Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr http://afrheinruhr.blogsport.de Anarchistische Föderation Rhein/Ruhr Sun, 09 Dec 2018 20:34:34 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Video-Eindrücke vom anarchistischen Parkfest 2018 http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/09/video-eindruecke-vom-anarchistischen-parkfest-2018/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/09/video-eindruecke-vom-anarchistischen-parkfest-2018/#comments Sun, 09 Dec 2018 20:33:25 +0000 Administrator Gruppen AGDo http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/09/video-eindruecke-vom-anarchistischen-parkfest-2018/

Am 9. September haben wir wieder ein anarchistisches Parkfest im Dortmunder Hafenviertel veranstaltet. Im Video seht ihr die Interviews mit einigen Projekten/Gruppen die sich an diesem Tag vorgestellt haben. Unter Anderem mit dabei sind: Onbones Collective, Packpapierverlag, Nachbarschaftsinitiative „Lass mal reden“, Recht auf Stadt Ruhr, Hanfverband Dortmund und die Anarchistische Gruppe Dortmund.

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Offener Brief an die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) von der anarchistischen Gruppe Dortmund http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/02/offener-brief-an-die-marxistisch-leninistische-partei-deutschlands-mlpd-von-der-anarchistischen-gruppe-dortmund/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/02/offener-brief-an-die-marxistisch-leninistische-partei-deutschlands-mlpd-von-der-anarchistischen-gruppe-dortmund/#comments Sun, 02 Dec 2018 18:11:11 +0000 Administrator Allgemein Gruppen AGDo http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/12/02/offener-brief-an-die-marxistisch-leninistische-partei-deutschlands-mlpd-von-der-anarchistischen-gruppe-dortmund/

Sehr geehrte Damen und Herren,

ihr habt uns in eurer neuen Broschüre „Antideutsche“ – links blinken, scharf rechts abbiegen…“ auf Seite 12 ein paar Zeilen gewidmet. Es freut uns, dass ihr auf diese Weise ein wenig Werbung für unsere Gruppe macht und uns Gelegenheit gebt, einige unserer Gedanken etwas auszuführen.

Es geht um unsere Intervention auf der Demo gegen das neue Polizeigesetz am 6. Oktober 2018 in Dortmund, bei der wir ein Transparent mit der Aufschrift „Gegen jeden Polizeistaat – egal ob demokratisch oder sozialistisch“ zeigten. Euer Kommentar dazu: „Wie entlarvend: Damit glorifizieren sie die Diktatur der Monopole in Deutschland als ‘Demokratie’, die man vor einem ominösen, klassenneutralen Polizeistaat schützen müsse.“ Aha. Wie war das nochmal mit dem Verhältnis von Monopolkapitalismus und Demokratie? Schlagen wir bei Lenin nach, dessen Worte ja auch bei euch etwas gelten dürften. In „Staat und Revolution“ schreibt er: „In der kapitalistischen Gesellschaft, ihre günstigste Entwicklung vorausgesetzt, haben wir in der demokratischen Republik einen mehr oder weniger vollständigen Demokratismus.“ Hört, hört! Glorifiziert der Führer der Bolschewiki hier etwa die Herrschaft des Kapitals und verleiht ihr einen demokratischen Heiligenschein? Mitnichten, denn das Zitat geht folgendermaßen weiter: „Dieser Demokratismus ist jedoch durch den engen Rahmen der kapitalistischen Ausbeutung stets eingeengt und bleibt daher im Grunde genommen stets ein Demokratismus für die Minderheit, nur für die besitzenden Klassen, nur für die Reichen. Die Freiheit der kapitalistischen Gesellschaft bleibt immer ungefähr die gleiche, die sie in den antiken griechischen Republiken war: Freiheit für die Sklavenhalter.“ Für Lenin ist es also keineswegs ein Widerspruch, die Herrschaft des Kapitals als diktatorisch UND demokratisch zu bezeichnen, oder genauer: die bürgerliche Demokratie als politische Erscheinungsform der Herrschaft der besitzenden Klasse. Als Anarchist*innen sind wir mit Lenin in den meisten Punkten uneins, aber wo er Recht hat, hat er Recht. Auch wir meinten es keineswegs als Lob, als wir die Diktatur von Siemens, Daimler und Konsorten als „demokratisch“ bezeichneten. Keine Ahnung, wo ihr diesen Unsinn her habt – von eurem Klassiker jedenfalls nicht.

Weiter behauptet ihr, wir wollten die Demokratie „vor einem ominösen, klassenneutralen Polizeistaat schützen“. Das ist wieder ungefähr das Gegenteil unserer Gedanken. Eben weil es in der bürgerlichen Demokratie keine „Volkssouveränität“ gibt, sondern die arbeitenden Massen ausgebeutet und unterdrückt werden, braucht die Bourgeoisie immer auch den unmittelbaren Zwang der Polizei, um ihre Herrschaft abzusichern. Der Polizeistaat ist also weder klassenneutral, noch wollen wir die Monopolkonzerne vor ihm schützen. Deshalb hieß es in unserem Redebeitrag auf der Demo gegen das Polizeigesetz unter anderem auch: „Die Polizei ist dabei nur der lange Arm des Kapitals und setzt dessen Interessen durch.“ Manchmal lohnt es sich, besser zuzuhören.

Wie aber verhält es sich mit dem „sozialistischen Polizeistaat“ bzw. der „Diktatur des Proletariats“? Letztere sei, schreibt ihr, „die breiteste Demokratie für die Massen, bei Niederhaltung der alten Ausbeuter“. Wenn es tatsächlich nur darum ginge, unmittelbar nach einer sozialen Revolution die ehemals unterdrückende Klasse von konterrevolutionären Aktivitäten abzuhalten, wir hätten wenig einzuwenden. Auch die spanischen Anarchist*innen haben in den 1930er Jahren ihre Revolution bekanntlich militant gegen den Francofaschismus und andere reaktionäre Kräfte verteidigt. Aber Begriffe unterliegen einer Geschichte, die nicht ausgeblendet werden darf. Jeder weiß, dass in Sowjetrussland unter der Losung der „Diktatur des Proletariats“ in Wirklichkeit eine Diktatur der kommunistischen Partei ÜBER das Proletariat und den Rest des Volkes errichtet wurde. Und die Partei brauchte selbstverständlich polizeistaatlichen Maßnahmen, um ihre Herrschaft abzusichern. Die Unterdrückung der sozialrevolutionären, menschewistischen und anarchistischen Organisationen, die Verhaftung ihrer Mitglieder, die militärische Auslöschung der revolutionären Kronstädter Matrosen und der anarchistischen Machnow-Bewegung in der Ukraine, die Bespitzelung der Bevölkerung durch die Geheimpolizei, die rigide Kontrolle der öffentlichen Meinung und schließlich die Liquidierung beinahe der gesamten „alten Garde“ der bolschewistischen Partei in Stalins „Großen Säuberungen“ – waren das alles Maßnahmen zur „Niederhaltung der alten Ausbeuter“? Nur um den Preis völliger Realitätsverleugnung könntet ihr behaupten, dass die Sowjetunion kein Polizeistaat gewesen sei! Allenfalls könntet ihr versuchen, einzelne oder auch die Gesamtheit der aufgezählten Maßnahmen als notwendig zu rechtfertigen, also argumentieren, dass der Sowjetstaat unter Lenin und Stalin, auf den ihr euch ja positiv bezieht, ein „vernünftiger Polizeistaat“ war. Wir halten das für falsch und sind überzeugt, dass auf diesem Wege niemals eine freie Gesellschaft herbeigeführt werden kann. Darauf wollten wir mit unserem Transparent hinweisen.

Ihr erwähnt unsere kleine Intervention, als eines von mehreren Beispielen, unter der Überschrift „Warnung! Wie Spalter gegen den sich formierenden Kampf gegen die Rechtsentwicklung der Regierung und den antifaschistischen Kampf arbeiten.“ Wir würden also spalten und dem Widerstand gegen das Polizeigesetz schaden. In Wahrheit ist die Bewegung gegen das Polizeigesetz ohnehin ein buntes Sammelsurium unterschiedlicher Kräfte, deren Ziele sich gegenseitig ausschließen: Grüne und Sozialdemokrat*innen wollen einen etwas liberaleren bürgerlichen Polizeistaat, ihr wollt einen sozialistischen Polizeistaat, wir wollen gar keinen Staat, die Fußballfans wollen im Stadion und auf der Straße vom Staat in Ruhe gelassen werden. Die Bewegung war von Anfang an gespalten und wenn aus ihr irgend etwas Ernsthaftes werden soll, so müssen diese Gegensätze dringend öffentlich diskutiert werden. Das muss eine solche Bewegung nicht schwächen, sondern könnte im Gegenteil dazu beitragen, dass sie sich qualitativ weiter entwickelt und eventuell zu einer relevanten Infragestellung der bestehenden Verhältnisse zu wird. Eine Einheitsfront, die die Widersprüche unter den Tisch kehrt, ist dagegen der Tod jeder lebendigen Bewegung, sei es nun die gegen das Polizeigesetz oder zu einem anderen Thema. Wir haben eher den Eindruck, ihr werft uns Spalterei und Zersetzung vor, weil ihr von Kritik an eurer Organisation und der unseligen Tradition ablenken wollt, in die ihr euch stellt.

Aber ihr belasst es nicht dabei, uns als einzelne verwirrte Seelen zu denunzieren, die den gemeinsamen Kampf gegen rechts sabotieren. Nein, wir seien Teil einer größeren Verschwörung, die eine „schlagartige Kampagne“ „mit dem Hauptstoß gegen die MLPD“ führe. Dahinter stecke die Bewegung der „Antideutschen“, die „keine einheitliche Organisation“ besitze, ihre „Ideologen, Publizisten und Träger“ in die verschiedensten Organisationen eingeschleust habe und „trotz dieser Streuung erstaunlich koordiniert“ zuschlage. Das gehe natürlich nur, da sich ihre Agent*innen „einer starken Macht im Rücken sicher“ seien. Über „ihre wirklichen Inhalte, ihre Methoden, ihre Hintermänner“ sei zwar „noch viel zu wenig bekannt“. Ihr seid euch aber jetzt schon sicher, dass „ideologisch, organisatorisch und strukturell … verschiedene Verbindungen der ‘Antideutschen’ zu deutschen Geheimdiensten“ bestehen. Und so sei es die Aufgabe dieser Dunkelmänner, „Argumentationslinien, die die Geheimdienste gegen die MLPD erfunden haben, hinein in die linke Bewegung“ zu tragen. Der deutsche Geheimdienst habe wiederum „engste Verbindungen“ „mit dem israelischen Geheimdienst, der eine umfassende Propaganda-Maschinerie mit steuert“ und „ein Netzwerk von Journalisten finanziert“, in dessen „Dunstkreis […] sich die Antideutschen“ bewegen.

Um zu beweisen, dass wir mit diesen finsteren Mächten im Bunde stehen, behauptet ihr selbstverständlich auch, dass die Anarchistische Gruppe Dortmund „antideutsch beeinflusst“ sei – wie könnte es auch anders sein? Wie es sich für Agent*innen des Bösen gehört, „schlich“ sich unsere Gruppe nach euer Darstellung hinterhältig „in die Aktionseinheit ein“, anstatt ganz profan vom Vorbereitungsbündnis per Email eingeladen zu werden, wie es in Wirklichkeit war.

Das ist natürlich grotesker Unsinn. Es mag ja sein, dass es in letzter Zeit zu einigen Anfeindungen gegen eure Organisation kam. Und sicherlich spielten dabei teilweise auch Ideen der „Antideutschen“ eine Rolle, die sich tatsächlich in verschiedenen Milieus der Linken verbreitet haben. Abenteuerlich ist jedoch der verschwörerische Zusammenhang und die generalstabsmäßige Planung, die ihr diesen Ereignissen andichtet. Könnte es nicht einfach sein, dass verschiedene Leute auch unabhängig voneinander und aufgrund eigener Überlegungen beschlossen, keinen Bock auf euch zu haben, seien ihre Gründe nun im Einzelfall berechtigt oder nicht? Oder ist es in eurer autoritären Vorstellungswelt undenkbar, dass Menschen auf eigene Initiative handeln, ohne irgendwelche geheimen Einflüsterungen? Glaubt ihr im Ernst, der israelische Geheimdienst habe nicht dringlichere Probleme, als eine ganze Armada von Handlanger*innen in Gang zu setzen und vom „BAK Shalom“ in der Linkspartei über die Grüne Jugend bis hin zu den Dortmunder Anarchist*innen die unterschiedlichsten Leute zu manipulieren, und das alles mit dem einzigen Ziel, eure dann doch eher unbedeutende Organisation kaputt zu machen, die sich einbildet, das „Rückgrat der Bewegung“ gegen die Rechtsentwicklung in Deutschland zu sein? Was für eine manische Selbstüberschätzung!

Und noch etwas: Ihr legt ja immer großen Wert darauf, keine Antisemit*innen zu sein und wir nehmen euch, ungeachtet aller Kritik, immer gegen diesen Vorwurf in Schutz. Aber einmal ehrlich: Wenn irgendwer eine Karikatur einer antisemitischen Verschwörungstheorie schreiben wollte, er könnte keine bessere Story erfinden als euer internationales Geheimdienstkomplott gegen die MLPD. Denkt mal bei Gelegenheit darüber nach.

Hochachtungsvoll

Eure Anarchistische Gruppe Dortmund

PS: Wir haben diesen Brief auf unserer Homepage (agdo.blogsport.eu/) veröffentlicht und auch einen Link zu eurer Broschüre beigefügt. Es wäre sachdienlich, wenn ihr auf eurer Internetseite ebenfalls auf unsere Kritik hinweisen könntet, damit sich die interessierte Öffentlichkeit ein objektives Bild von unserem kleinen Streit machen kann.

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Programm für den Tag der anarchistischen Gruppe Dortmund im November http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/25/programm-fuer-den-tag-der-anarchistischen-gruppe-dortmund-im-november/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/25/programm-fuer-den-tag-der-anarchistischen-gruppe-dortmund-im-november/#comments Sun, 25 Nov 2018 17:56:07 +0000 Administrator Ankündigungen Gruppen AGDo http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/25/programm-fuer-den-tag-der-anarchistischen-gruppe-dortmund-im-november/

Als Anarchistische Gruppe Dortmund gestalten wir jeden Dienstag von 17-19 Uhr den Tag im Black Pigeon (Scharnhorststr. 50, 44147 Dortmund). Wir wollen wöchentlich unterschiedliche Veranstaltungen oder Aktionen machen, wie z.B. eine Diskussionsrunde, ein Spielenachmittag oder ein Liedermacher*innentag.

Darüber hinaus ist es uns wichtig, mit dem AGDO-Tag einen Anlaufpunkt zu bieten für Menschen die interessiert sind am Anarchismus und sich vielleicht auch organisieren möchten. Es gibt die Möglichkeit, unsere Gruppe oder andere Anarchistische Projekte näher kennenzulernen.

Programm für November:

6. November: Vorbereitungen auf Gedenken zur Reichspogromnacht

Wir wollen uns als Gruppe am Gedenken zur Reichspogromnacht am 8.11. in Dorstfeld beteiligen und dazu gemeinsam mit Euch ein Banner malen. Zudem gibt es Infos zur Gedenkveranstaltung und über die geplante gemeinsame Anreise, um 13.15 Uhr Haltestelle Leopoldstraße. Im Anschluss an den AGDo Tag wird es dann ab 19 Uhr, eine Veranstaltung von Andreas Müller geben: 80 Jahre Reichspogromnacht – Veranstaltung zu den Ereignissen in Dortmund mit Andreas Müller.

13. November: Mietshäuser Syndikat

Bezahlbarer Wohnraum wird zusehend knapper, die Gentrifizierung nimmt in vielen Städten zu. Das Mietshäuser Syndikat, entstanden aus der Hausbesetzer*innen-Szene, bietet eine Alternative durch die Erschaffung von selbstorganisiertem Gemeineigentum. Wie das funktioniert, stellen wir euch anhand von Videoausschnitten und Beispielen vor.

20. November: Englischcafe

We will practice English – and don’t be afraid, our english skills are pretty poor.
We will discuss a few topics, and maybe make a few language games!
And of course there will be coffee, tea and other drinks.

27. November Spielenachmittag

Wolltet ihr nicht schon immer mit Anarchist*innen Monopoly spielen? Oder die Siedler*innen von Catan? Dann kommt vorbei, und keine Sorge – wir verschonen Euch mit sinnlosen Werbegeschenken, bei uns könnt ihr nur neue Freund*innen gewinnen.

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Dortmund: Queer-Café im Black Pigeon am 22.11 http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/20/dortmund-queer-cafe-im-black-pigeon-am-22-11/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/20/dortmund-queer-cafe-im-black-pigeon-am-22-11/#comments Tue, 20 Nov 2018 16:08:44 +0000 Administrator Allgemein SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/20/dortmund-queer-cafe-im-black-pigeon-am-22-11/

Als Gruppe in der auch einige LGBTQI*-Menschen organisiert sind, möchten wir, die Schwarze Ruhr-Uni, Werbung für das neue Queer-Café im Black Pigeon (Scharnhorststr. 50 – Dortmund) machen. Das erste Café findet am 22.11 von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr statt. Hier dessen Ankündigungstext:

„Einmal monatlich wollen wir im Black Pigeon einen gemütlichen Raum für Austausch und Begegnung für queere Leute schaffen. Ob nun dein Geschlecht, deine sexuelle oder romantische Orientierung, die Abwesenheit dieser Sachen oder etwas anderes an dir nicht mit den gesellschaftlichen Vorstellungen darüber zusammenpasst – hier soll ein Ort für dich sein. Wir halten es nicht für sinnvoll, genauer zu definieren, wer sich vom Label „Queer“ angesprochen fühlen kann und darf. Es geht rein ums eigene Selbstverständnis – und im Zweifel bist du queer genug. Auch und gerade wenn du noch unsicher bist und noch hinterfragst, ohne dich irgendwo zuordnen zu können, bist du willkommen.

Zum Auftakt unseres Queer-Cafés wollen wir gemeinsam Waffeln backen und Buttons basteln. Bei Interesse würden wir auch gern einen Kleidertausch etablieren. Falls ihr also Lust habt, bringt Kram mit, den ihr nicht mehr braucht/wollt und der fellow Queers glücklich machen könnte.“

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Bochum/Dortmund Update zu den Bildungskursen der SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/19/bochumdortmund-update-zu-den-bildungskursen-der-srub/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/19/bochumdortmund-update-zu-den-bildungskursen-der-srub/#comments Mon, 19 Nov 2018 21:53:34 +0000 Administrator Allgemein SRUB http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/19/bochumdortmund-update-zu-den-bildungskursen-der-srub/

Ein kleines Update zu den Radikalen Bildungskursen der Schwarzen Ruhr-Uni:

Selbstorganisierte Nahrungsmittelversorgung

Unser Bildungskurs zu Selbstorganisierter Nahrungsmittelversorgung ist
erfolgreich gestartet, es ist aber noch Platz für weitere Menschen. Der
Kurs findet immer Mittwochs um 19.00 Uhr im Kostnixladen Bochum in der
Dorstenerstraße 37 statt. Beim nächsten Termin, am kommenden Mittwoch,
wollen wir eine Doku über Urban Gardining schauen und anschließend darüber diskutieren.

Beziehungsanarchie

Außerdem findet am Freitag, dem 23.11, im Black Pigeon (Dortmund -
Scharnhorststraße 50) unser Vorbereitungstreffen für den Bildungskurs
Beziehungsanarchie statt. Ihr könnt euch auch nach dem Treffen für den
Kurs anmelden, wir würden uns aber freuen, möglichst viele Menschen beim
Vorbereitungstreffen zu sehen, weil dort die näheren Inhalte und die
Struktur des Kurses bestimmt werden. Der Kurs selbst findet am 15. und
16.12 statt.

Mehr zu den Kursen hier.
Hier findet ihr außerdem die Ergebnisse des letzten Beziehungsanarchiekurses und unseren Input zum Nahrungsmittelversorgungskurs.

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Witten, Fr. 30. November: Schwarzer Tresen http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/18/witten-fr-30-november-schwarzer-tresen/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/18/witten-fr-30-november-schwarzer-tresen/#comments Sun, 18 Nov 2018 13:41:44 +0000 Administrator Ankündigungen Gruppen AGÖR http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/18/witten-fr-30-november-schwarzer-tresen/ Vortrag von Werner Portmann über Pierre-Joseph Proudhon
Gustave Courbet (1819-1877) Pierre-Joseph Proudhon en zijn kinderen in 1853 - Petit Palais Parijs 23-8-2017 16-48-24

Im deutschsprachigen Raum ist er kaum mehr bekannt. Nur sein von ihm populär gemachtes Schlagwort „Eigentum ist Diebstahl“ taucht da und dort noch in einem Artikel oder Flugblatt auf, ohne dass die, die ihn zitieren wissen wer denn diesen Satz zum Schlagwort formte. Der französische Soziologe und Philosoph Pierre-Joseph Proudhon (1809–1865) war es, der sich mit diesem Satz auf einen Schlag in Europa als radikaler Umstürzler bekannt machte. Er war es auch, der als einer der ersten das Wort Anarchie vom negativen zum positiven Begriff wendete und zum Diskussionsthema aller sozialen Bewegungen der Zeit machte. Für viele wurde er dadurch zum „Vater der modernen philosophisch-politischen Idee des Anarchismus“. Für andere ist er ein „kleinbürgerlicher Vordenker“ des Faschismus, dessen antisemtischen und frauenfeindlichen Ansichten bis heute verheerende Wirkung zeige.

Wer war Proudhon, welche Rolle spielten seine Ideen für den modernen Sozialismus/Anarchismus oder sogar Faschismus? Wie war sein Verhältnis zur Religion und was ist von seiner Philosophie heute noch aktuell? Diese und andere Fragen versucht Werner Portmann am 30. November in Witten im Trotz Allem zu beantworten.

Fr. 30. November 2018, 19:00 Uhr, Witten, Trotz Allem

Bücher in der Gustav-Landauer-Bibliothek

[Cover „P. J. Proudhon“]
  • Arthur Mülberger:
  • P. J. Proudhon
  • Leben und Werke
  • Hamburg: Verlag der Mackay-Gesellschaft, 1979
  • ISBN: 3-921388-28-7
  • Signatur: b-prou-ii-1-1
  • Schlagwort: Anarchismus
  • 245 Seiten
[Cover „Pierre-Joseph Proudhon“]
[Cover „Proudhon & His “Bank of the People”“]
[Cover „Proudhon, Jugé Et Traité Selon Ses Doctrines Métaphysiques“]
[Cover „Property is theft!“]
[Cover „System der ökonomischen Widersprüche“]
[Cover „Ausgewählte Texte“]
[Cover „Kleiner politischer Katechismus“]
[Cover „Bekenntnisse eines Revolutionärs“]
  • Pierre-Joseph Proudhon, Günter Hillmann (Hrsg.):
  • Bekenntnisse eines Revolutionärs
  • Um zur Geschichtsschreibung der Februarrevolution beizutragen
  • Originaltitel: Les Confessions d’un révolutionnaire, pour servir à l’histoire de la révolution de février
  • Reinbek: Rowohlt Verlag, 1969
  • ISBN: 3-499-45243-X, 978-3-499-45243-7
  • Signatur: b-prou-ii-2-5
  • Schlagworte: Anarchismus, Februarrevolution 1848
  • Reihen: Rowohlts Klassiker der Literatur und der Wissenschaft, Philosophie der Neuzeit Politik und Gesellschaft (13), Texte des Sozialismus und Anarchismus
  • 248 Seiten
[Cover „Anarchismus und Revolution“]
[Cover „„Antisemit, das geht nicht unter Menschen“ 1“]
[Cover „Proudhon et le christianisme“]
[Cover „Das Elend der Philosophie“]
[Cover „Pierre-Joseph Proudhon“]
[Cover „Proudhon et Dieu“]
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http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/18/witten-fr-30-november-schwarzer-tresen/feed/
Dortmund: Vortrag und Buchvorstellung von Werner Portmann http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/17/dortmund-vortrag-und-buchvorstellung-von-werner-portmann/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/17/dortmund-vortrag-und-buchvorstellung-von-werner-portmann/#comments Sat, 17 Nov 2018 13:28:06 +0000 Administrator Ankündigungen Gruppen AGÖR http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/17/dortmund-vortrag-und-buchvorstellung-von-werner-portmann/ Sozialdemokratischer Anarcho-Syndikalismus, anarchosyndikalistische Sozialdemokratie?
Die Geschichte einer kurzen, verwunderlichen Allianz
[Plakat: Schwarzer Tresen: Vortrag und Buchvorstellung von Werner Portmann]

In der Deutschschweiz gab es, im Unterschied zur Westschweiz, nie eine größere revolutionär-syndikalistische oder sogar anarchistische Gewerkschaft. Trotz allem spielte der revolutionäre Syndikalismus/Anarchismus in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg bis 1928 in einigen sozialdemokratischen Gewerkschaften eine zentrale Rolle.

Diese „anarchistische Phase“ der Gewerkschaften wurde nun erstmals, anlässlich eines Jubiläums einer kleinen Zürcher Gewerkschaftssektion des öffentlichen Dienstes, aufgearbeitet und in einem Buch thematisiert. Der Autor stellt das Buch vor und beleuchtet diese Phase der Deutschschweizer ArbeiterInnenbewegung, ihr Ende und die Nachwirkungen.

Sa. 1. Dezember 2018, 19:00 Uhr
Dortmund, Langer August, Café im Vorderhaus

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Dortmund: Filmvorstellung über die Mujeres Libres http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/15/filmvorstellung-ueber-die-mujeres-libres/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/15/filmvorstellung-ueber-die-mujeres-libres/#comments Thu, 15 Nov 2018 13:56:12 +0000 Administrator Ankündigungen Gruppen AGDo http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/15/filmvorstellung-ueber-die-mujeres-libres/ 16. November 2018 20:00

[Foto: Frauen der Mujeres Libres]

Am 16.11. wollen wir ab 20 Uhr im Black Pigeon (Scharnhorststr. 50, 44147 Dortmund) einen Film über die Mujeres Libres gucken. Eine anarchafeministische Frauenorganisation, welche im Rahmen der sozialen Revolution in Spanien von 1936–39 aktiv war. Über 20.000 kämpfende Frauen waren teil dieser Organisation.

Freie Frauen gestern und heute!

Beachtet das der Film auf Englisch ist.

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Neuerscheinung: Dismantling the Boy’s Club http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/15/neuerscheinung-dismantling-the-boys-club/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/15/neuerscheinung-dismantling-the-boys-club/#comments Wed, 14 Nov 2018 22:10:11 +0000 Administrator Gruppen AGDo http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/15/neuerscheinung-dismantling-the-boys-club/ [Cover: Dismantling the Boy’s Club]

Genoss*innen aus Dortmund haben zusammen mit Freund*innen aus der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen die wichtige Broschüre „Dismantling the Boy’s Club“ übersetzt. Hier geht’s direkt zur Broschüre als PDF!

Eine kritische Auseinandersetzung mit männlichen Privilegien und Sexismus in der anarchistischen Bewegung

Das Zine möchte männlich sozialisierten Menschen, welche Sexismus und Patriarchat entgegenarbeiten oder dies gerne möchten, Material zu diesem Thema zur Verfügung zu stellen. Zunächst wird untersucht, was das Patriarchat ist und welche Rolle Männer* in diesem einnehmen. Weiterführend wird Sexismus in der anarchistischen Bewegung unter die Lupe genommen, vor allem mit Bezug auf Politgruppen und den ihnen innewohnenden Gruppenprozesse. Ein wichtiger Bestandteil der Broschüre ist der sehr tiefgreifende Fragenkatalog, der zusammengestellt wurde, um Männern* ihre eigenen patriarchalen Verhaltensweisen aufzuzeigen und Nachforschungen nach deren Ursprung anzustoßen. An vielen Stellen gibt es konkrete Tipps und Ideen, wie man sein Verhalten ändern kann und welche alltäglichen Verhaltensweisen einer toxischen Männlichkeit zugeordnet werden können. Auch auf die Diskriminierungserfahrungen von Trans und Inter wir in dem Zine explizit eingegangen. Abgerundet wird das ganze mit einer Hilfestellung zur Selbstorganisierung einer Gruppe gegen Sexismus und mit einem sehr ausführlichen Glossar, welches bei der Übersetzung ergänzt und erweitert wurde. Insgesamt bietet das Zine eine gute Möglichkeit für Männer* aus der anarchistischen Szene, sich mit Bezug auf die eigenen herrschaftskritischen Ansprüche einleitend und weiterführend mit der eigenen Rolle im Patriarchat zu beschäftigen.

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Radikale Bildungskurse – Wintersemester 2018/19 http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/12/radikale-bildungskurse-wintersemester-201819/ http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/12/radikale-bildungskurse-wintersemester-201819/#comments Mon, 12 Nov 2018 14:17:23 +0000 Administrator Allgemein http://afrheinruhr.blogsport.de/2018/11/12/radikale-bildungskurse-wintersemester-201819/

Warum radikale Bildungskurse?

Wir wollen eine vollkommen andere Welt schaffen, in der jede*r über sich selbst bestimmt: Dafür braucht es aber bestimmtes Wissen und die Fähigkeit, sich dieses ohne Zwang anzueignen. Staatliche und kapitalistische Schulen, Universitäten und Ausbildungsstellen trainieren uns diese durch ihre Hierarchien, Vorgaben, Prüfungen und Noten ab. Anstatt dass wir ein Angebot erhalten aus dem wir frei wählen, geben uns Autoritäten wie das Bildungsministerium, Lehrer*innen und Dozent*innen vor, was wir lernen sollen.
Das hat auch die Funktion zu kontrollieren was wir lernen, so sind viele freiheitliche Inhalte wie z.B. Revolutionen und andere Erfolge der Geschichte in Vergessenheit geraten. Wenn wir aber eine Welt ohne Kapitalismus, Staat, Patriarchat und jede andere Herrschaftsform anstreben, müssen wir aus der Geschichte lernen und uns ganz praktisch die Fähigkeiten aneignen, die uns selbst über unsere Leben bestimmen lassen. Deshalb organisieren wir dieses Wintersemester Kurse zum selbstbestimmten Lernen. Diese sind offen für alle Menschen, ob sie an der Ruhr-Uni studieren oder nicht. Ein Auflistung der Kurse findet sich im Nachfolgenden. Falls euch ein Thema fehlt und ihr mithelfen wollt, etwas zu organisieren, dann meldet euch bei uns.

Lasst uns mit neugierigen Lernen beginnen und die Welt radikal umgestalten!

Tomaten Im Garten, Produktion in der Revolution – Selbstorganisierte Nahrungsmittelversorgung

Unsere Ernährung wird vom Kapitalismus und dem Staat kontrolliert. Zentrale Motive der Nahrungsmittelproduktion/Verteilung sind Profit und Kontrolle über unser Leben. Der Gewinnzwang und der damit verbundene Einsatz von Giftstoffen/Medikamenten führt zu Gesundheitsschäden, während Monokulturen, Bodenerosion und Treibhausgasaustoß unsere Lebensgrundlagen zerstören. Dies trifft vor allem Arme, denn sie können sich keine teuren Bio-Produkte leisten und sind von Umweltzerstörung besonders betroffen. Der Staat ermöglicht dies durch seinen Schutz des Eigentums der Unternehmen und der Reichen.
Wegen dieser inakzeptablen Verhältnisse und der Bedrohung durch kommende ökologische und gesellschaftliche Katastrophen, wollen wir die Lebensmittelversorgung selbstorganisieren. Wie kann das aussehen? Beim Nachgehen dieser Frage können wir uns sowohl praktische Fähigkeiten im Anbau von Nahrung als auch die organisatorischen Fähigkeiten für die Nahrungsverteilung aneigenen. Konkrete Vorschläge sind Gemeinschaftsgärten zu besuchen und den Anbau von Lebensmitteln zu erproben, Planspiele zu machen wie z.B. ein Stadtteil selbstversorgt werden kann und wir langfristig die Kontrolle über Nahrungsmittelproduktion- und Versorgung wiedererlangen. Oder auch etwas völlig Anderes! Wir wollen dabei Theorie&Praxis eng verknüpfen.

Termin: Ab 14.11.2018 – Mittwochs 19.00 Uhr
Ort: Kostnixladen – Bochum

Beziehungsanarchie – Wie Beziehungen gleichwertig gestalten?

In unserer Gesellschaft sind die meisten Beziehungen weder gleichwertig noch befriedigen sie die hinter ihnen stehenden Bedürfnisse. Unsere Leben sind geprägt von Einsamkeit, Unsicherheit und fehlender Solidarität. Anstatt füreinander dazu sein, stehen wir in Konkurrenz um Zuneigung, Vertrauen und Respekt. Dabei sind gerade diese Ressourcen, im Gegensatz zu materiellen Gütern, nahezu unbegrenzt. Wie können wir aus den Strukturen und Verhaltensweisen, die diese Probleme verursachen, ausbrechen?
Beziehungsanarchie beschreibt die Idee, dass Beziehungen gleichwertig und individuell vereinbart sein sollten. Beziehungsanarchie heißt nicht offene Beziehungen, auch wenn sie Monogamie kritisiert, und das Konzept beschränkt sich auch nicht nur auf “romantische” Beziehungen.
Bei dem Kurs wollen wir gemeinsam erforschen, wie wir unsere Beziehungen in diese Richtung verändern können. Mögliche Themen sind Konsens, Kennenlernen und Kommunikation von Bedürfnissen. Vielleicht auch Ängste, Sehnsüchte, Selbstbestimmtheit und Mut? Oder auch etwas völlig Anderes! Der Kurs ist ein Blockkurs: Wir bitten um Voranmeldungen. Schreibt uns auch, falls ihr Übernachtungsmöglichkeiten braucht.

Termin: 15.-16.12.2018 ganztägig
Vorbereitungstreffen: 23.11.2018 – 19.00 Uhr
Ort: Black Pigeon – Dortmund
Anmeldung: radikale-bildung(at)riseup.net

Wie machen wir das mit der Revolution? – Vorstellungen, Strategien, Pläne

Soziale Revolution wird oft nur als ein Schlagwort benutzt, dabei ist vielen nicht klar wie diese vonstatten gehen und wo sie hinführen soll. Genau damit wollen wir uns auseinandersetzen. Was ist das Zusammenleben, das wir erreichen wollen? Wie entmachten wir die Herrschaftsstrukturen Staat, Kapitalismus und Patriarchat? Auf welchen Wegen können wir nicht nur kleine Projekte schaffen, sondern Selbstorganisation im größeren Maßstab? Wie kommen wir vom Vereinzelten zum Gesamten? Inspirieren lassen möchten wir uns von historischen&aktuellen Revolutionen, aber vor allem auch unseren eigenen Ideen&Vorstellungen.
Der Kurs ist ein Blockkurs: Wir bitten um Voranmeldungen. Schreibt uns auch, falls ihr Übernachtungsmöglichkeiten braucht.

Termin: 30.-31.03.2019 ganztägig
Vorbereitungstreffen: 15.03.2019 – 19.00 Uhr
Ort: Black Pigeon – Dortmund
Anmeldung: radikale-bildung(at)riseup.net

Informationen

Die Kurse sind komplett selbstorganisiert. Das heißt es gibt zwar Personen, die sich überlegt haben was mögliche Inhalte sind, aber dies ist nur ein Input. Es gibt keinen festen Lehrplan. Am Anfang von jedem Kurs bzw. bei einem Vorbereitungstreffen oder auch später wird gemeinsam festgelegt, womit sich auseinandergesetzt wird. Wir geben keine Inhalte vor, sondern achten lediglich darauf, dass keine Ideen vorbereitet werden, die Herrschaft unterstützen.
Die Kurse finden, wenn sie keine Blockkurse sind, wöchentlich statt. Alle Kurse sind kostenfrei. Bei Blockkursen gibt es veganes Essen gegen Spende. Bei diesen bitten wir zur Planungssicherheit um verbindliche Anmeldungen. Name oder sonstige persönliche Angaben müsst ihr bei der Anmeldung nicht mitteilen. Bei Fragen schreibt bitte an den angegebenen Kontakt.

Orte

KOSTNIXLADEN: Solidarökonomisches Projekt, wo Menschen Sachen hinbringen und einfach mitnehmen können, in Bochum – Dorstener Straße 37. Mehr auf kostnixladen-bochum.de
BLACK PIGEON: Anarchistisches Zentrum in Dortmund – Scharnhorstr. 50. Mehr auf blackpigeon.blogsport.eu
Solltet ihr einen Ort nicht finden, schreibt uns zeitnah.
Kontakt:
Kurse: radikale-bildung(at)riseup.net
Allgemein: schwarze-ruhr-uni(at)riseup.net

Mehr Infos zur schwarzen Ruhr-Uni hier..

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