Dortmund: Update #2 für die anarchistische 1. Mai Demo

  • In Bochum wird es, wie die vergangenen zwei Jahre auch, eine revolutionäre Vorabenddemo geben, die von Antifa-Gruppen organisiert wird: 30.04. ab 19.00 Uhr Bochum Ehrenfeld (S)! Kommt mit uns, für eine starke antiautoritäre und anarchistische Präsenz auf der Demo! Lasst uns schon mal heiß laufen für den 1. Mai in Dortmund! Infos zu Bochum: https://antifabochum.noblogs.org/
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    Bochum: 23. April – Vortrag: Jenseits von Staat und Kapital – Anarchismus eine Einführung

    Wenn du etwas Beliebiges verändern könntest, was wäre es? Würdest du für den Rest deines Lebens Urlaub machen? Dafür sorgen, dass fossile Brennstoffe aufhören Klimawandel zu verursachen? Dir ethisch vertretbare Banken und Politiker_innen wünschen? Jedenfalls wäre sicherlich nichts unrealistischer, als alles so zu belassen wie es ist, und andere Resultate zu erwarten.

    In unseren privaten finanziellen und emotionalen Kämpfen spiegeln sich globale Unruhen und Katastrophen wider. Wir könnten all unsere Zeit darauf verwenden, ein Feuer nach dem anderen zu löschen, aber sie haben alle die selbe Ursache. Stückweise zu reformieren wird nichts in Ordnung bringen: Wir müssen alles, entsprechend einer anderen Logik, überdenken.

    Der Vortrag soll auch Anlauf bieten für alle, die an einer anarchistischen Organisierung an der Ruhr-Uni Interesse haben.
    Kontakt zu uns hier: schwarzerub.blogsport.de
    Er wird von uns im Rahmen der Kritischen Einführungswoche organisiert. Mehr Infos zur Woche: kriwo.blogsport.de Bei gutem Wetter grillen wir danach noch (vegan).

    23. April 2018 um 18.00 Uhr – Ruhr-Uni Bochum – Raum GB 03/42

    Köln: „Wege zum Nein“

    Lesung & Diskussion mit Sina Holst, Johanna Montanari und Eva Busch

    [Cover „Wege zum Nein“]

    Wie können wir Räume und Beziehungen gestalten, in denen Neinsagen nicht nur möglich ist, sondern wertgeschätzt wird? Was ändert sich mit der Sexualstrafrechtsreform in Deutschland 2016? Was bedeutet diese Reform aus rassismuskritischer queer-feministischer Perspektive?

    Wir stellen das Buchprojekt „Wege zum Nein“ vor, lesen daraus vor und laden euch ein, mit uns zu diskutieren.

    „Wege zum Nein“ versammelt aktivistische, juristische und philosophische Perspektiven auf die Reform des Sexualstrafrechts 2016 und führt eine radikale Debatte über sexuelle Gewalt, sexuelle Selbstbestimmung und Emanzipation. Rassismuskritische queer-feministische Perspektiven thematisieren und attackieren den gesellschaftlichen Status Quo und treten in Austausch miteinander. Sie entwerfen Argumente und Visionen, diesen Status Quo zu verändern, sich Handlungsmacht anzueignen und diese zu erweitern.

    15. April 2018, Köln, Café Duddel, Zülpicher Wall 8
    Einlass: 19:00 Uhr
    Beginn: 19:30 Uhr

    Facebook-Veranstaltung

    Video: Unangemeldete Gedenkkundgebung zum 13. Todestag von Thomas Schulz

    Am 28. März gedachten bis zu 20 Antifaschist*innen dem vor 13 Jahren ermordeten Thomas Schulz mit einer unangemeldeten Kundgebung an der U-Bahn Station Kampstraße.

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    Diesen Donnerstag: Zugtreffpunkt aus Dortmund zu den Protesten gegen die Nazikundgebung in Unna!

    Gemeinsame Zuganreise: Donnerstag, 29.03. 17.50 Uhr Dortmund Hbf, Nordausgang vor dem Cinestar! Fahrt mit der anarchistischen Gruppe Dortmund und der Autonomen Antifa 170 nach Unna!

    „Zum ersten Mal seit Jahren wollen Neonazis in Unna Aufmarschieren. Für den 29.03.2018 kündigen sie eine Kundgedung auf dem Marktplatz an. Immer wieder haben Neonazis und Rassisten versucht sich in Unna festzusetzen, immer wieder sind sie gescheitert. Es liegt an uns allen, dass das so bleibt.“

    Für weitere Infos checkt: http://antifaunited.blogsport.de/

    Video: 500 Menschen demonstrieren am Newroz durch Dortmund

    Video: 500 Menschen demonstrieren am Newroz durch Dortmund from AFRR on Vimeo.

    Am 21.3. nahmen circa 500 Menschen an einer Bündnis Demonstration der Initiative “Solidarität mit Afrin Dortmund” teil. Es war einer der größten Mobilisierungen seit dem Angriff durch das türkische Regime auf Afrin. Die Bullen hielten sich verhältnismäßig zurück, obwohl sie natürlich, wie bei jeder kurdisch mitgeprägten Demo mit ihren Muskeln spielten, in dem sie im Vorfeld Fahnen kontrollierte, eine Pferdestaffel einsetze die uns die ganze Zeit über begleitete zusätzlich wurden wir ohne konkreten Anlass mit Handkameras und einer großen Wagenkamera abgefilmt. Als anarchistische Gruppe Dortmund hatten wir gemeinsam mit unseren Freund*innen der Autonomen Antifa 170 und weiteren versucht das antiautoritäre Spektrum zu der Demonstration zu mobilisieren. Das ist uns für die kürze der Zeit und inmitten der Woche auch sehr gut gelungen. Generell gab es auf der Demonstration die größte “deutsche” Linksradikale und anarchistische Beteiligung seit den Angriffen auf Afrin in Dortmund. Am Rande der Demo gab es einzelne Provokationen von Grauen Wölfen, welche Ihr im Video und auf den Fotos bestaunen könnt. Unser Weg führte uns von der Reinoldikirche bis zum großen kurdischen Zentrum an der Bornstraße, wo wir den Abend gemeinsam mit einem großen Newroz Feuer, viel Essen und kulturellem Programm verbrachten. Natürlich wurde auch gemeinsam das Tanzbein geschwungen. Da in unseren Kreisen verhältnismäßig wenig getanzt wird außer vielleicht auf Elektro Partys oder Punk Konzerten. War es dann umso schöner das wir uns dann alle gemeinsam im GovendaKÎ wiederfanden, was für uns ein gelungener und schöner Abschluss des Tages war.

    Gründung von Dortmunder Bündnis für Afrin – Mittwoch Demo!

    Anmerkung der anarchistischen Gruppe Dortmund: Als Gruppe sind wir Teil der lokalen Vernetzungsstruktur für die Solidarität mit Afrin. An dem Bündnis nehmen auch autoritär kommunistische Parteien wie z.B. die MLPD teil. Auch wenn wir deren Politik in mancherlei Hinsicht ablehnen, gehen wir diese punktuelle Zusammenarbeit ein, um effektiver zu einer möglichst breiten Bewegung für Afrin und gegen das türkische Regime beitragen zu können. Fokus dabei ist natürlich eine verstärkte Zusammenarbeit mit den kurdischen Kräften. An dem folgenden Aufruf der Initiative haben wir zwar mitgearbeitet, dennoch scheint er uns in vielen Aspekten suboptimal – wie das bei Bündnistexten heterogener Gruppen eben so ist. Wenn es unser eigener Text gewesen wäre, hätten wir ihn anders formuliert. Aber wichtiger als diese oder jene Formulierung schien uns in diesem Fall, als Bündnis handlungsfähig zu sein.

    Als erste große Aktion des Bündnisses wird es diesen Mittwoch, 21.3.18 ab 18.00 Uhr von der Reinoldikirche eine Demonstration geben, danach feiern wir zusammen Newroz im kurdischen Zentrum. Kommt vorbei; sorgen wir gemeinsam für eine starke antiautoritäre Präsens auf der Demo. Auch wenn Afrin Stadt größtenteils gefallen ist, werden wir mit unseren Freund*innen zusammen weiter kämpfen! Nichts ist zu Ende – alles geht weiter – Kampf dem Islamismus und dem türkischen Regime – Biji Azadi Biji Anarşi!

    Gründungserklärung von „Initiative Solidarität mit Afrin Dortmund“
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