geben keine Inhalte vor, sondern achten lediglich darauf, dass keine Ideen vorbereitet werden, die Herrschaft unterstützen.
Die Kurse finden, wenn sie keine Blockkurse sind, wöchentlich statt. Alle Kurse sind kostenfrei. Bei Blockkursen gibt es veganes Essen gegen Spende. Bei diesen bitten wir zur Planungssicherheit um verbindliche Anmeldungen. Name oder sonstige persönliche Angaben müsst ihr bei der Anmeldung nicht mitteilen. Bei Fragen schreibt bitte an den angegebenen Kontakt.

Orte

KOSTNIXLADEN:

Solidarökonomisches Projekt, wo Menschen Sachen hinbringen und einfach mitnehmen können, in Bochum – Dorstener Straße 37.
Mehr auf kostnixladen-bochum.de

BLACK PIGEON:

Anarchistisches Zentrum in Dortmund – Scharnhorstr. 50.
Mehr auf black-pigeon.org

LANGER AUGUST

Kulturzentrum in Dortmund
– Braunschweiger Str. 22 (Innenhof).
Mehr auf www.langer-august.de

Solltet ihr einen Ort nicht finden, schreibt uns zeitnah.

Kontakt:

Kurse:
radikale-bildung(at)riseup.net

Allgemein:
schwarze-ruhr-uni(at)riseup.net

Mehr zu uns:
schwarzerub.blackblogs.org

 

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BO – 11.11.2019: Anarchistisches Kennenlerntreffen an der Ruhr-Uni – Offensiv zur Revolutionären Befreiung http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/28/bo-11-11-2019-anarchistisches-kennenlerntreffen-an-der-ruhr-uni-offensiv-zur-revolutionaeren-befreiung/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/28/bo-11-11-2019-anarchistisches-kennenlerntreffen-an-der-ruhr-uni-offensiv-zur-revolutionaeren-befreiung/#comments Mon, 28 Oct 2019 21:11:12 +0000 Administrator Gruppen SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/28/bo-11-11-2019-anarchistisches-kennenlerntreffen-an-der-ruhr-uni-offensiv-zur-revolutionaeren-befreiung/
Selbstbefreiung wagen: Die demokratische Illusion hinter sich lassen

Immer größere und längere Waldbrände, Stürme, Fluten und Dürren. Allein die Nachrichten zum Klimawandel lassen unsere Zukunft katastrophal erscheinen. Hinzu kommen wachsende Umweltzerstörung. Faschismus, Nationalismus und Armut. Politiker*innen, Regierungen und Staaten versprechen uns schon seit Jahrzehnten daran etwas zu ändern, doch sie tragen nur dazu bei es schlimmer zu machen. Das wir wählen können, wer uns beherrscht, wird uns nicht retten.  
Ohne die Demokratie und ihre Wahlen wären Bolsonaro & Trump nicht die Macht angekommen und die AfD keine so große Bedrohung. Wünschst du dir eine Welt in der alle Menschen gleichwertig, selbstbestimmt und solidarisch zusammenleben? In der wir Verantwortung füreinander übernehmen und du selbst Entscheidungen triffst anstatt gehorsam sein zu müssen? Die Umsetzung dieser Ziele ist kein Utopie, sondern die Voraussetzung dafür, dass wir die Katastrophen unserer Welt bekämpfen können. Es ist deine Entscheidung, ob du weiterhin deine Wünsche und Ziele aufgibst und auf Autoritäten wartest, die dich erlösen oder mutig wirst und beginnst selbst zu handeln.

Soziale Revolution – Gleichwertigkeit statt Herrschaftsübernahme

Doch du bist nicht allein. Wir wollen nicht länger warten und glauben, dass angesichts der Katastrophen, welche das bestehende System schafft, unsere Zukunft davon abhängt, eine Alternative zu schaffen. Den Institutionen Kapitalismus, Staat, Patriarchat, Universität und auch allem anderen, was auf Herrschaft beruht, möchten wir etwas komplett anderes entgegensetzen. Allgemein sind das Selbstbestimmung, freie Vereinbarung, dezentrale Entscheidungsfindung, Solidarität und Gleichwertigkeit. Konkret bedeutet es, dass wir z.B. Bildungskurse organisieren in denen wir selbst bestimmen was die Inhalte sind und voneinander und miteinander lernen, ohne den Zwang von Noten. Diese sollen auch helfen, uns die Fähigkeiten anzueignen, die wir für die Organisation einer revolutionären Bewegung und eines selbstbestimmtes Lebens brauchen. Oder wir verteilen veganes Essen gegen Spende, um Kapitalismus und Klimawandel zu bekämpfen indem wir Solidarität und Ressourcenschonung vorleben.
Das wirkt wie vereinzeltes Handeln, aber wir sind Teil einer globalen Bewegung, die sich Anarchismus nennt. Anarchist*innen sind u.a. an den Kämpfen in Hong Kong und Hambacher Forst beteiligt. Wir glauben, dass Macht über Andere immer korrumpiert und jede*r, die*der herrscht, gezwungen ist vor allem ihre*seine Macht zu erhalten, daher organisieren wir uns ohne Anführer*innen. Außerdem lehnen wir Parteien und uns wählen zu lassen ab, denn auch die Hierarchien und Zwänge in Parlamenten und Parteien korrumpieren und verhindern freiheitliche Veränderungen. Wir wollen uns auch den Staat und seinen Zwangsapparat nicht zu eigen machen, denn zu Selbstbestimmung können Menschen nicht gezwungen werden. Falls du mit uns an einer revolutionären Änderung der Welt arbeiten willst, komm zum anarchistischen Kennlerntreffen an der Ruhr-Uni am 11.11.2019 um 18.00 Uhr in GD - Ebene 04 vor Hörsaal HGD 20.

Mehr zur Schwarzen Ruhr-Uni hier.

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Workshop der Schwarzen Ruhr-Uni beim Anarchistische Perspektiven auf die Wissenschaft Kongress in Hamburg http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/26/workshop-der-schwarzen-ruhr-uni-beim-anarchistische-perspektiven-auf-die-wissenschaft-kongress-in-hamburg/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/26/workshop-der-schwarzen-ruhr-uni-beim-anarchistische-perspektiven-auf-die-wissenschaft-kongress-in-hamburg/#comments Sat, 26 Oct 2019 21:49:33 +0000 Administrator Allgemein http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/26/workshop-der-schwarzen-ruhr-uni-beim-anarchistische-perspektiven-auf-die-wissenschaft-kongress-in-hamburg/

Vom 31.10 – 03.11.2019 findet in Hamburg der fünfte Anarchistische Perspektiven auf die Wissenschaft Kongress statt. Am Samstag, den 02.11.2019 beteiligt sich die Schwarze Ruhr-Uni ab 16.00 Uhr mit einem Workshop dazu wie mensch selbst Radikale Bildungskurse organisieren kann. Mehr dazu im Folgenden. Das Gesamtprogramm des Kongresses findet ihr hier.

Radikale Bildungskurse: Anarchistische Bildung selbst machen

Eines der größten Probleme beim Aufbau einer revolutionären Anarchistischen Bewegung ist das Fehlen der Fähigkeiten, die wir benötigen um eine andere Welt zu schaffen. Auch viele Antiautoritäre überlassen Bildung staatlich-kapitalistischen Institutionen wie der Schule und Universität. Das hat fatale Folgen: Einerseits werden die Dogmen, welche Staat&Kapitalismus zum überleben brauchen, selbst in unserer Bewegung weiterverbreitet, anderseits wird uns alles, was hilfreich für ein selbstbestimmtes Leben ist, abtrainiert. Wenn es dann doch anarchistische Bildungsangebote gibt, beschränken sich diese oft auf Vorträge und gelegentliche Workshops. Selten entstehen so Räume gemeinschaftlichen, längerfristigen Lernens, in denen Theorie und Praxis nicht getrennt sind und auch umgesetzt wird, was vorher geplant wurde. Um daran etwas zu ändern, organisiert die Schwarze Ruhr-Uni daher seit über zwei Jahren Radikale Bildungskurse. Die Bildungskurs sollen diese und andere Problem angehen. Themen der Kurse waren u.a. Selbstorganisierte Nahrungsmittelversorgung, Anarchistische Geschichte, Beziehungsanarchie, das Vorstellen einer Herrschaftsfreien Gesellschaft und das Planen des Weges dahin. Mehr zu den Kursen findet es sich hier.

Im Workshop wird am Anfang kurz über das Konzept und die Erfahrungen der Kurse berichtet. Anschließend wird vorgestellt wie mensch selbst Kurse organisieren kann. Dabei gibt es kurze teils spielerische Übungen mit Methoden aus den Bildungskursen.

Mehr zur Schwarzen Ruhr-Uni hier:

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BO: 07.11.2019 – Vortrag: Jenseits von Staat, Kapitalismus und Patriarchat – Anarchismus eine Einführung http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/15/07-11-2019-vortrag-jenseits-von-staat-kapitalismus-und-patriarchat-anarchismus-eine-einfuehrung/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/15/07-11-2019-vortrag-jenseits-von-staat-kapitalismus-und-patriarchat-anarchismus-eine-einfuehrung/#comments Tue, 15 Oct 2019 11:47:46 +0000 Administrator Allgemein Gruppen SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/15/07-11-2019-vortrag-jenseits-von-staat-kapitalismus-und-patriarchat-anarchismus-eine-einfuehrung/

Einst die stärkste sozialistische Strömung, wurde der Anarchismus von Faschismus, Staatssozialismus und staatlicher Demokratie bis zum Ende der 1930er–Jahre fast vollständig ausgelöscht. Heute wehen die schwarzen Fahnen wieder in den Herzen vieler Menschen. Doch was ist Anarchismus überhaupt und worin unterscheidet er sich von allen anderen (europäischen) Theorien und Bewegungen der Gegenwart? Warum lehnen Anarchist*innen Kapitalismus und Staat ab? Und weshalb sind Herrschaft und Hierarchien die grundsätzliche Ursache vieler Probleme unserer Welt? Diese und weitere Fragen sollen im Vortrag beantwortet werden, denn nichts ist unrealistischer, als alles so zu belassen wie es ist, und andere Resultate zu erwarten. In unseren privaten, finanziellen und emotionalen Kämpfen spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Wir könnten all unsere Zeit darauf verwenden, ein Feuer nach dem anderen zu löschen, aber sie haben alle die selbe Ursache. Stückweise zu reformieren wird nichts in Ordnung bringen: Wir müssen alles, entsprechend einer anderen Logik, überdenken. Der Vortrag findet am Donnerstag, dem 07.11.2019 um 18.00 Uhr in Raum 04/620 in Gebäude GD an der Ruhr-Uni statt.

Mehr Infos zur Schwarzen Ruhr-Uni.

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BO: 22.10.2019 – Allerletzter Alternativer Uni-Rundgang http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/04/bo-22-10-2019-allerletzter-alternativer-uni-rundgang/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/04/bo-22-10-2019-allerletzter-alternativer-uni-rundgang/#comments Fri, 04 Oct 2019 16:48:09 +0000 Administrator Allgemein http://afrheinruhr.blogsport.de/2019/10/04/bo-22-10-2019-allerletzter-alternativer-uni-rundgang/

Seit fast einem Jahrzehnt gibt es den alternativen Uni-Rundgang. Wir haben den Rundgang vor einigen Jahren vom Protestplenum übernommen. Nachdem mit dem Politischen Archiv nun der letzte selbst-verwaltete Raum rausgeschmissen wurde und die Alternative Semesterparty, nach Drohungen seitens der Univerwaltung, nicht mehr stattfindet, haben wir uns entschieden auch den Rundgang einzustellen, denn beide waren die wichtigsten Stationen.
Wir wollen aber nicht einfach sang und klanglos aufhören. Noch einmal wollen wir ältere und neuere Anekdoten aus der Geschichte antiautoritärer Bewegungen an der Uni erzählen. Außerdem verbinden wir die Geschichte der Uni mit der Geschichte der restlichen Welt, denn die Uni befindet sich nicht in einem Vakuum und auch dort spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Stationen sind coole Orte wie der Frauen*raum, aber auch Einrichtungen, die viele Menschen eher unterdrücken als ihren Bedürfnissen zu dienen. Außerdem klären wir u.a. folgende Fragen: Welches Spiel, das es auch an der Ruhr-Uni gibt, wurde von einem Anarchisten miterfunden? Warum gab es einmal eine Schießerei auf dem Campus? Weshalb ist das Q-West das Ergebnis einer großen Lüge der Uni-Geschichte? Und ist es manchmal sinnvoller seinen*ihren Müll in die Univerwaltung zu schmeißen als in einen Abfalleimer?
Los geht’s am Dienstag, den 22.10.2019 um 18.00 Uhr vor der Uni-Verwaltung. Egal, ob ihr schon seit Jahren mal beim Rundgang dabei sein wolltet oder gerade mit eurem Studium angefangen habt: Nutzt die Gelegenheit – eine Weitere wird es nicht geben. Nach dem Rundgang wollen wir den Abend noch gemeinsam in der Stadt ausklingen lassen.

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